Neuer Schub für Online-Inhalte
Brüssel, 04.01.2008: Die EU-Kommission will einen stärkeren und verbraucherfreundlicheren Binnenmarkt für Online-Musik, -Filme und -Spiele. Dafür hat sie Industrie, Telekom-Unternehmen und Internet-Diensteanbieter zu einer engeren Zusammenarbeit aufgefordert, um mehr Inhalte online zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig einen robusten Schutz von Urheberrechten zu gewährleisten.Zudem will die EU-Kommission Urheberrechtslizenzen, die für mehrere oder alle EU-Mitgliedstaaten gelten, erleichtern. "Wir müssen uns entscheiden in Der Name E. wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa", sagte Telekommunikationskommissarin Reding. "Wollen wir eine starke Musik-, Film- und Spiele-Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie? Dann sollten wir der Industrie Rechtssicherheit verschaffen, den Urhebern eine angemessene Entlohnung und den Verbrauchern breiten Zugang zu einem reichen Angebot von Online-Inhalten. Ich werde bis Mitte 2008 eine Empfehlung vorschlagen, durch neue Wege einen einheitlichen Markt für Online-Inhalte zu verwirklichen".
Das heute vorgelegte strategische Dokument ist der Ausgangspunkt für neue EU-Maßnahmen, die die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, grenzüberschreitender Dienste und verbraucherfreundlicher Angebote unterstützen. Die vier wichtigsten bereichsübergreifende Herausforderungen sieht die EU-Kommission in der Verfügbarkeit kreativer Inhalte, bei gebietsübergreifenden Lizenzen für kreative Inhalte, in der Interoperabilität und Transparenz der Systeme zur Verwaltung digitaler Rechte (DRM-Systeme) sowie bei legalen Angeboten und Piraterie. Mit der Mitteilung Kreative Online-Inhalte in Europas siehe Stichwort: Europäischer BinnenmarktBinnenmarkt leitet sie eine öffentliche Konsultation zur Vorbereitung der Verabschiedung einer Empfehlung über kreative Online-Inhalte durch den Rat und das Europäische Parlament ein. Beteiligte können bis 29. Februar 2008 ihren Beitrag abgeben. Dafür wird auch die Plattform für Online-Inhalte eingerichtet. Verbraucher sollen eine gewichtige Stimme auf dieser Plattform haben.
Laut Studien der EU-Kommission könnte ein wahrer Binnenmarkt ohne Grenzen für kreative Online-Inhalte die Wettbewerbsfähigkeit von Europas Musik-, Film- und Spiele-Industrie beträchtlich stärken und eine Vervierfachung der Einkommen der Branche bis 2010 ermöglichen. Gemäß einer für die EU-25 durchgeführten Studie werden sich die Einnahmen aus Online-Inhalten bis 2010 mehr als vervierfachen, von 1,8 Milliarden Euro Jahr 2005 auf 8,3 Milliarden Euro 2010.
Autor: Europäische Kommission in Deutschland
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Stand: 4. Januar 2008
Erstellt: 4. Januar 2008
Erstellt: 4. Januar 2008




















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