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Umweltjournal.de | Gesundheit und Kosmetik  | Artikel Nr.: 15513

Lieber Gummibärchen statt Schoko-Osterhase

Bonn, 11.04.2009: Ratschläge für das süße Osternest geben Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn. Demnach sind Gummibärchen besser als Schoko-Osterhasen. "Schokolade ist durch den hohen Anteil an Zucker und Fett doppelt ungesund, Gummibärchen weisen dagegen nur einen hohen Zuckeranteil auf", so Antje Gahl von der DGE.


Generell gelte aber dennoch der Grundsatz, auch zu Ostern möglichst wenig Süßigkeiten zu verzehren. "Eltern sollten die Kinder anhalten, sich den Osterteller einzuteilen." Eine gesunde Abwechslung im Osternest sind übrigens Nüsse, meinen die Ernährungsxperten

Dass Kinder aufgrund ihres Wachstums einen höheren Energiebedarf haben, konnten Forscher um Susan Coldwell und ihre Kollegen von der Universität Washington und dem Monell Chemical Senses Center in Versuchen nachweisen. "Deshalb ergibt es Sinn, dass sie kohlenhydratreiche und süsse Nahrung bevorzugen, die ihnen schnell Energie zur Verfügung stellt", meint der Kinder- und Jugendarzt Ulrich Fegeler.

Doch vor dem Hintergrund umfangreicher Angebote an Naschereien könne dies auch das Risiko für Übergewicht erhöhen. "Eltern sollten deshalb frühzeitig Einfluss darauf nehmen, indem sie bereits Vorschulkindern Alternativen anbieten", meint der Mediziner.

Der Doc rät den Eltern, genau auf die Ernährung der Kinder zu achten. Eine tägliche Portion Obst oder Gemüse sollten am Speiseplan stehen. Führen Eltern zuerst 'süßes' Gemüse wie Karotten oder 'süsses' Obst wie Bananen ein, so könne dies hilfreich sein.

Der Mediziner rät auch dazu, nicht sofort aufzugeben, wenn Kinder zunächst bestimmte Obst- und Gemüsesorten ablehnen. "Zwang sollten sie aber auf keinen Fall ausüben. Kinder bevorzugen neben dem süßen Geschmack auch kohlehydratreiche Nahrung wie Nudeln oder Reis", so Fegeler.


Bild 1: © Anita Winkler Farbraum, PIXELIO
Bild 3: picturediscount.net

Autor: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.

Weiterführende Informationen:


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Stand: 11. April 2009
Erstellt: 11. April 2009