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Umweltlexikon
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Inhaltliche Konzepte statt Hahnenkämpfe hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in der Gesundheitspolitik gefordert und Anforderungen an eine verbrauchergerechte Gesundheitsreform vorgelegt.



In Deutschland leiden rund 40.000 Hunde und Katzen an Diabetes.




In vielen Getränkedosender Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die riskante Chemikalie Bisphenol A nachgewiesen



eine Aktion der Welthungerhilfe




Teilnahme von mehr als 2.200 Pflegekräften an Befragung zum OP-Barometer 2009



Ziel sei es, die Kompetenzen aus Gesundheitswirtschaft, -ökonomie und -recht zu bündeln, so ZGWR-Direktor Thomas Busse.


Männer haben nämlich ein doppelt so hohes Herzkreislaufrisiko, wenn sie Ärger immer nur unbewältigt verdrängen.



Ein Arzt aus einem der Krankenhäuser in der Provinz Hebei berichtete, dass die Schweinegrippe in ganz China außer Kontrolle geraten ist.

Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 15546

Reizend!

Berlin, 18.04.2009: In Deutschland leiden über 30 % der Gesamtbevölkerung an einer Allergie. Allergien nehmen zu, vor allem in den Industrieländern. Neben den Erbfaktoren spielen Umwelteinflüsse, hygienische Bedingungen und Infekte im Kindesalter eine Rolle. Eine Broschüre der VERBRAUCHER INITIATIVE beschäftigt sich nun mit diesem Thema. Ob Pollenflug, Bienen oder Lebensmittel – Allergien haben viele Gesichter.


"Allergien sind eine übersteigerte Abwehrreaktion des Immunsystems gegenüber körperfremden Substanzen", so Susanne Moosmann von der VERBRAUCHER INITIATIVE. Stoffe, die normalerweise für den Menschen ungefährlich sind, werden bei einer Allergie als schädlich eingestuft und bekämpft. Symptome sind beispielsweise Niesen, Husten, Juckreiz, Hautausschläge oder Durchfall.

Die Beschreibung der Symptome, das zeitliche Auftreten und die Dauer geben bereits Hinweise auf eine Allergie. „Hilfreich ist das Führen eines Allergietagebuchs“, rät Susanne Moosmann. Hier wird z. B. erfasst, welche Beschwerden auftreten und zu welcher Zeit, wie lange sie anhalten, wo man sich gerade aufgehalten, welche Aktivitäten man ausgeübt und welche Lebensmittel, Getränke und Medikamente man zu sich genommen hat.

Zur Absicherung der Diagnose stehen verschiedene medizinische Testverfahren zur Verfügung. „Der Prick-Test ist eine der gebräuchlichsten Methoden, um eine allergische Sofortreaktion nachzuweisen“, erklärt Susanne Moosmann. Hierbei werden standardisierte Lösungen der verdächtigen Allergene auf die Haut am Unteram oder am Rücken gegeben. Beim Intrakutantest werden die Allergen-Lösungen unter die Haut gespritzt. Er wird z. B. bei Insektengiftallergien angewendet. Der Reibetest kann z. B. bei Allergien gegen Tierhaare eingesetzt werden. Mit einer ausreichend großen Menge Tierhaare wird für etwa eine Minute leicht über die Haut, meist an der Innenseite des Unterarms, gerieben. Besteht der Verdacht auf eine Kontaktallergie (allergische Spätreaktion) oder eine Neurodermitis, findet der Epikutantest Anwendung. Die Allergene werden mit Hilfe von standardisierten Testpflastern auf die Haut gebracht. Bei einer positiven Reaktion tritt eine Entzündungsreaktion auf, erkennbar z. B. an Rötungen, Bläschen und Knötchen.

