UV-Strahlung ein Dauerbrenner!
Bonn, 24.06.2007: Die Zahl der Hautkrebsfälle steigt in Deutschland jährlich um sieben Prozent. Ursache hierfür ist unser Freizeitverhalten: Sonnenurlaube rund ums Jahr, häufige Sonnenbäder und Solarienbesuche. In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins berichtet die Deutsche Krebshilfe über ihre diesjährige Aufklärungskampagne, mit der sie insbesondere Jugendliche über die Gefahren von UV-Strahlen aufklärt. Dabei präsentiert die Organisation ihre Mitgliederzeitschrift im neuen Kleid: Das Magazin der Deutschen Krebshilfe wurde gründlich überarbeitet und neu gestaltet.16 Millionen Deutsche gehen regelmäßig auf die Sonnenbank. Besonders bei Jugendlichen liegt der Besuch eines Solariums hoch im Trend: Jedes vierte Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren sonnt sich regelmäßig künstlich, um dem modernen Schönheitsideal zu entsprechen. Gebräunte Haut ist schick und das Wissen um die Gefahren der UV-Strahlen mangelhaft. Mit ihrer diesjährigen Kampagne zur Prävention von H. gehört zu den Krebs-Arten, die weltweit am stärksten zunehmen. Hauptursache (90%) für H. ist UV-Strahlung (Sonnenbaden, Sonnenbrand), die infolge der Zerstörung der Ozonschicht (Ozonabbau) weltweit anwächst. Hautkrebs will die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention daher insbesondere Jugendliche für die Risiken der künstlichen, aber auch der natürlichen Ultraviolette Strahlung gehört zur elektromagnetischen Strahlung und besitzt eine Wellenlänge zwischen 180 und 400 nanometer. UV-Strahlung sensibilisieren. Näheres zu der Kampagne Schatz, brennst du? der Deutschen Krebshilfe lesen Sie in ihrer aktuellen Zeitschrift (PDF-Datei).
Das Magazin der Deutschen Krebshilfe berichtet zudem über aktuelle Forschungsprojekte, die neuen Förderschwerpunkte Onkologische Spitzenzentren und Psychosoziale Lehre von den Geschwulstkrankheiten. Die O. beinhaltet die Erforschung der Ursachen von Krebserkrankungen.Onkologie, die Aktivitäten des Mildred Scheel Kreises sowie über Aktionen und Veranstaltungen zu Gunsten krebskranker Menschen.
Magazin der Deutschen Krebshilfe
Das Magazin der Deutschen Krebshilfe erhalten die Freunde und Förderer der Deutschen Krebshilfe, der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe und die Mitglieder des Mildred Scheel Kreises. Mit dieser Zeitschrift informiert die Organisation regelmäßig über den Einsatz der ihr anvertrauten Spendengelder. Darüber hinaus berichtet sie über Möglichkeiten, die Arbeit der Deutschen Krebshilfe zu unterstützen. Interessierte können die Zeitschrift kostenfrei anfordern bei: Deutsche Krebshilfe, Postfach 14 67, 53004 Bonn. Im Zeitschriften-Archiv können auch ältere Ausgaben abgerufen werden.
Autor: Deutsche Krebshilfe e.V.
Weiterführende Informationen:
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Hautkrebs":
Schwarzer Hautkrebs heilbar?Berlin, 29.09.2009: Die Behandlung des fortgeschrittenen schwarzen Hautkrebs könnte in Zukunft deutlich einfacher werden. Paul Chapman, Arzt in der Abteilung für Melanome und Sarkome am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York (USA), hat auf Europas größtem Krebskongress ECCO 15 - ESMO 34 in Berlin eine neue Studie vorgestellt. Sie zählte zu den meist diskutierten Studien der Tagung.
Solarien für Minderjährige verboten!Mannheim, 24.06.2009: Der Bundestag hat am vergangenen Freitag eine gesetzliche Regelung beschlossen, die Minderjährigen die Nutzung einer Sonnenbank in Sonnenstudios, Sportclubs und anderen öffentlich zugänglichen Räumen künftig untersagt. Das Verbot zielt darauf ab, die Zahl der Erkrankungen an Schwarzem Hautkrebs zu senken.
