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Umweltlexikon
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Den Daten des Deutschen Wetterdienstes folgend war dieser Winter trotz der allgemeinen Klimaerwärmung um 3,6 Grad kälter als die der vergangenen drei.


Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat offenbar in den letzten Jahren in Hunderten von Fällen den Verkauf von überteuerten Immobilien finanziert.


Nachhaltiges Bauen steht im Fokus der Bau- und Immobilienwirtschaft.



"Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) ist neues Mitglied im Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).


Die Rätsel des guten Schlafs: Ein Drittel des Lebens verbringt jeder Mensch im Bett. Doch nicht jeder fällt gleich in eine wohltuende Nachtruhe.


Wenn es im Winter kalt durch die Fensterfugen zieht, wird es ungemütlich. Obwohl die alten Rahmen verschlossen sind, schlüpft zuviel Luft nach draußen.


Mit Vliestapeten holt man sich auch riesige Flächen eines problematischen Kunststoffs ins Haus, warnt das Frankfurter Verbrauchermagazin.


Wie die Quadratur des Kreises, so könnte der Stadt Aschaffenburg die Anforderungen an die Sanierung seines Rathauses vorgekommen sein.

Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 16552

Heizung gluckert: Zeichen für Schwachstelle am Haus

Osnabrück, 27.01.2010: Die Heizung gluckert, sie strahlt nicht gleichmäßig Wärme ab oder die jährliche Nebenkostenabrechnung ist sehr hoch? Wer sich für den Klimaschutz einsetzen und dabei Energie einsparen möchte, der sollte jetzt seine Heizung näher unter die Lupe nehmen und bei Bedarf einen Fachmann einschalten. „Private Haushalte verbrauchen rund 80 Prozent ihrer Energie zum Heizen – das Einsparpotenzial ist riesig“, weiß Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).


Die DBU gibt in einer dreiteiligen Serie im Rahmen ihrer Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ Tipps für Selbsttests. In wenigen Minuten können sich Hausbesitzer einen ersten Eindruck über den Zustand des eigenen Hauses verschaffen. Eine weitere Möglichkeit für mehr Überblick bietet die bundesweite Initiative mit ihrem kostenlosen Energie-Check, den geschulte Handwerker bei Ein- und Zweifamilienhausbesitzern durchführen. Dabei bewerten sie alle Bauteile nach einem Farbschema von rot bis grün und erläutern nächste Schritte.

Heizung blubbert und wärmt nicht richtig?

Entlüften hilft Wenn ein Heizkörper gluckert und sich nicht gleichmäßig über die
gesamte Breite erwärmt, ist das ein Zeichen dafür, dass Luft in der Leitung ist. Obwohl die Anlage vielleicht voll aufgedreht ist, kommt nicht ausreichend Wärme an. „Außerdem wird unnötig Energie verschwendet“, erläutert Andreas Skrypietz von der DBU-Kampagne „Haus sanieren – profitieren“. Sein Rat: Der Heizkörper sollte entlüftet werden. „Dafür müssen die Hausbewohner die Anlage voll aufdrehen“, erklärt Skrypietz. An jedem Heizkörper ist oben rechts oder links ein Lüftungsventil angebracht. Mit speziellen Entlüftungsschlüsseln lassen sie sich gegen den Uhrzeigersinn öffnen. „Oft hören sie ein leichtes Zischen“, betont Skrypietz. Sobald die Luft aus dem Heizkörper entwichen ist, fließt nur noch Wasser nach. Um es aufzufangen, sollten Hausbewohner einen Behälter unter den Schlüssel halten. „Ventil wieder zudrehen – und fertig“, so Skrypietz.


Heizung nicht im Gleichgewicht? Hydraulischer Abgleich für
Ausgewogenheit


Alle Heizkörper laufen, und dennoch sind die Räume unterschiedlich stark aufgeheizt? Wenn in manchen Zimmern weniger Wärme ankommt, drehen Hausbewohner oft die Thermostatventile auf. „Die Heizung erhält das Signal, auf vollen Touren zu laufen“, weiß Skrypietz. Ist eine Anlage im Ungleichgewicht, könne nicht nur das Wohnklima leiden, sondern auch zusätzliche Energiekosten könnten entstehen. Ob das Heizsystem ausgeglichen läuft, kann jeder Hausbesitzer selbst testen.

