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Bauen, Wohnen und Garten
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Artikel Nr.: 15772
Holz, das nicht wurmt
Berlin, 21.06.2009: Ob "Balkonien", Terrasse oder Garten: An der frischen Luft entspannt es sich gut auf bequemem Mobiliar. Fabrikate aus Holz sind beliebt, nur gehen sie allzu oft auf Kosten des Regenwaldes. Viele Verbraucher sind deswegen verunsichert, ob hölzerne Gartenmöbel überhaupt in Frage kommen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE verrät, worauf es beim "Holz vor der Hütte" ankommt.Zum einen gibt es Gartenmöbel aus europäischen Hölzern, die ebenso robust wie ihre tropischen Verwandten sind: so gilt Robinienholz als besonders stabil und witterungsbeständig. Allerdings liegt auch die Herkunft von Hölzern aus nördlichen Breiten oft im Dunkeln und auch im Norden werden einmalige Naturwälder unwiederbringlich gelichtet. Das internationale
Forest Stewartship CouncilFSC-Siegel bietet die größte Gewissheit über eine schonende Holzgewinnung und steht für
Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz, das aus umwelt- und sozialverträglicher Waldbewirtschaftung stammt. Verbraucher sollten sich nicht durch Mogelzertifikate auf den Holzweg führen lassen. Den meisten Schutz vor Raubbau-Holz bietet das FSC-Zeichen, das übrigens auch auf Papierwaren und vielen anderen Holzartikeln abgebildet ist, erklärt Mareen Joachim von der VERBRAUCHER INITIATIVE.
FSC steht für Forest Stewardship Council. Holz mit diesem Gütesiegel kommt aus Waldbewirtschaftung, bei der die
Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt erhalten bleibt und die Interessen der lokalen Bevölkerung einbezogen werden. Die besondere Aussagekraft des Siegels besteht in der Überprüfung der gesamten Wertschöpfungskette vom Wald über die Möbelfabrik bis zum Einzelhandel.
Das FSC-Siegel wird entweder eingebrannt, aufgedruckt oder mit Aufkleber, Plakette oder Anhänger am zertifizierten Artikel angebracht. Der Bildteil des Logos zeigt einen Baum, dessen Krone am linken Rand ein Häkchen bildet. Darüber hinaus trägt jedes FSC-zertifizierte Produkt eine Prüfnummer. Noch höhere Ansprüche an den
Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz erfüllt das
Naturland, Verein für naturgemäßen Landbau e.V., wurde 1982 mit Sitz in Gräfelfing bei München gegründet. Die 1357 Mitgliedsbetreibe bewirtschaften in der BRD insgesamt 55.000 ha Anbaufläche. Die wichtigsten Zielsetzungen des Verbandes sind gezielte Bodenpflege, Aufbau einer fruchtbaren Humusschicht, artgerechte Tierhaltung mit Verfütterung betriebseigener Futtermittel und insbesondere die Förderung der Vermarktung der naturgemäß erzeugten Produkte.Naturland-Siegel für deutsches Holz aus ökologischer Waldnutzung. Mit
Forest Stewartship CouncilFSC- oder
Naturland, Verein für naturgemäßen Landbau e.V., wurde 1982 mit Sitz in Gräfelfing bei München gegründet. Die 1357 Mitgliedsbetreibe bewirtschaften in der BRD insgesamt 55.000 ha Anbaufläche. Die wichtigsten Zielsetzungen des Verbandes sind gezielte Bodenpflege, Aufbau einer fruchtbaren Humusschicht, artgerechte Tierhaltung mit Verfütterung betriebseigener Futtermittel und insbesondere die Förderung der Vermarktung der naturgemäß erzeugten Produkte.Naturland-Siegel auf dem Gartenmöbel genießt man den Ausblick ins Grüne waldfreundlich, fasst Mareen Joachim zusammen.
Mehr Informationen über die
Der Begriff Nachhaltigkeit wurde erstmals in der Forstwirtschaft verwendet: Danach soll nur soviel Holz aus dem Wald entnommen werden, wie in dem jeweiligen Gebiet nachwachsen kann.Nachhaltigkeit von
Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz und Holzprodukten finden Interessierte auf www.oeko-fair.de zur kostenlosen Lektüre.
Autor: Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
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Stand: 21. Juni 2009
Erstellt: 21. Juni 2009
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