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Einleitend zeigte Dr. Kypke die derzeitige Struktur der B.A.U.M. AG auf. Diese wird sich durch einen künftigen Beschluss auf der Hauptversammlung am 11. Juli klarer gliedern.
Die B.A.U.M. AG wird zur Holding mit langfristiger und internationaler Ausrichtung. Der Erwerb des ForumZ wurde zur BAUMIS und zusammen mit KUMIS will man zukünftig eine Standardsoftware zur Consultantberatung einsetzen.
Wesentliche Veränderungen in der B.A.U.M. AG sind:- verbesserte Infrastruktur
- einheitliches Finanzwesen und Controlling
- mehr Partnerschaften
Johannes Auge der BAUM Consult GmbH erläuterte die bisherigen Erfolge in NRW und die künftige Ausrichtung. Durch die Bekanntmachung der BAUM Consult in NRW mittels dem
Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt Ökoprofit konnten bisher rund 100 Betrieb beraten werden. Die Startphase ist laut Herrn Auge gelungen und mit 5 festangestellten Mitarbeitern liegt der Schwerpunkt auf dem Programm Ökoprofit. In 2000 erzielte man einen Umsatz von 220 TDM und rechnet für 2001 mit 1.000 TDM. Vertraglich sind für 2001 bereits heute 700 TDM gesichert. Der Ertrag belief sich in 2000 auf –195 TDM und soll in 2001 eine schwarze Null erreichen. In 2002 soll die Rückzahlung des Kredites an die B.A.U.M. AG erfolgen.
Ziele der BAUM Consult GmbH sind:- kontrolliertes Wachstum
- 8-10 festangestellte Mitarbeiter
- Der Begriff Netzwerk bezeichnet soziale Beziehungsgeflechte zwischen Menschen, oder Organisationen/Institutionen. Der Begriff Netzwerk wird auch für einen Verbund von Computern benutzt.
Netzwerk mit Kooperationspartnern - Hauptansprechpartner für nachhaltige Entwicklung
- Diverse Angebote an Unternehmen und Kommunen
- Umsatz von 2-2,5 Mio. DM in den nächsten Jahren
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Zur Janosch Film & Medien AG nahm Dr. Kypke wieder Stellung und erntete Kritik der Aktionäre bzgl. Herrn Herrmannsdörfer als Aufsichtsratsmitglied und Herrn Weber als Vorstandsmitglied. Einen Finanzdienstleister im Aufsichtsrat und diesen auch mit der Kapitalerhöhung zu betrauen passe nicht zusammen, führte ein Aktionär aus. Kypke verteidigte Herrn Herrmannsdörfer vehement und erläuterte die Auswahl des Finanzdienstleitungsinstituts, das in erster Linie nach den niedrigsten Kosten ausgewählt wurde.
Laut Herrn Dr. Kypke hat Herr Weber nicht nur durch seine fachlich Kompetenz die anderen Mitbewerber um längen geschlagen.
Die Kursspekulationen zum Börsengang der B.A.U.M. AG, die nicht zuletzt durch eine missverständliche Aussage von Herrn Dr. Kypke in Berlin verstärkt wurden, bedauerte er und entschuldigte sich dafür. Weiterhin belastet den Kurs ein größeres Aktienpaket eines Aktionärs was zum Verkauf auf dem Markt gebracht wurde. Einige Aktionäre regten an zu solch günstigen Kursen weitere Aktien zu erwerben um ihn wieder auf ein faires Niveau zu heben. Mit derzeitigen Kursen um 2,40 Euro sei die Aktie stark unterbewertet, zumal wenn man sich vor Augen führt, dass in jeder BAUM-Aktie sozusagen zwei Janosch-Aktien enthalten sind. Derzeit laufen Gespräche mit Institutionellen Anlegern die bereit sind 4 Euro für die Janosch-Aktie zu bezahlen, erste Käufe seien bereits zu diesem Kurs getätigt worden.
Bereits in den ersten vier Monaten diesen Jahres erzielte die JFMAG Lizenzeinnahmen in Höhe von 4,2 Mio. DM. Im Bereich Merchandising fließen der Gesellschaft 2/3 aller Lizenzeinnahmen zu. Durch bestehende Verträge sind jährlich rund 7 Mio. DM und durch neue Verträge in diesem Jahr knapp 2 Mio. DM Lizenzeinnahmen zu erwarten. Durch neue Verträge sollen die Einnahmen in 2002 6,6 Mio. DM, 2003 12 Mio. DM, 2004 15 Mio. DM und 2005 19 Mio. DM betragen.
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Mit der nächsten Kapitalerhöhung müssen noch 20 Mio. DM, der Gesamtkosten von 75 Mio. DM für den Rechteerwerb, finanziert werden.
Das Aktienoptionsprogramm ist für alle Mitarbeiter an den Erfolg des Unternehmens gekoppelt und wurde überwiegend von den Aktionären begrüßt. Die Haltefrist beträgt im übrigen vier Jahre und soll die Verbundenheit mit dem Unternehmen festigen.
Dr. Kypke sieht die letzte Kapitalerhöhung bei der B.A.U.M. AG als Generalprobe vor dem Börsengang und die darin gesammelten Erfahrungen als lehrreich.
Man kann gespannt sein auf eine sicherlich diskussionsreiche und anregende Hauptversammlung am 11. Juli in Hamburg.