Dazu müssen alle Thermostate auf die gleiche Stufe eingestellt werden. Sind die Heizkörper warmgelaufen, misst der Eigentümer in jedem Zimmer die Raumtemperatur. Kommt nicht überall die gleiche Wärme an, sollte ein Experte einen so genannten hydraulischen Abgleich durchführen. Der Handwerker errechnet dabei den idealen Durchflusswiderstand jedes Thermostatventils und stellt diesen entsprechend ein. Skrypietz hält fest: „Ist eine Anlage optimal eingerichtet, beeinflussen sich Heizkörper nicht gegenseitig, und es gibt kaum Fließgeräusche. Zudem kann die Leistung der Umwälzpumpe heruntergefahren werden, was zusätzlich Energie spart.“

Wie gut ist der Heizkessel? Schnelltest gibt Auskunft

Selbst wenn die Heizung die Abgasnorm erfüllt, kann sie viel mehr Energie verbrauchen als üblich. Bei konventionellen Gas- und Öl-Anlagen unterscheiden Fachleute drei Typen: „Rund 20 Prozent Energie spart eine Niedertemperatur-Heizung gegenüber einem alten Konstanttemperaturkessel ein. Eine Anlage mit Brennwerttechnik verbraucht gegenüber der Niedertemperatur-Heizung noch einmal rund zehn Prozent weniger Energie“, sagt Andreas Skrypietz von der DBU-Kampagne „Haus sanieren - profitieren“. Um welche Anlage es sich handelt, können Hausbewohner selbst herausfinden.

„Niedertemperaturkessel haben einen Außentemperaturfühler, der oft an der Ost- oder Nordseite des Hauses in kleinen, meist in weißen Kästchen angebracht ist“, so Skrypietz. Da bei der Brennwerttechnik auch die Wärme aus den Abgasen genutzt wird, diese also im Vergleich kälter sind, muss der Schornstein wegen der früheren Kondensation der Abluft feuchtigkeitsbeständiger sein Hausbesitzer könnten an einer Schornsteinklappe sehen, ob im Schacht ein spezielles Kunststoff- oder auch ein Edelstahlrohr eingebaut wurde.

Weitere Infos und Handwerker, die einen kostenlosen Energie-Check im Rahmen der Kampagne durchführen, finden Interessierte unter:
www.sanieren-profitieren.de.

