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Artikel Nr.: 15297
Gefahr im Container
Berlin, 16.02.2009: Das Bundesumweltministerium spricht mit Beteiligten über eine Lösung für radioaktiv belasteten Edelstahl. Zur Berichterstattung des "Spiegels" über kontaminierte Edelstahllieferungen aus Indien nach Deutschland unter der Überschrift "Gefahr im Container" erklärt das Bundesumweltministerium: Das
Das B. wurde 1986 als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in Bonn gegründet.Bundesumweltministerium hat am vergangenen Dienstag (10. Februar 2009) die Öffentlichkeit darüber informiert, dass in mehreren Bundesländern radioaktiv kontaminierte Edelstahlprodukte aus Indien aufgefunden wurden.
Eine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung oder die betroffenen Firmenmitarbeiter besteht nach Angaben der zuständigen Landesbehörden, die das Material untersucht haben, nicht.
Beim überwiegenden Anteil der betroffenen Stahllieferungen liegt die
Verseuchung von Gegenständen, Räumen oder Umwelt (Boden) durch giftige Chemikalien, insb. auch radioaktive Substanzen (Radioaktivität).Kontamination unterhalb der Freigabegrenzwerte. Die betroffenen Chargen sind sichergestellt. Konsumgüter sind von den Importen bislang nicht betroffen. Insofern handelt es sich nicht um eine "dramatische Lage".
Die kontaminierten Stahllieferungen aus Indien laufen über globale Handelsketten und betreffen viele Länder. Insofern handelt es sich nicht nur um ein deutsches Problem.
Es ist zutreffend, dass die
In der M. fallen erhebliche Mengen an Abfallstoffen (Sonderabfälle) und z.T. sehr giftige Abwässer in Metallbeizereien, in Eloxalbetrieben (Aluminium) und in Galvanikbetrieben (Galvanisieren) an. Metallindustrie beunruhigt ist, weil in den betroffenen Bereichen ohne eine zügige Lösung des Problems wirtschaftliche Nachteile drohen könnten.
Das Bundesumweltministerium führt zurzeit Gespräche mit allen Beteiligten, um Lösungsmöglichkeiten zu erörtern. Darüber hinaus hat das Bundesumweltministerium internationale Initiativen ergriffen, um zukünftig kontaminierte Lieferungen aus Indien oder aus anderen Ländern zu verhindern und eine schleichende Erhöhung von Radioaktivität in Gebrauchsgütern zu vermeiden.
Bild: © Dieter Schütz, PIXELIO
Bildtitel: Guten Appetit (Indien)
Autor: Bundesumweltministerium, Berlin
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Stand: 16. Februar 2009
Erstellt: 16. Februar 2009
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