Insulin der Zukunft wird in Potsdam produziert - GlucoMetrix startet Chemielabor
Ruhpolding/Potsdam, 23.01.2008: Die GlucoMetrix AG hat in Potsdam ein neues Chemielabor eröffnet. Angesiedelt im Innovationszentrum GO:IN startet das Unternehmen mit sechs Laborarbeitsplätzen, die innerhalb des nächsten halben Jahres zunächst verdoppelt werden sollen. Das Chemielabor ist die Grundlage für die künftige Produktion des neu entwickelten rekombinanten Insulins für die klinische Phase.Produziert wird künftig nach den Grundregeln der Weltgesundheitsorganisation}: World Health Organisation (WHO).Weltgesundheitsorganisation für Gute Herstellungspraktiken, kurz GHP. Die innovative Insulinsubstanz verspricht nicht nur verbesserte pharmazeutische Eigenschaften mit geringeren Nebenwirkungen für Diabetes-Patienten, sondern auch eine deutliche Verringerung der bislang üblichen Produktionskosten, teilt GlucoMetrix-Vorstand Peter Paul Schikora mit.
Seinem Forscherteam war erst vor kurzem ein entscheidender Durchbruch in der Insulin-Entwicklung gelungen: Bei der Insulin-Produktion werde die Auflösung von Protein-Aggregaten und ein chemisches Refolding nicht mehr nötig sein. Dadurch wird der Der W. einer Anlage gibt an, wieviel Prozent der eingesetzten Energie in Strom umgewandelt wird. Bei der Umwandlung verschiedener Energieformen entsteht Wärme, die entweder als Prozess- oder Heizenergie verwendet wird oder bei alten Anlagen in die Umwelt gelangt. Wirkungsgrad des Produktionsprozesses von 40 auf etwa 70 Prozent erhöht. Gleichzeitig sinken die Produktionskosten gegenüber herkömmlichen Herstellungsmethoden um bis zu 50 Prozent, so Schikora.
Das Insulin der Zukunft werde weniger Insulin-Isoformen enthalten, als das herkömmliche Insulin. Dadurch steigere es die Lebensqualität vor allem von jenen Diabetikern, die bisher bei Insulintherapien mit Nebenwirkungen zu kämpfen haben.
Autor: neue nachricht
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Stand: 23. Januar 2008
Erstellt: 23. Januar 2008
Erstellt: 23. Januar 2008




















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