Umweltjournal.de
|
Bauen, Wohnen und Garten
|

Artikel Nr.: 8454
Heißes Gemüse
Berlin, 26.05.2005: In Vorfreude auf den Sommer haben viele schon die Düfte von Holzkohle und Grillfleisch in der Nase. Denn mit den ersten warmen Abenden wird auch die Grillsaison wieder eröffnet. Damit der Genuss von Gegrilltem nicht der Gesundheit schadet, gibt Ihnen die VERBRAUCHER INITIATIVE einige Tipps."Tropft Fett oder Fleischsaft in die Glut von Holzkohlegrills, entstehen polyzyklische (ringförmige) aromatische
K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.Kohlenwasserstoffe. Diese so genannten
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (engl.: polycyclic aromatic hydrocarbons, PAH)PAK sind stark krebserregend", erläutert Laura Groche, Ernährungsreferentin der VERBRAUCHER INITIATIVE. Mit dem Rauch werden die giftigen Stoffe von den Umstehenden eingeatmet und schlagen sich auf dem Gegrillten nieder. So lassen sich Risiken für die
Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit vermeiden:
- Wählen Sie leicht durchwachsene Fleischstücke zum Grillen wird definiert als Garen in trockener Luft mit Hilfe von Wärmestrahlung bei einer Umgebungstemperatur von 250 Grad, wobei das Gargut gleichzeitig gebräunt wird. Je nach Art der Wärmestrahlung wird mit Strom, Gas oder Glut gegrillt. Grillen, damit nicht zuviel Fett verbrennt.
- Verwenden Sie auf Holzkohlegrills wiederverwendbare Aluminiumschalen, damit kein Fleischsaft in die Glut tropft.
- Bestreichen Sie das Fleisch während des Grillens nicht mir Bier oder Öl.
- Schneiden Sie angebrannte Fleischränder ab.
- Zum Wenden eignet sich eine Grillzange am besten. Gabeln stechen das Fleisch dagegen an und lassen so Fleischsaft in die Glut tropfen.
- Pökelware wie Kasseler, Schinken oder Wiener Würstchen gehören nicht auf den Grill. Durch die Hitze entstehen aus den Nitritpökelsalzen krebserregende N. (N-Nitrosoverbindungen)können sich aus Nitrit und Aminen im Magen-Darm-Trakt bilden. Nitrosamine.
Ein bunter Salat mit Paprika, Mohrrüben und Tomaten enthält
V. sind organische Verbindungen, die für den menschlichen Stoffwechsel lebensnotwendig sind, von diesem aber nicht gebildet werden können und daher mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Vitamine, die die schädliche Wirkung der
Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (engl.: polycyclic aromatic hydrocarbons, PAH)PAK einschränken können. "Er macht außerdem kalorienarm satt und ist daher eine hervorragende Ergänzung zum Fleisch", betont die Ernährungswissenschaftlerin. Wer gänzlich fleischlos grillt, beugt nicht nur bösen Überraschungen auf der Waage vor, sondern bereichert die Grilltafel auch um neue, sommerliche Genüsse. Gemüse wie Zucchini, Auberginen, Champignons, Kartoffeln, Paprika oder kleine Tomaten eignen sich sehr gut zum
Grillen wird definiert als Garen in trockener Luft mit Hilfe von Wärmestrahlung bei einer Umgebungstemperatur von 250 Grad, wobei das Gargut gleichzeitig gebräunt wird. Je nach Art der Wärmestrahlung wird mit Strom, Gas oder Glut gegrillt. Grillen. Leicht lässt sich aus ihnen ein bunter Gemüsespieß stecken, der saftig ist und hervorragend schmeckt. "Auch fester Schafskäse ist, da er nicht schmilzt, ein guter "Spießgeselle"", schlägt Laure Groche vor. Ein Nachtisch aus gegrillten Äpfeln, Birnen oder Bananen ist ein runder Abschluss für jede Grillparty.
Autor: Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
910 Aufrufe
Stand: 26. Mai 2005
Erstellt: 26. Mai 2005
@Umweltlexikon?- Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit
Die letzten 5 Meldungen zum Thema "Grillen":