Babys werden zum Spielball eines Menschenversuchs
Wien, 02.05.2008: Bei einer im Auftrag von GLOBAL 2000 durchgeführten Analyse wurden bei 60 Prozent der untersuchten zehn Soja-Produkte gentechnisch veränderte Bestandteile nachgewiesen. Davon betroffen ist auch Säuglingsnahrung. "Das Schockierende für uns ist, dass ausgerechnet in Säuglingsnahrung die höchste Kontamination gefunden wurde. Es handelt sich um Produkte für Säuglinge, die bereits mit einer Allergie auf die Welt kommen und die durch diese Produkte einem weiteren Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind.Die Babys werden zum Spielball eines Menschenversuchs, von dem bestenfalls eine Handvoll Großkonzerne profitiert, so Jens Karg, Gentechniksprecher von Global 2000 ist eine unabhängige österreichische Umweltschutzorganisation mit Sitz in Wien, welche Umweltthemen auf internationaler Ebene zur Sprache bringt. Das Ziel von Global 2000 ist es gewaltfrei und unter Ausschöpfung aller demokratischer Mittel, nicht nur die Symptome (End of Pipe- Lösungen) zu behandeln, sondern auch Ursachenbekämpfung zu praktizieren.GLOBAL 2000. Die Hersteller Humana und Milupa, deren Produkte speziell für Kinder mit einer Kuhmilchunverträglichkeit entwickelt wurden, enthielten Funktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet. Gen-Der Parakautschukbaum ist ein schnellwachsender, in Kultur bis 15 Meter hoher,in Wildnis bis 40 Meter hoher, laubabwerfender Baum, der im Rindenteil von Stamm und Zweigen Latex als Ausgangsprodukt für Naturkautschuk enthält.Soja-Anteile von 0,41 und 0,23 Prozent.
Europaweite Umfragen belegen, dass KonsumentInnen Gentechnik in Lebensmitteln ablehnen. Die zuständigen Minister Kdolsky und Pröll müssen dafür sorgen, dass das Recht auf gentechfreie Nahrung gewährleistet wird. Gentech-Lebensmittel sind keine natürlichen Lebensmittel, auf die sich der Mensch im Zuge der Evolution einstellen konnte. Nach wie vor ungeklärt ist, ob die künstlichen Gen-Konstrukte zu Veränderungen der menschlichen Erbanlagen führen können. GLOBAL 2000 fordert bessere und häufigere Kontrollen und eine Veröffentlichung der staatlichen Testergebnisse.
Die belasteten Produkte müssen endlich beim Namen genannt werden. Es gleicht einem schlechten Witz, dass der Steuerzahler für die Tests bezahlt, ihm dann aber die Ergebnisse, d.h. die Information über die betroffenen Produkte, vorenthalten werden, so Karg weiter. Ungefähr 60 Prozent des weltweit angebauten Soja ist gentechnisch verändert, in Europa wird aber noch kein Gentech-Soja angebaut. Die Analyseergebnisse der Sojaprodukte zeigen, dass die Warenströme aus Übersee schlecht kontrolliert werden oder schwer zu kontrollieren sind.
Der Name E. wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa muss jetzt auf das richtige Pferd setzen und das ist die Gentechnik-Freiheit. Wir brauchen eine zukunftsfähige Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft, die Produkte erzeugt, die unbedenklich für die Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt und für unsere Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit sind, so Karg. Die UmweltschützerInnen fordern Maßnahmen, die Europa unabhängig von den Ländern, in denen Gentechnik angebaut wird, machen. Nur so können langfristig gentechfreie Lebensmittel erzeugt werden.
Global 2000 ist eine unabhängige österreichische Umweltschutzorganisation mit Sitz in Wien, welche Umweltthemen auf internationaler Ebene zur Sprache bringt. Das Ziel von Global 2000 ist es gewaltfrei und unter Ausschöpfung aller demokratischer Mittel, nicht nur die Symptome (End of Pipe- Lösungen) zu behandeln, sondern auch Ursachenbekämpfung zu praktizieren.GLOBAL 2000 empfiehlt KonsumentInnen den Griff zu Bioware oder zu Produkten mit dem Gütesiegel der ARGE Gentechnik-frei. Der Einsatz von Gentechnik ist bei diesen Produkten in allen Erzeugungs und Verarbeitungsstufen verboten. Die HerstellerInnen achten zudem auf eine strikte Trennung der Warenströme.
