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Umweltjournal.de | Bauen, Wohnen und Garten  | Artikel Nr.: 8143

Fürstenfeldbruck: Bis 2030 zu 100 Prozent erneuerbar

Baden-Baden, 22.03.2005: Es ist eine neue, große Koalition, die sich im Landkreis Fürstenfeldbruck vorgenommen hat, bis 2030 zu 100 Prozent auf Erneuerbare Energien umzusteigen: Die örtliche Sparkasse, der Landkreis, die Stadtwerke Fürstenfeldbruck, Umweltverbände, Kirchen und weitere Partner. Der Verein "Ziel 21" soll aus der Vision Realität werden lassen.


Eine Biogasanlage, die 200.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt, vier Blockheizkraftwerke, die reines Pflanzenöl verbrennen, 300 Photovoltaik-Anlagen und neun Wasserkraftwerke. Das ergibt aber bisher nicht mehr als etwa ein Prozent Solarstrom. Fünf Prozent Strom aus Wasserkraft und 10 Prozent SStrom aus der Kraft-Wärme-Kopplung. Also werden noch knapp 85 Prozent Strom aus herkömmlichen fossil-atomaren Quellen erzeugt und bezogen.

Trotzdem sollen aber schon in 25 Jahren die gesamte Energie im Landkreis bei München, einschließlich Mobilität, aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Zunächst setzt der Verein "Ziel 21" » auf Energiesparen und Energieeffizienz. Sanierung von Altbauten und Wärmedämmung haben zur Zeit Priorität. Der Landkreis geht davon aus, dass einem jährlichen Investitionsvolumen von 32 Millionen Euro dauerhaft 268 Arbeitsplätze durch die Energiewende geschaffen werden.


Weitere Informationen:
Verein "Ziel 21" »

Autor: Franz Alt

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Stand: 22. Maerz 2005
Erstellt: 22. Maerz 2005