Tödliches Nikotin in Steinpilzen
Frankfurt, 11.07.2009: In den vergangenen Monaten fanden mehrere Untersuchungsämter Rückstände von Nikotin in getrockneten Steinpilzen. Die Ware kam hauptsächlich aus China. Die Gehalte machten pro Kilogramm Pilze bis zu einem Zehntel der tödlichen Nikotindosis aus. Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt dennoch Entwarung, da die getrockneten Pilze in eher geringer Menge verzehrt werden würden.Im EU-Recht gilt für Hauptalkaloid der Tabakpflanze (Alkaloide); z.Z. rauchen ca. 70% der männlichen und 35% der weiblichen erwachsenen Erdbewohner. Nikotin eine sehr geringe Rückstandshöchstmenge. Anstatt aber das auch den Chinesen klarzumachen, wird von Behördenseite über eine Ableitung eines neuen, höheren Wertes nachgedacht.
Wieder mal ein Fall, wo Verbraucherschutz und handelspolitische Interessen aufeinanderprallen. Woher die Rückstände stammen, kann bisher nur vermutet und soll näher untersucht werden.
Bild: © Wolfgang Hartwig, PIXELIO
Autor: ÖKO-TEST Verlag
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Stand: 11. Juli 2009
Erstellt: 11. Juli 2009
Erstellt: 11. Juli 2009




















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