ÖKO-TEST 13 Vliese und Vliestapeten - Dekorative Luftverpester
Frankfurt a. M., 30.01.2010: Bei Heimwerkern sind Vliestapeten beliebt. Denn im Gegensatz zu Raufaserprodukten müssen sie nicht eingeweicht werden und können direkt an die eingekleisterte Wand geklebt werden. Außerdem sind sie maßstabil. Doch mit Vliestapeten holt man sich auch riesige Flächen eines problematischen Kunststoffs ins Haus, warnt das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST.Viele Produkte werden mit P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.PVC aufgeschäumt, damit sie weich, elastisch und lichtbeständig bleiben, erklärt Chefredakteur Jürgen Stellpflug. Ebenso enthalten sie große Mengen an Phthalatweichmachern. Die wirken sich negativ auf das Hormonsystem aus und können Leber sowie Nieren schädigen.
Die Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe stecken zwar in den T. sind Wandbeläge aus unterschiedlichen Materialien wie z.B. Papier, Kunststoffe, Kunstfaser, Naturfasern oder Metallfolien. Tapeten, sie verbreiten sich aber über den Partikelförmige Immissionen in Gebäuden, die sich auf Oberflächen absetzen. Hausstaub in der Wohnung und werden so vom Körper aufgenommen. Dazu kommt, dass mittlerweile im Haushalt jede Menge Kunststoff vorhanden ist, etwa im Laminat, im Fenster sind Teile der umschließenden Außenhaut eines Gebäudes und damit Grenzflächen zwischen innen und außen. Fenster, in den Möbeln mit beschichteter Oberfläche, im C. (bzw. allgemein Mikroelektronik) sind in Sachen Umwelt Helfer und Sünder zugleich. Computer und der Unterhaltungselektronik das summiert sich auf, so dass von einem gesunden Wohnklima nicht mehr die Rede sein kann, sagt Jürgen Stellpflug.
Die von ÖKO-TEST beauftragten Labors haben außerdem festgestellt, dass einige Vliese und Vliestapeten zu viele flüchtige Chemische Verbindungen werden unterteilt in anorganische und Organische Verbindungen.
organische Verbindungen (VOC) ausgasen. Bei sensiblen Menschen kann das dazu führen, dass die Augen und Schleimhäute gereizt werden, fügt der Chefredakteur hinzu. ÖKO-TEST rät Heimwerkern, Tapeten, die mit PVC aufgeschäumt sind, besser im Regal liegen zu lassen und lieber geprägte Tapeten, glatte Vliese oder Raufaser zu wählen.
Die aktuelle Ausgabe vom ÖKO-TEST-Magazin Februar 2010 gibt es ab dem 29. Januar 2010 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
Autor: ÖKO-TEST Verlag
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Stand: 30. Januar 2010
Erstellt: 30. Januar 2010
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