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Umweltlexikon
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Inhaltliche Konzepte statt Hahnenkämpfe hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in der Gesundheitspolitik gefordert und Anforderungen an eine verbrauchergerechte Gesundheitsreform vorgelegt.



In Deutschland leiden rund 40.000 Hunde und Katzen an Diabetes.




In vielen Getränkedosender Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die riskante Chemikalie Bisphenol A nachgewiesen



eine Aktion der Welthungerhilfe




Teilnahme von mehr als 2.200 Pflegekräften an Befragung zum OP-Barometer 2009



Ziel sei es, die Kompetenzen aus Gesundheitswirtschaft, -ökonomie und -recht zu bündeln, so ZGWR-Direktor Thomas Busse.


Männer haben nämlich ein doppelt so hohes Herzkreislaufrisiko, wenn sie Ärger immer nur unbewältigt verdrängen.



Ein Arzt aus einem der Krankenhäuser in der Provinz Hebei berichtete, dass die Schweinegrippe in ganz China außer Kontrolle geraten ist.

Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 16187

Schnuller geben Hormone ab

Berlin, 15.10.2009: Neue Testergebnisse von handelsüblichen Babyschnullern, die Bisphenol A (BPA) enthalten, haben ergeben, dass die hormonell wirksame Chemikalie in den Speichel der Babys übergehen kann. Fünf von sechs untersuchten Schnullerfabrikaten, darunter vier mit Latex-Saugern und eines mit Silikon-Saugteil hätten bereits nach einer Stunde Bisphenol A in Mengen zwischen ein und zehn Mikrogramm pro Liter in eine speichelähnliche Salzlösung abgegeben, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute mit.

Lediglich aus dem mit „BPA-free“ beworbenen Schnuller des Herstellers MAM seien keine nachweisbaren Mengen ausgetreten. Das von den Herstellern vor dem Einsatz empfohlene Auskochen der Schnuller habe in den Versuchen zu einer Erhöhung der BPA-Werte um ein Vielfaches geführt.


„Der Verdacht, dass von Bisphenol-A-haltigen Schnullern eine Gefährdung für Säuglinge und Kleinkinder ausgeht, wurde durch die Tests bekräftigt“, sagte die BUND-Chemieexpertin Patricia Cameron. „Die neuen Testergebnisse zeigen, dass allein ein kurzer Kontakt der Schnuller mit einer speichelähnlichen Flüssigkeit zur Freisetzung relevanter Mengen dieser hormonell wirksamen Chemikalie führt.“


Dabei seien weitere wesentliche Faktoren im realen Gebrauch der Schnuller in den Untersuchungen noch unberücksichtigt geblieben. Dazu gehörten neben der tatsächlichen Dauer des Nuckelns die mechanische Beanspruchung des Schnullers, mögliche Beschädigungen durch die Zähne der Kinder sowie Materialermüdung oder Alterung.


Hormonell wirksame Chemikalien wie Bisphenol A seien gerade für Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährlich. Deren Fähigkeit, Schadstoffe abzubauen, sei noch wenig ausgereift, während gleichzeitig besonders störanfällige Entwicklungsprozesse im kindlichen Organismus ablaufen würden. Cameron: „Wir müssen daher jede vermeidbare Eintragsquelle für künstliche Hormone ausschließen. Behörden, Händler und Hersteller müssen handeln. Die Schnuller müssen aussortiert und die Chemikalie Bishenol A in körpernahen Anwendungen verboten werden.“


Weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie im Internet unter http://www.bund.net/schnuller
Autor: BUND Freunde der Erde

Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Babyschnuller":
Kinodokumentarfilm sorgt für viel Gesprächsstoff: PLASTIC PLANET
Berlin, 30.01.2010: Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar!
Kaufland und Schlecker nehmen Bisphenol-A-belastete Babyschnuller aus ihren Regalen
Berlin, 04.11.209: Hersteller von NUK-, Babylove- und Baby-Nova-Schnullern kündigen Umstellung der Produktion an. Die Handelskette Kaufland und Drogeriemärkte von Schlecker nehmen Bisphenol-A-belastete Babyschnuller aus ihrem Sortiment. Die Umstellung der Produktion ihrer Schnuller auf Bisphenol-A-freie Ausgangsmaterialien kündigten die Hersteller von NUK-, Babylove- und Baby-Nova-Schnullern an.
Schnuller geben Hormone ab
Berlin, 15.10.2009: Neue Testergebnisse von handelsüblichen Babyschnullern, die Bisphenol A (BPA) enthalten, haben ergeben, dass die hormonell wirksame Chemikalie in den Speichel der Babys übergehen kann. Fünf von sechs untersuchten Schnullerfabrikaten, darunter vier mit Latex-Saugern und eines mit Silikon-Saugteil hätten bereits nach einer Stunde Bisphenol A in Mengen zwischen ein und zehn Mikrogramm pro Liter in eine speichelähnliche Salzlösung abgegeben, teilte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute mit.
Babyschnuller sind Bisphenol-A-belastet
Berlin, 01.10.2009: Viele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet. In allen zehn durch ein Testlabor im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A gefunden. Diese Substanz steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.

Stand: 15. Oktober 2009
Erstellt: 15. Oktober 2009