Arbeiten im Freien: Mit heiler Haut davonkommenDortmund, 27.05.2009: Jetzt lockt die Sonne wieder Menschen in Straßencafés oder an die Badeseen. Doch ihre wärmende Strahlung hat zwei Gesichter. Die anregende und wohltuende Wirkung eines Sonnenbads verkehrt sich schnell ins Gegenteil, wenn die Haut zu lange der Sonne ausgesetzt wird. Den anschließenden Sonnenbrand vergisst sie nie.
Immuntherapie gegen HautkrebsMünchen, 10.03.2009: Die Immuntherapie von Tumoren benutzt das körpereigene Immunsystem, um Tumorzellen zu erkennen und abzutöten. Damit solche vielversprechenden Behandlungsansätze funktionieren können, muss das Immunsystem Merkmale des Tumors, sogenannte Antigene, sehen und angreifen können.
Sonnenschutzmittel + Hormone = HautkrebsKonstanz, 29.12.2008: Dass Sonnenbaden gefährliche Konsequenzen haben kann, wissen die meisten. Trotzdem schwelt in der Schweiz eine Diskussion über unerwünschte Nebenwirkungen beim Einsatz von Sonnenschutzmitteln. Zum Beginn der Wintersaison könnte sie wiederaufflammen. "Im Gespräch" hat sich bei Daniel R. Dietrich, Inhaber des Lehrstuhls für Toxikologie an der Universität Konstanz, nach Details ...
Malignes Melanom im Frühstadium heilbarBonn/Hamburg, 05.05.2008: Anlässlich des europäischen "Melanoma-Tages" am 5. Mai 2008 rufen die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V. dazu auf, die Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen. 22.000 Menschen erkranken jedes Jahr neu an dem besonders aggressiven Malignen Melanom, auch bekannt als schwarzer Hautkrebs.
MANNdat-Erfolg: Hautkrebsfrüherkennung jetzt auch für Männer ab 35Stuttgart, 24.04.2008: Seit Anfang der 80er-Jahre wird Frauen ab 30 eine Hautkrebsfrüherkennung bezahlt, Männern erst ab 45. Eine wissenschaftliche Begründung für diese Benachteiligung gab es nicht. Im Gegenteil: Männer erkranken und sterben im Zeitraum zwischen 30 und 45 Jahren deutlich häufiger an Hautkrebs als Frauen.
Jungen brauchen eine jungengerechte SchuleStuttgart, 29.02.2008: Jungen brauchen eine jungengerechtere Schule. Dieses Fazit kann man nach der Podiumsdiskussion des SWR auf der DIDACTA, einer der größten Bildungsmessen in Europa, ziehen. Mit auf dem Podium war Dr. Bruno Köhler, Vorstandsmitglied des Vereins MANNdat und Leiter des Projektes "Jungenleseliste".
Das Jahr 2008: Was sich für Verbraucher ändern wirdDüsseldorf, 17.12.2007: Das Jahr 2008 bringt zahlreiche Veränderungen, die sich auf dem Konto bemerkbar machen, ebenso positiv wie negativ. So wurden die Einkommensgrenzen, bis zu denen Beiträge in die Pflichtversicherungen gezahlt werden müssen, fast durchweg angehoben. Beispiel gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung: 2008 unterliegen 450 Euro mehr als 2007 der Beitragspflicht. Dagegen wird ...
Jungen bleiben die Stiefkinder deutscher BildungspolitikStuttgart, 11.12.2007: Die Ergebnisse der PISA-Studie 2006 zeigen, dass der geschlechterspezifische Unterschied in der Lesekompetenz zuungunsten der Jungen vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2006 von 35 Punkten auf 42 Punkte angestiegen ist. Schon die PISA-Studie 2000 bezeichnete die schlechten Leseleistungen der ...
Stand: 24. Juni 2007
Erstellt: 24. Juni 2007
Erstellt: 24. Juni 2007




















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