Autor: Global 2000 Umweltschutzorganisation
Weiterführende Informationen:
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Gentechnik":
Deutschland muss gentechnikfrei bleiben!Berlin, 15.10.2009: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die künftigen Koalitionäre von Union und FDP aufgefordert, das Anbauverbot des Genmais MON 810 beizubehalten und sich von ihrem Pro-Gentechnikkurs zu verabschieden. Die Ankündigung, die Nulltoleranz für in der Europäischen Union nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen zu kippen, wäre der Anfang vom Ende der Gentechnikfreiheit in Deutschland, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Schwarz-Gelb ist kein Votum pro Atomenergie und pro GentechnikBerlin, 30.09.2009: Auch die neue Regierung muss Bürgerwillen respektieren. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 kein Votum pro Atomkraft und pro Gentechnik. Sämtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen hätten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen längere Laufzeiten für Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe.
"Ohne Gentechnik" ist MogelpackungFrankfurt, 12.09.2009: Die Möglichkeit, Lebensmittel mit dem Zusatz "Ohne Gentechnik" auszuzeichnen, gibt es bereits seit Mai 2008 umgesetzt wurde sie bislang jedoch nur von wenigen Herstellern. Nun soll ein einheitliches Label des Bundesverbraucherministeriums für neuen Schub sorgen. Auch das Marketing wurde aufgehübscht.
Genmais gefährdet SchmetterlingeBerlin, 13.07.2009: Der NABU kritisiert, dass die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) keine Bedenken gegen den Anbau der gentechnisch veränderten Maissorte MON 810 hat. Zu begrüßen sei jedoch, dass die EU-Behörde erstmals mögliche Risiken für Schmetterlinge und andere so genannte Nicht-Ziel-Organismen einräumt. Sie rät daher in ökologisch sensiblen ...
Teuflischer ZwirnDarmstadt, 05.06.2009: Wissenschaftler um Prof. Dr. Ralf Kaldenhoff von der TU Darmstadt haben ein gentechnisches Verfahren entwickelt, mit dem Nutzpflanzen gegen Angriffe des Teufelszwirns gewappnet werden können. Der Teufelszwirn (Cuscuta), ein pflanzlicher Parasit, verursacht vor allem in wärmeren Ländern immense ...
Gentechnik-Forschung geht am Markt vorbeiBUND und Bioland fordern mehr Transparenz bei der staatlichen Forschungsförderung. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Bioanbauverband BIOLAND forderten anlässlich des morgigen "Runden Tisches" der Bundesforschungsministerin Annette Schavan mehr Transparenz bei der Forschungsförderung im Bereich der Agro-Gentechnik.
Gentechnisch veränderte "Amflora"-Kartoffeln freigesetztBerlin, 05.05.2009: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat am 30. April der BASF Plant Science GmbH die Freisetzung gentechnisch veränderter Kartoffeln unter Auflagen genehmigt. Gestattet wurde die Freisetzung der so genannten "Amflora"-Kartoffel auf einer Fläche in der Gemeinde Bütow (Mecklenburg-Vorpommern). Geplant ist, die gentechnisch veränderten Kartoffeln in den Jahren 2009 und 2010 auf einer Fläche von ...
Grüne Gentechnik – Koexistenz und HaftungKöln, 27.02.2009: Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner sagte der Berliner Zeitung: "Die grüne Gentechnik bringt dem Menschen hierzulande bisher keinen erkennbaren Nutzen." Die Ministerin kündigte an, die Zulassung der einzigen in Deutschland zugelassenen gentechnisch veränderten Maissorte "MON 810" des US-Herstellers Monsanto noch einmal zu überprüfen.
Umweltjournal-Buchtipp: Mit Gift und GenenKöln/Brühl, 08.02.2009: Die Machenschaften von Monsanto, einer schon unzählige Male verklagten amerikanischen Firma, erklärt uns die Autorin Marie-Monique Robin in ihrem neuesten Buch "Mit Gift und Genen". Der Chemie- und Biotech-Riese Monsanto spielt mit seinen Produkten wie Pestiziden und genmanipulierten Pflanzen eine umstrittene Rolle in der Weltnahrungsmittelproduktion. Durch den Vertrieb von gentechnisch verändertem Saatgut erzielt ...
Das Gen, das die Lebensuhr zurückdrehtMünchen, 07.02.2009: Früher war die Sache klar: Sobald ein Mensch geboren ist, gibt es kein Zurück. Ob Leber, Muskel oder Haut - keine Körperzelle, so schien es, kann je wieder etwas anderes werden als sie ist. Dieses Dogma freilich ist inzwischen widerlegt. Selbst ausgereifte Zellen, so weiß man heute, lassen sich in einen embryonalen Zustand zurückversetzen - wenn auch nur mithilfe krebsfördernder Gene und heikler ...
Stand: 2. Mai 2008
Erstellt: 2. Mai 2008
Erstellt: 2. Mai 2008




















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