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Umweltjournal.de | Bauen, Wohnen und Garten  | Artikel Nr.: 7799

Gesundes Wohnen: Schädliche Einflüsse und Emissionen vermeiden

Düsseldorf, 07.01.2005: Die meisten Menschen hierzulande halten sich den größten Teil des Tages in geschlossenen Räumen auf. Deshalb hat die Qualität der Innenraumluft große Bedeutung für die Gesundheit. Aktivitäten, Einrichtungsgegenstände, aber auch Baustoffe und -chemikalien beeinflussen unser Wohlbefinden. Immer wieder werden Schadstoffe in Innenräumen festgestellt und diskutiert.

Die nordrhein-westfälischen Ministerien für Bauen und Umwelt bieten zwei Broschüren an, die helfen sollen, schädliche Einflüsse zu vermeiden.

Broschüre "Umweltzeichen für Bauprodukte. Bauprodukt gezielt auswählen - eine Entscheidungshilfe.":
Die Broschüre hilft Verbraucherinnen und Verbrauchern, sich für gesunde und umweltfreundliche Baustoffe zu entscheiden. Davon gibt es inzwischen viele, sie sind technisch ausgereift; Planer und Handwerker verfügen über ausreichende Erfahrungen mit ihnen. Aber nicht immer lässt sich erkennen, in welcher Hinsicht Produkte tatsächlich gesundheits- und umweltverträglich sind. Die Publikation vergleicht und erläutert die Aussagekraft und die Qualität verschiedener Gütesiegel.

Leitfaden "Gesundheitsbewusst modernisieren":
Etwa die Hälfte aller Wohnungen in Nordrhein-Westfalen wurden zwischen 1950 und 1975 gebaut. Gerade in diesen Jahren wurden potenziell belastende Materialien verwendet – zum Beispiel Asbest, PCB-haltige Fugenmassen, mit PCP- oder Lindan-haltigen Lasuren behandelte Hölzer oder Spanplatten, die stark mit Formaldehyd belastet waren. Der Leitfaden, der sich besonders an Fachleute von Bau und Architektur richtet, zeigt praxisorientiert Handlungsmöglichkeiten, in welchen Bauteilen mit Schadstoffen zu rechnen ist, wie sie zu erkennen sind, was man im Fall einer konkreten Belastung tun sollte und wie sich Gesundheitsgefährdungen beim Modernisieren vermeiden lassen.

Erarbeitet wurden beide Broschüren im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit Nordrhein-Westfalen (APUG NRW). Dieses ressortübergreifende Programm der Landesregierung unter Federführung des Umweltministeriums soll den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in unserem Land weiter verbessern. Weitere Informationen: www.apug.nrw.de

Die Broschüren sind kostenlos erhältlich beim:
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, Schwannstr. 3, 40476 Düsseldorf, Telefon 0211/45 66-666, Telefax -621, E-Mail: infoservice@munlv.nrw.de

Autor: Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW

Weiterführende Informationen:



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Stand: 7. Januar 2005
Erstellt: 7. Januar 2005