Ausführliche Informationen bietet das 24-seitige Themenheft “Allergien“. Die Broschüre kann für 4,00 Euro (inkl. Versand) bei der VERBRAUCHER INITIATIVE, Elsenstr. 106, 13425 Berlin oder unter www.verbraucher.org bestellt bzw. heruntergeladen werden.
Autor: Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Allergien":
Irrtümer rund um Allergien
Bonn, 10.12.2009: Irrtümer entstehen und verbreiten sich, wenn etwas logisch und einleuchtend klingt. Dafür bedarf es keiner wissenschaftlichen Beweise - es reicht, wenn man jemanden kennt, der es auch schon mal erlebt hat. Und so kennt fast jeder jemanden, dessen Kind oder Kinder möglicherweise allergiegefährdet sind oder bereits eine Allergie haben. Die meisten Allergien im Kleinkindalter betreffen Kuhmilch.
Stoppt das Gift!
München, 31.08.2009: Gemäß des neuen Chemikaliengesetzes REACH kann sich jeder über Gifte in Produkten bei dem jeweiligen Hersteller informieren. Man muss es nur tun. Giftige Chemikalien sind in vielen Alltagsprodukten versteckt und stehen in Zusammenhang mit verschiedenen Krankheiten wie Allergien, ...
Lebensmittel-Frische ohne Schwefeldioxid
Bremerhaven, 19.06.2009: Wenn Obst und Gemüse zu Lebensmitteln wie Wein und Snacks verarbeitet werden, ist in den meisten Fällen Schwefeldioxid (SO2) mit im Spiel. Die Hauptfunktion dieses Zusatzstoffes ist die Verhinderung von enzymatischer und nicht-enzymatischer Bräunung in Lebensmittelprodukten aus Obst und Gemüse.
Schluckimpfung gegen Allergien?
Frankfurt, 26.05.2009: Wissenschaftler haben zwei Keime ausfindig gemacht, die beim Menschen keine Krankheiten auslösen, bei Mäusen aber die Entwicklung eines allergischen Asthmas verhindern konnten. An der Berliner Universitätsklinik Charité läuft inzwischen eine Studie mit Säuglingen, die Bestandteile der Bakterien als Schluckimpfung verabreicht bekommen.
Gute Nachrichten für 15 Millionen Pollenallergiker in Deutschland
Düsseldorf, 27.04.2009: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) eröffnet gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Professor Dr. Annette Schavan seine Pollenflugzentrale in Freiburg. Bis Ende 2011 wird in Deutschland ein Messnetz von fünfzehn automatischen Pollenmonitoren aufgebaut. Diese Geräte, die von der Firma Hund in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) Sankt Augustin, und dem ...
Reizend!
Berlin, 18.04.2009: In Deutschland leiden über 30 % der Gesamtbevölkerung an einer Allergie. Allergien nehmen zu, vor allem in den Industrieländern. Neben den Erbfaktoren spielen Umwelteinflüsse, hygienische Bedingungen und Infekte im Kindesalter eine Rolle. Eine Broschüre der VERBRAUCHER INITIATIVE beschäftigt sich nun mit diesem Thema. Ob Pollenflug, Bienen oder Lebensmittel – Allergien haben viele Gesichter.
Allergiker zu Karneval: Tipps für die unbeschwerte Feier
Bonn, 23.02.2009: Ob Karneval, Fasching oder Fastnacht, für viele Jecken oder Narren ist es die schönste Zeit des Jahres. Dabei gehören ausgefallene Verkleidung und Maskerade ebenso dazu wie das Wurfmaterial - die "Kamelle" - und das traditionelle Fettgebäck. Aber was machen Menschen mit Allergien gegen Inhaltsstoffe in Schminke, Textilien oder Lebensmitteln?
Gefahr für Allergiker - Trickserei bei Schafskäse
Düsseldorf, 08.02.2009: Viele Restaurants und Imbissbuden tricksen und täuschen ihre Kunden mit falschem Schafskäse: Nur in wenigen Salaten ist die echte Spezialität tatsächlich drin. Stattdessen wird meist Käse mit Kuhmilch verwendet. Ein klarer Fall von Verbrauchertäuschung mit möglicherweise fatalen Auswirkungen für Kuhmilch-Allergiker, die im guten Glauben in Gaststätten Schafskäse wählen.
Stich ohne Schrecken
München, 29.01.2009: Es kann mit einem harmlosen Wespenstich beginnen: Innerhalb kürzester Zeit kommt es zu einem dramatischen Abfall des Blutdrucks, Herzrasen, asthmaartiger Luftnot und schließlich zum lebensbedrohlichen Versagen des Herz-Kreislauf-Systems. Der anaphylaktische Schock ist die extremste Form einer akuten allergischen Reaktion.
Allergisch auf Straßenverkehr
Neuherberg, 02.07.2008: Allergische Erkrankungen treten häufiger auf bei Kindern, die in der Nähe stark befahrener Straßen aufwachsen. Dies ist das Ergebnis einer Studie an mehreren tausend Münchener Kindern, die jetzt im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine* veröffentlicht wurde.

Stand: 18. April 2009
Erstellt: 18. April 2009