Calcium und Vitamin D das ideale Duo für gesunde Knochen
Aachen, 04.05.2006: Eine ausgewogene Ernährungsweise mit reichlichem Verzehr von Milch und Milchprodukten sowie Gemüse ist neben ausreichender Bewegung der entscheidende Faktor für die Prävention und Behandlung von Osteoporose, berichtet heute Diplom Oecotrophologe Thomas Reiche von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.Das Mengenelement Chemisches Element der II. Hauptgruppe, Symbol Ca, Ordnungszahl 20, Schmelzpunkt 838 Grad C, Siedepunkt 1.440 Grad C, Dichte 1,53 g/cm3.Calcium macht seinem Namen alle Ehre: Rund 800 Gramm dieses lebenswichtigen Mineralstoffes sind im Körper einer Frau gespeichert, beim Mann sogar über ein Kilogramm. Calcium verleiht den Knochen durch Einlagerung die nötige Stabilität. Über 99,5 Prozent des Calciums befinden sich im Knochen. Zusätzlich erfüllt Calcium wichtige Aufgaben für die Blutgerinnung und Muskelkontraktion. Die Resorptionsquote, also der tatsächlich vom Organismus genutzte Anteil des mit der Nahrung zugeführten Calciums, liegt zwischen 20 und 60 Prozent.
Vitamin D (Cholecalciferol) spielt für die Regulation des Calciumhaushaltes eine entscheidende Rolle. Nach erfolgtem Umbau in Leber und Niere erhöht es als Vitamin D-Hormon Calcitriol die Calcium-Aufnahme aus dem Darm. Darüber hinaus fördert Vitamin D bei ausreichender Calciumzufuhr den Knochenaufbau. Fällt dagegen der Calciumgehalt im Blut unter die Norm (2,5 Millimol pro Liter), schüttet die Nebenschilddrüse vermehrt Parathormon aus, das in dreifacher Weise die Plasmakonzentration von Calcium erhöht:
Parathormon löst über die Erzeugung von Radionukliden durch die Einwirkung von Teilchenstrahlung, insbesondere Neutronenstrahlung. Aktivierung von knochenabbauenden Zellen den Knochen auf, fördert die Chemisches Element der II. Hauptgruppe, Symbol Ca, Ordnungszahl 20, Schmelzpunkt 838 Grad C, Siedepunkt 1.440 Grad C, Dichte 1,53 g/cm3.Calcium-(Lat.: sorbere = verschlucken, verschlingen.) Aufnahme oder Ein- und Aufsaugung meist wasserlöslicher Stoffe in die Blut- oder Lymphbahnen über Schleimhäute (Darm) oder Haut.
Resorption in den Nieren und steigert dort die Vitamin-D-Produktion und damit die Calcium-Resorption aus dem Darm. Doch auch ein Vitamin-D-Spiegel von weniger als 80 Nanomol pro Liter bewirkt eine Ausschüttung von Parathormon [1]. Daher ist auch die ausreichende Versorgung mit Vitamin D ein wesentlicher Faktor zur Vermeidung einer Osteoporose, die durch eine drastische Abnahme der Knochenmasse gekennzeichnet ist.
Da der Der Begriff O. wird für ein- oder vielzellige, lebende Wesen, dessen Teile ein funktionelles Ganzes ergeben oder für das gesamte System der Organe eines Lebewesens oder für ein tierisches oder menschliches Gemeinwesen benutzt. Organismus Vitamin D durch Sonneneinstrahlung selbst herstellen kann, hängt der Bedarf an über die Nahrung zugeführtem Vitamin D sehr stark von der Dauer und Intensität der UV-Exposition ab. Die Zufuhrempfehlung von 5 Mikrogramm Vitamin D berücksichtigt bereits eine unzureichende Synthese in der Haut. Allerdings ist bei älteren Menschen die Fähigkeit zur Vitamin-D-Bildung deutlich reduziert, so dass die Zufuhrempfehlung für Senioren bei täglich 10 Mikrogramm Vitamin D liegt. Da viele Menschen im Alter körperlich passiv sind und sich zu wenig in der Sonne aufhalten, sind Senioren, insbesondere Frauen nach der Menopause, die größte Risikogruppe für einen Vitamin-D-Mangel und nachfolgend für Osteoporose.
Gerade für diesen Personenkreis hat sich eine hochdosierte Supplementation von Vitamin D und Calcium zur Osteoporose-Prophylaxe bewährt. Sinnvoll ist die zusätzliche tägliche Einnahme von 800 Milligramm Calcium und 5 Mikrogramm Vitamin D. Eine Vielzahl aktueller Studien hat gezeigt, dass die Zufuhr von 20 Mikrogramm Vitamin D und 1.200 Milligramm Calcium das Risiko für Stürze und Knochenbrüche deutlich verringert [2]. Eine gesunde Ernährungsweise, die fünf Portionen Gemüse und Obst sowie fettarme Milch und Milchprodukte beinhaltet, stellt somit das Fundament einer knochengesunden Ernährungsweise dar. Gute pflanzliche Calcium-Quellen stellen dabei dunkelgrüne Gemüsesorten wie Brokkoli, Grünkohl oder Spinat dar. Als gute Lieferanten für Vitamin D bieten sich fettreiche Meeresfische, Leber und Eier neben mit Vitamin D angereicherten Lebensmitteln wie Margarine und Brot. Das Skelettsystem passt sich als dynamisches Gewebe durch ständigen Umbau der Knochenstrukturen an mechanische Belastungsreize an, baut jedoch umgekehrt bei fehlender Belastung Knochenmasse ab. Sportliche Aktivität ist daher sowohl zur Prävention als auch zur Behandlung der Osteoporose von entscheidender Bedeutung. Empfehlenswert sind beispielsweise mindestens dreimal wöchentlich etwa eine halbe Stunde lockeres Joggen oder kraftbetonte Gymnastik. Idealerweise sollte Sport gerade im Frühling und Sommer in der freien Natur ausgeübt werden, um die körpereigene Produktion von Vitamin D zu optimieren, erläutert Ernährungswissenschaftler Reiche abschließend. Weitere Informationen zu einer gesunden Ernährungsweise sind unter www.ernaehrungsmed.de erhältlich.
Quellen:
[1]Nieves, J. W. (2005): Osteoporosis: the role of micronutrients. Am J Clin Nutr 2005; 81 (suppl): 1232S-1239S.
[2]Pfeifer, M.; Minne, H. W (2006): Prävention von Stürzen und Frakturen bei älteren Menschen: Vitamin-D- und Calciumsupplementation sind wirksam. Deutsches Ärzteblatt 2006; 103(3): A 116-A 117.
Die Grafik kann für redaktionelle Zwecke unter presse@ernaehrungsmed.de angefordert werden und kann unter Quellennennung (Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.) kostenfrei verwendet werden.
Autor: Susanne Sonntag
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Stand: 4. Mai 2006
Erstellt: 4. Mai 2006
Erstellt: 4. Mai 2006




















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