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Umweltjournal.de | Gesundheit und Kosmetik  | Artikel Nr.: 12905

Quecksilbervergiftung durch Fischkonsum - PETA warnt Urlauber

Gerlingen, 29.08.2007: "Extremer Fall von Quecksilbervergiftung. Wie viel ist in Ihrem Fisch?" so die schockierende Anzeige auf der PETA USA Seite, die die Folgen einer Quecksilbervergiftung veranschaulicht. Die Ursache ist der Verzehr von kontaminiertem Fisch. PETA-Deutschland e.V. warnt nun Urlauber nachdrücklich vor dem Verzehr von Meerestieren.


In allen Weltmeeren sammelt sich in Folge der industriellen Verschmutzung giftiges Quecksilber im Körper von Fischen an, das in ihrem Gewebe gespeichert wird. Bei Menschen kann die Akkumulierung dieses Gifts zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen, darunter u.a. Hirnschäden, Gedächtnisverlust, Persönlichkeitsveränderungen, Zittern, Fehlgeburt und Entwicklungsschäden bei Föten.

Eine Studie der Ärztin Dr. Jane Hightower aus San Francisco zeigt, dass viele ihrer Patienten einen hohen Quecksilberspiegel und typische Symptome einer Quecksilbervergiftung aufwiesen. Darunter Haarausfall, Müdigkeit, Depressionen, Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen. Sie beobachtete, dass die Symptome ihrer Patienten abnahmen, wenn diese aufhörten Fisch zu essen.

"Wir raten Urlaubern gerade in südlichen Ländern auf die köstlichen, gesunden Früchte und in der Sonne gereiftes Gemüse zurückzugreifen. Lokale vegane Speisen mit gesundem Olivenöl, Pasta, Pizza, Falafel und viele andere Gerichte sind ausgezeichnet für die Gesundheit von Mensch - und Tier“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA.

Typisch "menschliche“ Eigenschaften und Fähigkeiten, wie Schmerz empfinden, das Leben genießen und mit anderen zu kommunizieren, teilen die Menschen mit anderen Tieren, auch mit Fischen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.Fischen-tut-weh.de

Autor: PETA Deutschland e.V.

Weiterführende Informationen:


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Stand: 29. August 2007
Erstellt: 29. August 2007