Planschbecken - Ein Haufen Sondermüll
Frankfurt, 21.07.2009: Ein Planschbecken gehört zur Kindheit wie das erste Fahrrad. Leider verhageln die meisten Hersteller den Badespass ganz gewaltig: Bei einer Untersuchung des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST kam heraus, dass fast alle Produkte derart verseucht mit Schadstoffen sind, dass sie eigentlich auf dem Sondermüll entsorgt werden müssten. Ein Testprodukt hätte nicht einmal verkauft werden dürfen.Schon in früheren Jahren hat ÖKO-TEST vor Planschbecken gewarnt, weil sie hohe Mengen an problematischen Stoffen enthalten. Viele diese Substanzen lösen sich im Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser, zudem nuckeln gerade kleine Kinder auch mal am Beckenrand. So können die Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe direkt in den kindlichen Der Begriff O. wird für ein- oder vielzellige, lebende Wesen, dessen Teile ein funktionelles Ganzes ergeben oder für das gesamte System der Organe eines Lebewesens oder für ein tierisches oder menschliches Gemeinwesen benutzt. Organismus gelangen.
Mittlerweile hat sich zwar einiges getan aber nicht unbedingt zum Guten. Denn auch die 13 aktuellen Planschbecken-Modelle, die ÖKO-TEST jetzt untersucht hat, strotzen nur so vor problematischen Stoffen: Sehr giftige zinnorganische Verbindungen gehören ebenso dazu wie polyzyklische aromatische K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.Kohlenwasserstoffe (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (engl.: polycyclic aromatic hydrocarbons, PAH)PAK). Auch bei den eingesetzten Weichmachern besteht noch Nachbesserungsbedarf.
Rundum in Ordnung waren nur zwei Hartschalen-Modelle. Die haben allerdings den Nachteil, dass sie sich nicht so platzsparend verstauen lassen wie die aufblasbaren Kunststoffbecken.
Die aktuelle Ausgabe vom ÖKO-TEST- Magazin Juli 2009 gibt es seit dem 26. Juni 2009 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
Bild: © 110stefan, PIXELIO
Autor: ÖKO-TEST Verlag
Weiterführende Informationen:
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Stand: 21. Juli 2009
Erstellt: 21. Juli 2009
Erstellt: 21. Juli 2009




















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