Stoppt das Gift!
München, 31.08.2009: Gemäß des neuen Chemikaliengesetzes REACH kann sich jeder über Gifte in Produkten bei dem jeweiligen Hersteller informieren. Man muss es nur tun. Giftige Chemikalien sind in vielen Alltagsprodukten versteckt und stehen in Zusammenhang mit verschiedenen Krankheiten wie Allergien, Asthma, Lernschwäche, Diabetes, Krebs, Endometriose, Parkinson und Unfruchtbarkeit. Nun gibt es endlich die Möglichkeit zu erfahren, in welchen Produkten sich gefährliche Stoffe befinden. Unternehmen müssen kostenlos und innerhalb von 45 Tagen jedem auf Anfrage Auskunft darüber geben. Das neue Auskunftsrecht im europäischen (ChemG). Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen von 1980. Chemikaliengesetz REACh ist die Kurzbezeichnung für die neue Chemikalienverordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18.Dezember 2006. Seit dem 1. Juni 2007 sie in Kraft. REACh steht für Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien (Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals).REACH machts möglich. So kann man Produkte mit gefährlichen Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien erkennen und vermeiden.
Es liegt also in der Hand eines jeden selbst, von diesem neuen Recht Gebrauch zu machen und sich zu schützen. Der Naturschutzverband Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.BUND hilft bei der Anfrage und informiert zu dem Thema: www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/chemie/gift_stoppen/auskunftsrecht
Bild: Rene Grycner - Fotolia.com
Autor: Natur + Kosmos
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Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Gift, REACH":
Sind Weihnachtssterne giftig?München, 24.11.2009: Nun schmücken sie wieder das Heim, in leuchtenden Rottönen, manchmal auch in zartem Weiß: die Weihnachtssterne. Weil der Saft der wolfsmilchhaltigen Gewächse Diterpene enthält, die die Haut stark reizen und allergische Reaktionen hervorrufen können, gelten wildblühende Weihnachtssterne als giftig. Tatsächlich kann der Verzehr ihrer Blätter zu einer Vergiftung führen, die mit Übelkeit und Brechreiz einhergeht und zu Schläfrigkeit und Benommenheit ...
Giftige CurrywurstMünchen, 02.11.2009: Greenpeace entdeckt Pestizide in Curry-Gewürz, Paprikapulver und Petersilie - Strafanzeige gegen Metro. Vorsicht ist auch bei Gewürzen geboten, warnt die Umweltorganisation Greenpeace. Die Pestizidbelastung von getrockneten Kräutern und Gewürzen hat sich nach Untersuchungen von Greenpeace im Vergleich zum Vorjahr nicht gebessert: Mehr als ein Viertel der 37 Proben aus konventionellem Anbau musste Greenpeace als "nicht empfehlenswert" ...
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Gift in PfifferlingenDüsseldorf, 26.07.2009: Die nächste Pilzsaison steht zwar erst im Spätsommer an, dennoch macht Umwelt- und Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg Importeure und Verbraucher auf die Belastung mit einem Insektenabwehrmittel bei Pfifferlingen aus Russland, Litauen und Rumänien aufmerksam. "Achten Sie beim Einkauf von ...
Pilze: Bei Angriff hagelt´s BlausäureFrankfurt, 24.07.2009: Wer nicht davonlaufen kann, muss sich zu verteidigen wissen: Pilze produzieren chemische Abwehrstoffe gegen Fraßfeinde, Parasiten und Konkurrenten. Der grüne Knollenblätterpilz schützt sich mit alpha-Amanitin, der Fliegenpilz mit dem Nervengift Muscimol. Jetzt haben Forscher entdeckt, dass bei einigen Pilzen das ...
Kinder sind keine kleinen ErwachsenenBerlin, 07.07.2009: Risiken für Kinder müssen anders bewertet werden als Risiken für Erwachsene. Geht es um Risiken, die von chemischen Stoffen ausgehen können, müssen Risikobewerter berücksichtigen, dass Kinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht eine größere Hautoberfläche haben, mehr Nahrung aufnehmen und häufiger atmen als Erwachsene.
Giftdusche gegen MaikäferStuttgart/Freiburg, 26.04.2009: Der Naturschutzbund NABU kritisiert scharf die am Mittwoch 22. April 2009 begonnene Vergiftung der Maikäfer am Kaiserstuhl. Am 31. März hat das Regierungspräsidium Freiburg die Maikäferbekämpfung im Kaiserstuhl genehmigt. Mit Hubschraubern werden vor allem über Waldrändern im Kaiserstuhl großflächig Insektizide versprüht.
Alarm im KinderzimmerBerlin, 23.04.2009: Mehr Kontrollen, unabhängige Prüfungen und eine zentrale Informationsstelle fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Anlass sind die neuesten RAPEX-Zahlen, die EU-Verbraucherschutzkommissarin Kuneva soeben vorstellte. Das EU-Schnellwarnsystem listet gefährliche Konsumgüter auf. Im vergangenen Jahr landeten 1.866 Produkte auf der Liste, ein Anstieg um 16 Prozent gegenüber 2007. Rund ein Viertel davon waren Spielzeuge.
Umweltjournal-Buchtipp: Mit Gift und GenenKöln/Brühl, 08.02.2009: Die Machenschaften von Monsanto, einer schon unzählige Male verklagten amerikanischen Firma, erklärt uns die Autorin Marie-Monique Robin in ihrem neuesten Buch "Mit Gift und Genen". Der Chemie- und Biotech-Riese Monsanto spielt mit seinen Produkten wie Pestiziden und genmanipulierten Pflanzen eine umstrittene Rolle in der Weltnahrungsmittelproduktion. Durch den Vertrieb von gentechnisch verändertem Saatgut erzielt ...
Gefährlich oder nicht?Bonn, 28.12.2008: Der Weihnachtsstern gehört im Dezember sicherlich zu den am meisten gekauften Zimmerpflanzen. Aber wussten Sie, dass diese Pflanze zu den Wolfsmilchgewächsen gehört und Milchsaft, Blätter und Blüten giftig sind? Aber keine Angst, das gilt eher für wild wachsende Pflanzen in Gärten und Parks in wärmeren Urlaubsgebieten. Gärtnerische Sorten sind überwiegend ungiftig.
Stand: 31. August 2009
Erstellt: 31. August 2009
Erstellt: 31. August 2009




















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