Calcium wirkt abends besser
Bonn, 11.04.2007: Eine Tasse warme Milch am Abend hilft nicht nur beim Einschlafen, sondern hemmt vermutlich auch den Knochenabbau in der Nacht. Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Kiel fanden heraus, dass Frauen nach den Wechseljahren besonders am Abend vom hohen Calciumgehalt der Milch profitieren. 85 Frauen im Alter zwischen 53 und 65 Jahren tranken zwei Wochen lang jeden Abend 175 ml fermentierte Milch.In dieser Zeit verringerten sich ihre Werte für wichtige Knochenabbauparameter im Urin, etwa für die alkalische Phosphatase. Eine (radioaktiver Stoffe in Organismen) Erhöhung der Konzentration von Stoffen in biologischen Systemen. Anreicherung der Ernährungsphysiologisch ist Milch wegen ihres wertvollen Eiweiß, ihres hohen Calciumgehaltes und ihres leicht verdaulichen Fettes von großer Bedeutung für die menschliche Ernährung. Milch mit Chemisches Element der II. Hauptgruppe, Symbol Ca, Ordnungszahl 20, Schmelzpunkt 838 Grad C, Siedepunkt 1.440 Grad C, Dichte 1,53 g/cm3.Calcium und funktionellen Inhaltsstoffen wie Fructooligosacchariden hatte keinen zusätzlichen Effekt. "Der abendliche Verzehr einer fermentierten Milch reduziert per se den Knochenturnover bei postmenopausalen Frauen", fasste Dr. Berit Marten die Ergebnisse der Studie auf dem wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Halle zusammen.
Ob die Milch mit funktionellen Inhaltsstoffen angereichert ist oder nicht, spiele keine Rolle, vermutet die Forscherin. Zusätzliches Potenzial habe wahrscheinlich nur der abendliche Verzehr. Nach Einschätzung der Wissenschaftlerin hemmt unfermentierte Milch den Knochenabbau in der Nacht genauso gut wie fermentierte.
Zum Schutz vor Osteoporose sollten Frauen vor allem in den ersten Jahren nach der Menopause viel Calcium in Form von Milch und Milchprodukten zu sich nehmen. Die DGE empfiehlt Erwachsenen pro Tag 1 000 mg Calcium, die tatsächliche Zufuhr liegt jedoch nur bei 800 bis 900 mg.
Claudia Bär
Autor: AID Infodienst
Weiterführende Informationen:
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Milch":
: Kühe auf dem „Horrorhof“ in Datzetal wieder geprügeltDatzetal / Gerlingen, 06.08.2010: Neue Videoaufnahmen der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. zeigen erneut prügelnde Mitarbeiter auf dem Horrorhof in Datzetal. Die Tierquälereien auf dem Milch produzierenden Hof in Mecklenburg-Vorpommern gingen am Montag nach einer Undercover-Recherche von PETA (www.peta.de/HUMANA) durch die Medien.
Grausame Tierquälerei bei Milchproduzent für Humana MilchunionDatzetal / Gerlingen, 02.08.2010: Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (People for the Ethical Treatment of Animals) erstattete letzte Woche Strafanzeige gegen einen Milchkuhhaltungsbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern, der unter anderem Milch für die Großmolkerei Humana Milchunion produziert.
Schulmilch: Wege aus der KriseMilch und Milchprodukte sind wichtig für eine ausgewogene Kinderernährung. Die Europäische Union bezuschusst deshalb schon seit über 30 Jahren den Milchabsatz in Kindergärten und Schulen. Das EU-Schulmilchprogramm erfüllt damit auch eine erzieherische Funktion, denn es fördert die Entwicklung guter Ernährungsgewohnheiten, die hoffentlich möglichst lange erhalten bleiben.
Neue Studie macht Biokraftstoffe mit Milchmädchenrechnung schlechtBerlin, 11.02.2010: Einmal mehr rechnet eine Studie die Klimabilanz von Biodiesel und Bioethanol mit unrealistischen und undifferenzierten Annahmen schlecht, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Offenbar kennen die deutschen Autoren die Verhältnisse in Brasilien nicht.
Irrtümer rund um AllergienBonn, 10.12.2009: Irrtümer entstehen und verbreiten sich, wenn etwas logisch und einleuchtend klingt. Dafür bedarf es keiner wissenschaftlichen Beweise - es reicht, wenn man jemanden kennt, der es auch schon mal erlebt hat. Und so kennt fast jeder jemanden, dessen Kind oder Kinder möglicherweise allergiegefährdet sind oder bereits eine Allergie haben. Die meisten Allergien im Kleinkindalter betreffen Kuhmilch.
Sind Weihnachtssterne giftig?München, 24.11.2009: Nun schmücken sie wieder das Heim, in leuchtenden Rottönen, manchmal auch in zartem Weiß: die Weihnachtssterne. Weil der Saft der wolfsmilchhaltigen Gewächse Diterpene enthält, die die Haut stark reizen und allergische Reaktionen hervorrufen können, gelten wildblühende Weihnachtssterne als giftig. Tatsächlich kann der Verzehr ihrer Blätter zu einer Vergiftung führen, die mit Übelkeit und Brechreiz einhergeht und zu Schläfrigkeit und Benommenheit ...
Milchgipfel auf Kosten der KüheGerlingen, 03.10.2009: Verständlich ist die Verzweiflung der Milchbauern. Sinnlos der Blick auf die Politiker des Milchgipfels. Denn die gesamte Milchindustrie ist ein krankes System, das auf der gnadenlosen Ausbeutung von Kühen basiert und demnach keine Zukunft haben kann. Eine gesunde und zukunftsweisende Landwirtschaft baut auf pflanzliche Milch-Alternativen: Hafermilch, Reismilch, Mandelmilch, Sojamilch. Hier sollte eine von den Agrarministern geforderte Hilfe der EU ansetzen: Förderung ...
Milch fördert KlimawandelGerlingen, 19.09.2009: Weder die Landwirtschafts- und Tierproduktionsbranche noch der Deutsche Bauernverein (DBV), als mächtige Standesorganisation des agrarindustriellen Komplexes, scheinen über eine nachhaltige Politik nachzudenken. Rufe nach einer Produktionssteigerung von Milchprodukten, sogar an die EU gerichtet, ignorieren völlig deren klimaschädlichen Aspekt.
ÖKO-TEST testet MilchFrankfurt, 30.08.2009: Milch ist ein wertvolles Lebensmittel - und derzeit so billig wie lange nicht. Ob sich der Kauf von teurer Bio- und Marken-Milch dennoch lohnt, testeten wir an 32 Produkten. Das Ergebnis: Die Milchqualität war fast immer in Ordnung, und auch der Geschmack überzeugte meistens. Wenn in den vergangenen Wochen ...
Fettarme Milch gegen BluthochdruckBonn, 05.08.2009: Der Verzehr von fettarmen Milchprodukten wirkt vermutlich der Entstehung von Bluthochdruck entgegen. Bei übergewichtigen Menschen ist der Effekt besonders deutlich, hat eine niederländische Langzeitstudie gezeigt. An der Untersuchung waren über 2 200 Menschen mittleren Alters beteiligt. Die Wissenschaftler hatten die Probanden zu ihren Ernährungsgewohnheiten ...
Stand: 16. April 2007
Erstellt: 11. April 2007
Erstellt: 11. April 2007




















Druckansicht