Bleihaltige Armaturen können Schwermetall ins Trinkwasser abgeben
Frankfurt a.M., 05.01.2008: Nahezu alle Sanitärarmaturen werden aus bleihaltigem Messing gefertigt und können deshalb das giftige Schwermetall ins Trinkwasser abgeben. Die Bleizusätze machen das Messing besser bearbeitbar. Mittlerweile wurden von der Industrie Messinglegierungen ohne Blei entwickelt, wie Ecobrass und Ecocast, wobei das Blei meist durch Silizium ersetzt wurde. Der portugiesische Hersteller Bruma hat nun eine Sanitärarmatur aus dem alternativen Messing ist eine Legierung, die v.a. aus Zink und Kupfer besteht. Messingsorten haben einen unterschieldichen Zinkanteil. Häufig wird die Legierung CuZn37 (mit 37 Prozent Zink) verwendet. Messing ins Programm genommen. Andere P. (= autotrophe Organismen) bauen mit Hilfe von Lichtenergie (grüne Pflanzen, Photosynthese) oder mittels chemischer Energie (manche Bakterien) aus energiearmen anorganischen Stoffen komplizierte energiereichere organische Verbindungen auf. Produzenten experimentieren noch damit, da das Material beim Verchromen Schwächen zeige, so Dr. Carsten Tessmer von Hansgrohe. Als Alternative hat dieser Sanitäranbieter eine der wenigen Armaturen aus reinem Edelstahl im Angebot, die aufgrund des hohen Materialpreises und des aufwendigen Herstellungsverfahrens ziemlich teuer ist.
Gewählt würde sie von Verbrauchern aber eher aus ästhetischen als aus gesundheitlichen Gründen.
Autor: ÖKO-TEST Verlag
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Stand: 5. Januar 2008
Erstellt: 5. Januar 2008
Erstellt: 5. Januar 2008




















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