BUND warnt vor mehr Elektrosmog durch neue Mobilfunk-Sendeanlagen
Berlin, 13.10.2009: Anlässlich der Bekanntmachung der Versteigerungsregeln für neue Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor dem massiven Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland gewarnt. Es fehlten notwendige Schutzmaßnahmen für Anwohner und Nutzer, wenn es wie geplant Anfang nächsten Jahres zur Versteigerung der Frequenzen an die Mobilfunkbetreiber komme.Außerdem befinde sich gegenwärtig ein weiteres Funknetz für die Sicherheitsbehörden im Aufbau, so dass vor allem in ländlich strukturierten Gebieten mit einer wesentlichen Zunahme der Elektrosmogbelastung zu rechnen sei.
Über die Langzeitwirkungen der Strahlung ist Energie, die in Form von Wellen bzw. Teilchen ausgesandt wird. Als Strahlung bezeichnet man die elektromagnetische Strahlung dazu gehören Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, Licht, UV-Strahlung, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung, und die beim radioaktiven Zerfall entstehende Teilchenstrahlung, wozu Alphastrahlung, Betastrahlung und Neutronenstrahlung gerechnet werden (ionisierende Strahlung).Strahlung von Funkanlagen sei noch viel zu wenig bekannt. Auch das EU-Parlament halte die derzeitigen Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte nicht mehr für ausreichend. Schon beim bisherigen Ausbau des Mobilfunks hätten sich Tausende Bürgerinitiativen gebildet, vor allem wegen der mangelnden Berücksichtigung ihrer Anfragen und Beschwerden zu vorhandenen Anlagen.
Eine Reihe von Studien habe gezeigt, dass die Mobilfunkstrahlung nicht nur dem Menschen, sondern auch Pflanzen und Tieren schade. Beim Menschen nachgewiesene gesundheitliche Schäden seien u. a. Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Erschöpfungszustände. Andere wissenschaftliche Untersuchungen wiesen auf Störungen des vegetativen Nervensystems sowie eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke hin. Dies könne dazu führen, dass Umweltschadstoffe direkt ins Gehirn gelangen könnten. In zahlreichen Studien sei außerdem die Schädigung von Spermien nachgewiesen worden. Zudem bestehe der Verdacht auf Auslösung und Förderung von Hirntumoren. Insekten und Tiere wie Bienen, Brieftauben oder Fledermäuse verlören durch künstliche elektromagnetische Felder teilweise ihre Orientierung.
Bevor neue Frequenzen überhaupt zur Nutzung freigegeben werden dürften, müsse es eine gesetzliche Umweltverträglichkeitsprüfung geben, forderte der Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND. In Zukunft sei die mobile Telekommunikation durch strahlungsarme Anwendungen zu gewährleisten.
Bernd Rainer Müller, Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND-Mobilfunkexperte: Damit künftig Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt- und Gesundheitsschäden begrenzt werden können, dürfen die Funknetze nicht weiter massiv ausgebaut werden. Stattdessen müssen immissionsarme Kommunikationstechnologien entwickelt werden, die Schäden für Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit und Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt ausschließen. Nötig ist zum Beispiel die verstärkte Erforschung von Infrarot-Übertragungstechniken.
In Deutschland gebe es derzeit rund 260000 große 770 Millionen Handys sind weltweit bis Anfang 2001 verkauft worden. Im Laufe des Jahres 2002 wird voraussichtlich eine Milliarde Handys erreicht sein. Viele Experten sind Anfang der 90er Jahre davon ausgegangen, dass im Jahr 2000 auf dem Weltmarkt gerade 60 Millionen Geräte verkauft sein würden.
Mobilfunk-Sendeanlagen, zirka zwei Millionen kleinere Sendeanlagen, rund 50 Millionen häusliche Sender wie WLAN, schnurlose Telefone und Anlagen zur Daten- und Videoübertragung sowie rund 100 Millionen Mobiltelefone. Viele Geräte würden die Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte der Bundesimmissionsschutzverordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV) überschreiten, dazu gehörten auch als strahlungsarm angebotene sogenannte DECT-Telefone. Mobiltelefone überschritten diese Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte um bis zum Zehnfachen.
Einen Hintergrund zur Entscheidungsvorlage der Bundesnetzagentur
Die Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND-770 Millionen Handys sind weltweit bis Anfang 2001 verkauft worden. Im Laufe des Jahres 2002 wird voraussichtlich eine Milliarde Handys erreicht sein. Viele Experten sind Anfang der 90er Jahre davon ausgegangen, dass im Jahr 2000 auf dem Weltmarkt gerade 60 Millionen Geräte verkauft sein würden.
Mobilfunk-Position Für zukunftsfähige Funktechnologien
Autor: BUND Freunde der Erde
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BUND warnt vor mehr Elektrosmog durch neue Mobilfunk-SendeanlagenBerlin, 13.10.2009: Anlässlich der Bekanntmachung der Versteigerungsregeln für neue Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor dem massiven Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland gewarnt. Es fehlten notwendige Schutzmaßnahmen für Anwohner und Nutzer, wenn es wie geplant Anfang nächsten Jahres zur Versteigerung der Frequenzen an die Mobilfunkbetreiber komme.
Buchrezension: Machen Handys und ihre Sender krank?Köln, 07.10.2003: Dieses Buch von Mara Marken ist ein Plädoyer für mehr Schutz besonders von Kindern vor den Auswirkungen der zunehmenden Mobilfunkstrahlung.
Handyfreie Schulen in BayernBaden-Baden, 01.06.2003: Wie gesundheitsschädlich sind Handys? Der Neurochirurg Professor Leif Salford von der schwedischen Universität Lund schreibt: "Unsere Forschungen zeigen, dass die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-Schranke öffnet und es so vielen Giften leichter macht, in das Gehirn zu gelangen. Sezierte Rattenhirne weisen als Folge der Mobilfunkstrahlung gut sichtbare Spuren auf.
Stand: 13. Oktober 2009
Erstellt: 13. Oktober 2009
Erstellt: 13. Oktober 2009




















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