Biodiesel-Produzenten fürchten Pleitewelle - CIBC erwartet weitere Erhöhung der Ölpreise
Münster, 14.01.2008: Seit der Steuererhöhung für Biodiesel zum Jahreswechsel von sechs auf 15 Cent je Liter ist der Absatz für den Biokraftstoff eingebrochen. Wie die Biokraftstoff-Verbände VDB und BBK der WELT mitteilten, werde über Tankstellen kaum noch etwas abgesetzt. Allein über die gesetzlich garantierte Beimischung von fünf Prozent Biodiesel in fossile Treibstoffe könnten noch nennenswerte Mengen Biodiesel verkauft werden.Doch dies werde zusätzlich durch einen verstärkten Tanktourismus ins Ausland vor allem von Spediteuren zusätzlich geschmälert. Insbesondere kleinere In einer Ökobilanz des ifeu-Institutes (2003) wurde nachgewiesen, dass beim Einsatz von einem Liter B. 2,2 Kilogramm Treibhausgase eingespart werden. Für die Handhabung des Produktes Biodiesel sprechen seine gute biologische Abbaubarkeit und die daraus resultierende niedrige WassergefährdungBiodiesel-Hersteller stünden nun vor dem aus, dutzende Unternehmen hätten bereits die Produktion eingestellt, heißt es in einem Online-Artikel der WELT. Börsennotierte Hersteller litten weniger unter dem Druck der wegfallenen Absatzmärkte und weichen ins Ausland aus. Wer jetzt geschickt mit den Kosten kalkuliere, habe gute Chancen als Sieger aus der derzeitigen Konsolidierung hervorzugehen, so ein Analyst gegenüber der WELT.
CIBC-Studie: Weltweite Ölnachfrage und Projektverzögerungen werden Rohölpreise weiter nach oben treiben
Einem nun veröffentlichten Bericht von CIBC World Markets zufolge, stehen Verbraucher in naher Zukunft vor einem weiteren Sprung der Ölpreise. Grund sei, dass es den weltweiten Ölförderern künftig immer schwerer fallen wird, mit der Nachfrage Schritt zu halten. Die Kombination einer beschleunigten Erschöpfung bestehender Ölquellen mit Verzögerungen sowie massiven Kostenüberschreitungen bei der Erschließung neuer Ölfelder wird dem Bericht zufolge bis 2012 zu einer Tagesproduktion von acht Mio. Barrel unter den Schätzungen der Internationalen E. wurden Ende der 80er Jahre von einigen Bundesländern (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen) eingerichtet mit dem Ziel, Maßnahmen zur Energieeinsparung und rationellen Energienutzung zu fördern. Energieagentur führen. Die Erschöpfung als erster Einflussfaktor habe rasant zugenommen, sodass die Ölproduktion jedes Jahr um fast vier Mio. Barrel pro Tag sinkt, so der CIBC-Chefökonom Jeff Rubin. Von Kasachstan bis zu Nigerias Deltaregion würden zudem langwierige Verzögerungen bei einigen der bedeutendsten Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie-Grossprojekten der Welt über die nächsten fünf Jahre grossen Einfluss auf das tatsächliche Wachstum der Förderung haben. Der ungebremste Anstieg bei der Nachfrage in den meisten Ölförderstaaten habe zur Folge, dass diese nicht in der Lage sein werden, die steigende Nachfrage in den Entwicklungsländern zu stillen. Obwohl die russische Produktion über die nächsten fünf Jahre voraussichtlich etwas ansteigt, wird die gesamte Produktionszunahme durch die Inlandsnachfrage aufgebraucht, teilte CIBC mit.
Spanien will statt Atomkraft auf siehe Regenerative EnergiequellenErneuerbare Energien setzen
Während Großbritannien Pläne zum Bau neuer Atomkraftwerke der nächsten Der Begriff Generation bezeichnet die Geschlechterfolge (Eltern, Kinder, Enkel usw.).Generation verkündet hat, will Spanien statt auf Umgangssprachliche Bezeichnung für die Energie, die aus der Spaltung von Atomkernen hervorgeht. Atomenergie auf den Ausbau erneuerbarer Energien setzen. Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero betonte gleichzeitig, dass Spanien damit auch vor einer großen Herausforderung stehe. Medienberichten zufolge erzeugen derzeit acht Atomkraftwerke knapp ein Viertel des spanischen Strombedarfs.
Autor: Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien IWR.de GmbH
Weiterführende Informationen:
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Biodiesel":
Rohstofflieferant WAL: Von Futtermittel bis BiodieselAgadir, 15.06.2010: Wenige Tage vor der Entscheidung, ob das derzeitig international gültige kommerzielle Walfangverbot für 10 Jahre aufgehoben werden soll, veröffentlicht die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS einen Bericht, der die Bestrebungen der Walfangstaaten - Norwegen, Island und Japan dokumentiert, neue Walprodukte zu entwickeln und diese für den internationalen Handel vorzubereiten.
