Börsengang der unit energy europe AG wurde bis auf weiteres verschoben
Dies beschloss der Aufsichtsrat des Unternehmens am 27. Januar 2000 in seiner Sitzung.Der Aufsichtsrat der unit energy europe AG hat in seiner Sitzung am 27. Januar beschlossen, den für Mitte diesen Jahres geplanten Börsengang der Gesellschaft bis auf weiteres zu verschieben.
Grund ist der sich nur schleppend entwickelnde Öko-Strommarkt in Deutschland, der den Ausweis eines positiven Geschäftsergebnisses deutlich verzögert. Anstatt der für Ende 1999 avisierten 2.000 Stromkunden kann die Gesellschaft auf lediglich 750 Lieferverträge in Deutschland verweisen, während das neue Jahrtausend für die Gesellschaft in England und Wales mit 2.000 Kunden deutlich besser begann.
Der neue Vorstand Bernd Weber - Martin Jakubowski ist zum Jahreswechsel aus der Gesellschaft ausgeschieden um sich auf die Realisierung des Offshore-Windparks zu konzentrieren - kündigte an, daß die Gesellschaft sich jetzt vorrangig um die Fertigstellung der bereits im Bau befindlichen Projekte kümmern werde. Verzögerungen gegenüber den Ankündigungen soll es in Zukunft nicht mehr geben. Darüber hinaus profilierte sich Weber bereits durch drastische Maßnahmen zur Kostensenkung, die er noch weiter fortsetzen will. Die Gespräche mit Banken zum Ausbau des Fremdfinanzierungsanteils an den Projekten sollen kurzfristig forciert werden um dem Unternehmen zusätzliche Liquidität zuzuführen, nachdem die derzeit laufende Kapitalerhöhung nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt hat. Diese soll Ende Februar geschlossen werden, obwohl lediglich DM 3,5 Mio. gezeichnet wurden.
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Autor: Benno Wolf
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Erstellt: 22. August 2000
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