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(Frankfurt, 3. Mai 2001) Verkauft hat die Ökobank ihren 51-Prozent-Anteil an der Verwaltungsgesellschaft Ökovision Lux S.A. Der ÖKOVISION gilt als strengster ethisch-ökologischer Aktienfonds. Käuferin ist die Versiko AG.Die Düsseldorfer Finanzdienstleistungsgesellschaft ist Mitinitiatorin des am 2. Mai 1996 aufgelegten ÖKOVISION und hält mit ihrer Firmengruppe bereits einen Anteil von 49 % an der ÖKOVISION Lux S.A.
„Der Verkauf ist im Zuge der
Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung der Ökobank erfolgt“, erklärt Wolfram Herath, Vorstandsmitglied der Ökobank. Die Ökobank musste 1999 aufgrund eines Wertberichtigungsbedarfes die Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) in Anspruch nehmen. „Wir sind aber verpflichtet, die eigenen uns zur Verfügung stehenden Mittel in die
Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung einzubringen“, so Herath, „und dazu zählte der ÖKOVISION.“
Für den ÖKOVISION Aktienfonds und die AnteilseignerInnen wird sich wenig ändern. Der unabhängige Anlageausschuss, der auf die Einhaltung der strengen Anlagekriterien achtet, wird beibehalten. Auch das Fondsmanagement, die Schweizer Bank Sarasin, bleibt das gleiche, es ist für die finanztechnische Seite des Fonds verantwortlich. Beibehalten wird auch die Vertriebsstelle, die ÖkoRenta AG, Hilden. „Und“, so Wolfram Herath: „Die Ökobank wird ÖKOVISION selbstverständlich mit derselben Überzeugung vertreiben wie bisher.“
Die Alleingesellschafterin Versiko AG will auch künftig das Know-how der Ökobank für den ÖKOVISION nutzen. Deshalb bleibt die Ökobank Mitglied im Verwaltungsrat. Dieses Gremium ist für die Geschäftsführung und die strategische Ausrichtung des Fonds zuständig. Außerdem soll die Ökobank
mit Stimmrecht im Anlageausschuss vertreten sein. Wie bisher können die KundInnen ÖKOVISION-Fondsanteile bei der Ökobank erwerben.
„Wir bedauern sehr, dass wir unsere Anteile an der ÖKOVISION Lux S.A. verkaufen mussten“, meint Herath. „Allerdings haben wir eine gute Lösung gefunden, die dazu beitragen wird, dass die inhaltliche Qualität des Fonds erhalten bleibt.“
Das Jahr 2000 schloss der ÖKOVISION mit einer Performance von 42,8 % sehr erfolgreich ab. Er lag damit über der durchschnittlichen Wertentwicklung an den Aktienmärkten.
Weitere Informationen:Bettina Schmoll, Ökobank eG, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon 069-25610-217, e-mail:
bschmoll@oekobank.deDiese Pressemitteilung finden Sie unter
www.oekobank.de im Internet.
Informationen zur Versiko AG:
www.versiko.deDen aktuellen Ökovision-Jahresbericht zum 31.12.2000 gibt es kostenlos als Download unter
www.oekovision.deoder bei
Ökobank eG, Infoservice, Am Hauptbahnhof 6, 60329 Frankfurt am Main;
Fax: 069-25610-219, e-mail:
info@oekobank.deAchtung: Lesen Sie zum Thema auch den Kommentar von Jörg Weber im ECOreporter.de!