Biodiesel aus Palmöl fast ausschließlich aus dem Ausland importiertBerlin, 04.05.10: Biodiesel wird in Deutschland nur in äußerst geringen Mengen aus Palmöl hergestellt. Zu diesem Ergebnis kommt der VDB in einer aktuellen Mitgliederbefragung. Damit reagierte der Verband auf eine Untersuchung von Greenpeace, die an Tankstellen unter anderem Palmöl als Rohstoff von Biodiesel identifiziert hatte.
Ifo-Studie: Deutsche Biodieselproduktion hat positive volkswirtschaftliche AuswirkungenBerlin, 22.02.2010: In einer neuen Studie haben die Wissenschaftler des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) die volkswirtschaftlichen Effekte der Biodieselproduktion in Deutschland errechnet. Im Ergebnis erzielt der Staat nach der Studie Einnahmen durch Steuern, Abgaben und Sozialbeiträge, die durch eine Wiederbelebung des B100-Marktes deutlich steigen würden.
Neue Studie macht Biokraftstoffe mit Milchmädchenrechnung schlechtBerlin, 11.02.2010: Einmal mehr rechnet eine Studie die Klimabilanz von Biodiesel und Bioethanol mit unrealistischen und undifferenzierten Annahmen schlecht, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Offenbar kennen die deutschen Autoren die Verhältnisse in Brasilien nicht.
Biokraftstoffe verringern Abhängigkeit von russischem ErdölBerlin, 05.01.2010: Biodiesel und Bioethanol aus nachhaltiger, heimischer Produktion verringern im Verkehrsbereich die Abhängigkeit Deutschlands von fossilem Erdöl aus Russland. Im Jahr 2007 hatten Biokraftstoffe einen Anteil von 7,3 Prozent am Kraftstoffmarkt, beim Diesel waren es sogar über 12 Prozent. Wenn wir nicht in der Lage sind, die Abhängigkeit von unsicheren Lieferanten wie Russland zu reduzieren, ist Deutschland politisch und wirtschaftlich erpressbar.
Reiner Biodiesel (B100) braucht Steuersenkung auf 10 Cent/LiterBerlin, 27.11.2009: Nur wenn die Besteuerung von reinem Biodiesel (B100) auf 10 Cent/Liter gesenkt wird, kann der Markt für Biodiesel eine Wiederbelebung erfahren. Denn nur dann ist B100 wettbewerbsfähig gegenüber fossilem Diesel. Dagegen reicht es nicht aus, die bisher vorgesehene Anhebung der Steuer auszusetzen, sodass Reinkraftstoff im kommenden Jahr wie bisher mit 18 Cent/Liter besteuert würde.
Biokraftstoffhersteller begrüßen KoalitionsvertragBerlin, 26.10.2009: Die Hersteller von Biodiesel und Bioethanol begrüßen die Regelungen des Koalitionsvertrages zu Biokraftstoffen. Die vereinbarte Wiederbelebung des Marktes für reinen Biodiesel (B100) zum 1.1.2010 ist ein wichtiger Schritt, damit die deutschen Klimaschutzziele erreicht werden können, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Durch die kürzlich verabschiedete Nachhaltigkeitsverordnung sei gesichert, dass Biokraftstoffe auch zukünftig nachhaltig produziert werden.
Sonderheft "Energie" von National GeographicHamburg, 03.05.2009: NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND berichtet in einem neuen Sonderheft über aktuelle Forschungen und innovative Ideen zum Klimaschutz. Das Heft "Energie" zeigt, dass viele zukunftsweisende Projekte und Techniken in Deutschland entwickelt werden. Biogasanlagen, Passivhäuser oder neue Ansätze für die Produktion von Biodiesel machen Mut, dass es großes Potential zur Bekämpfung ...
Bio-Sprit aus Regenwäldern verstärkt KlimawandelMainz, 03.12.2008: Der Handel mit Biosprit boomt, nicht zuletzt durch Subventionen in den Industrieländern, mit denen die Treibhausemissionen dort reduziert werden sollen. Doch so einfach und schnell geht diese Rechnung nicht auf, wie aktuell eine internationale Forschergruppe in der Fachzeitschrift "Conservation Biology" vorrechnet. Ganz im Gegenteil: Tropische Regenwälder sind gewaltige Kohlendioxid-Speicher, sie filtern Treibhausgase aus ...
Was ist der Antriebsstoff der Zukunft?Pforzheim, 18.11.2008: Wie lässt sich der Wunsch nach Mobilität trotz Klimaerwärmung aufrechterhalten? Unorthodoxe Antworten, die Aufmerksamkeit erregen, gibt Guy Fournier, Professor für Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Pforzheim, im November bei einem Kongress in Portoroz, Slowenien. Ein komplexes, umstrittenes und doch hoch aktuelles Thema - welcher Autoantrieb ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll? Und in welche ...
Stand: 14. Januar 2008
Erstellt: 14. Januar 2008
Erstellt: 14. Januar 2008




















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