Umweltjournal.de | Gesundheit und Kosmetik  | Artikel Nr.: 15038

Unbekannte Viren im Fleisch!





Frankfurt, 13.12.2008: Da bislang unbekannte Viren an der Entstehung von Tumoren im Dickdarm beteiligt sein könnten, hat der Medizinnobelpreisträger Harald zur Hausen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg vor dem Verzehr von zu kurz gebratenem oder rohem Rindfleisch gewarnt.


Bei ungenügendem Erhitzen würden in den noch roten Anteilen von Rindfleisch nur Temperaturen von 60 bis 80 Grad Celcius erreicht werden, vorhandene Viren hätten dann leichtes Spiel, so die Hypothese des Forschers.

Man wisse bereits, dass gerade der Verzehr von rotem Fleisch mit erhöhten Raten an Dickdarmkrebs einhergehe. Wären dafür krebserregende Stoffe verantwortlich, die beim Kochen und Braten entstehen, müsste auch weißes Fleisch die Darmkrebsrate erhöhen, so zur Hausen.


Bild: © Paul-Georg Meister, PIXELIO
Autor: ÖKO-TEST Verlag
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Stand: 13. Dezember 2008
Erstellt: 13. Dezember 2008

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