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Umweltjournal.de | Gesundheit und Kosmetik  | Artikel Nr.: 13643

Erhöhtes Krebsrisiko durch Nachtarbeit

Frankfurt a.M., 28.01.2008: Wechselnde Schichten mit Nachtarbeit gelten – ebenso wie UV-Strahlen oder polychlorierte Biphenyle (PCB) – als "wahrscheinlich krebserregend", hat das Internationale Krebsforschungs-zentrum der Weltgesundheitsorganisation erklärt. Die Risikobewertung beruht vorrangig auf der Untersuchung von Frauen, die nachts arbeiten.


Entsprechende Studien über Männer fehlen derzeit noch. Experten gehen davon aus, dass ein gestörter 24-Stunden-Rhythmus des Menschen Mechanismen unterbreche, die an Zellteilung oder Reparatur beschädigter DNA beteiligt seien. Zudem stoppe Licht die Produktion des Hormons Melatonin, das der Körper normalerweise nachts ausschüttet. Dies begünstige offenbar die Entstehung von Tumoren.

Autor: ÖKO-TEST Verlag

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Erstellt: 28. Januar 2008