Autor: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Heizung":
Gutes Klima im Rathaus: Rotstift setzt bei Energieverbrauch an
Aschaffenburg, 28.01.2010: Wie die Quadratur des Kreises – so könnte der Stadt Aschaffenburg zu Beginn die Anforderungen an die Sanierung seines Rathauses vor. Der 50er-Jahre Bau hat einen hohen Energieverbrauch, benötigt eine moderne Verwaltungseinrichtung und steht unter Denkmalschutz. Kopierer und Co. lassen den Stromverbrauch und die Aufheizung der Räume nach oben schnellen. Denn die Klimaanlage ist veraltet und ein Stromfresser, auch die überholte Beleuchtung belastet das Stadtsäckel.
Heizung gluckert: Zeichen für Schwachstelle am Haus
Osnabrück, 27.01.2010: Die Heizung gluckert, sie strahlt nicht gleichmäßig Wärme ab oder die jährliche Nebenkostenabrechnung ist sehr hoch? Wer sich für den Klimaschutz einsetzen und dabei Energie einsparen möchte, der sollte jetzt seine Heizung näher unter die Lupe nehmen und bei Bedarf einen Fachmann einschalten. „Private Haushalte verbrauchen rund 80 Prozent ihrer Energie zum Heizen – das Einsparpotenzial ist riesig“, weiß Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Weiteres Solarkraftwerk geht mit Solarfortis in Mönchengladbach ans Netz
Mönchengladbach, 05.01.2010: Das in Mönchengladbach ansässige Unternehmen Solarfortis GmbH gibt heute die Betriebsbereitschaft einer Solaranlage (Photovoltaikanlage) mit einer Nennleistung von 450 kwp bekannt. Trotz widriger Witterungsverhältnisse konnten in nur 5 Wochen Bauzeit insgesamt 2250 Solarmodule pünktlich zum 29.12. auf dem Dach des Logistikzentrums der ABV 2. Beteiligungs- GmbH installiert werden.
Wie wird in Deutschland an den Heizkosten gespart?
Zellingen, 02.11.2009: Mehr als 50% aller Bundesbürger sparen Heizkosten in dem sie in nicht genutzten Wohnräumen die Heizung vollständig abdrehen. Fast ein Drittel will mit weniger Lüften die Heizkosten deutlich drosseln. Derzeit glauben nur wenige das durch Dämmung und neuer Technik, die Kosten effektiv gesenkt werden. Zudem bieten Banken wegen der Wirtschaftskrise, derzeit nur wenige Kredite und KfW Förderungen an.
Heizkostenabrechnung – Buch mit sieben Siegeln
Leipzig, 07.11.2009: Wenn die jährliche Heizkostenabrechnung kommt, schaut man zu allererst darauf, ob nachzuzahlen ist oder ein Guthaben verbucht werden kann. Selbst wenn ein Guthaben zu verzeichnen ist, sagt dies noch nichts über den individuellen Verbrauch aus. Erst die monatlichen Pauschalbeträge im Vergleich zum tatsächlichen Verbrauch, aus denen sich Plus oder Minus ergeben, zeigen, wie gut oder schlecht man gewirtschaftet hat.
Kostenfalle Heizung
Berlin, 03.11.2009: Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat einen Online-Heizcheck entwickelt, der mit einfachen Angaben versteckte Kostenfallen im Haus aufdeckt. Wie Heizenergie gespart werden kann, ist so auf einen Blick zu erkennen. Sind die Heizrohre gedämmt? Wie sieht es mit dem Dachboden aus? Liegt der Kauf eines neuen Heizkessels schon länger als 10 Jahre zurück? Und wie wird geheizt: eher mollig warm oder 20 Grad Raumtemperatur?
Umweltprämie für alte Heizkessel gefordert
Essen, 21.10.2009: Eine "Abwrackprämie" in Höhe von 1.000 Euro bekommen Hausbesitzer im Saarland seit 1. Juli 2009, wenn sie einen mindestens 15 Jahre alten Heizkessel durch ein modernes Brennwertgerät ersetzen. Auch Sachsen unterstützt die Heizungsmodernisierung und zahlt 1.250 Euro für den Kesseltausch.
Modernisierungsstau im Heizungskeller
Essen, 16.10.2009: Unwissenheit alleine kann es nicht sein, die Deutschlands Heizungsbesitzer von der Modernisierung ihrer alten Anlagen abhält. Eine Untersuchung von BauInfoConsult unter SHK-Installateuren hat nun eindeutig die hohen Investitionskosten als schwierigstes Hindernis auf dem Weg zu einer modernen Heizung identifiziert.
Wie Hausbesitzer und Mieter die Kosten für Heizung und Warmwasser senken können
Berlin, 09.10.2009: Über 80 Prozent des Energieverbrauchs wird von den privaten Haushalten in Deutschland für Heizung und Warmwasser verwendet. Damit Hausbesitzer und Mieter die Kosten dafür in der kommenden kalten Jahreszeit im Griff behalten, hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) die wichtigsten Tipps für Hausbesitzer und Mieter zusammengestellt:
EnEV 2009 Energieeinspar-Verordnung
Köln, 09.10.2009: Am 1. Oktober trat die Neufassung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) in Kraft. Somit wurde die Energieeinsparverordnung von 2007 abgelöst. Durch die Änderung der Energieeinspar- und Heizkostenverordnung werden nun die Beschlüsse zum Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) weitgehend umgesetzt. Ziel der neun Energieeinsparverordnung (EnEV) ist es, den Energie-, Heizungs- und Warmwasserbedarf um ca. 30 Prozent zu senken. Ab 2012 sollen ...

Stand: 27. Januar 2010
Erstellt: 27. Januar 2010