Top-News
Täglich frisch auf den Tisch:
Unser Tagesrückblick erreicht Sie stets früh morgens mit den aktuellsten Meldungen vom Vortag. Bestellen Sie jetzt Ihren kostenlosen Tagesrückblick!.
Umweltlexikon
Inserate
Den Daten des Deutschen Wetterdienstes folgend war dieser Winter trotz der allgemeinen Klimaerwärmung um 3,6 Grad kälter als die der vergangenen drei.


Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat offenbar in den letzten Jahren in Hunderten von Fällen den Verkauf von überteuerten Immobilien finanziert.


Nachhaltiges Bauen steht im Fokus der Bau- und Immobilienwirtschaft.



"Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) ist neues Mitglied im Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).


Die Rätsel des guten Schlafs: Ein Drittel des Lebens verbringt jeder Mensch im Bett. Doch nicht jeder fällt gleich in eine wohltuende Nachtruhe.


Wenn es im Winter kalt durch die Fensterfugen zieht, wird es ungemütlich. Obwohl die alten Rahmen verschlossen sind, schlüpft zuviel Luft nach draußen.


Mit Vliestapeten holt man sich auch riesige Flächen eines problematischen Kunststoffs ins Haus, warnt das Frankfurter Verbrauchermagazin.


Wie die Quadratur des Kreises, so könnte der Stadt Aschaffenburg die Anforderungen an die Sanierung seines Rathauses vorgekommen sein.

Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 15686

100-Watt-Glühbirnen-Verbot bewirkt Gegenteil


München, 01.06.2009: Am 1. September soll die 100-Watt-Glühbirne aus den Regalen verschwinden, Schritt für Schritt folgen danach die schwächeren Modelle. Doch das Verbot bewirkt eher, dass viele Menschen sich einer modernen Beleuchtung verschliessen.



Der Lampenhersteller Megaman, neben Osram und Philips führender Anbieter von Energiesparlampen, fordert wegen zunehmender Hamsterkäufe die schnellstmögliche Korrektur des Glühlampenverbots in der Europäischen Union. Die Vorräte von Glühlampen führten dazu, dass sich Verbraucher über Jahre hinweg innovativen energiesparenden Lampentechnologien verschlössen. "Das De-facto-Verbot der Glühlampen ab dem 1. September 2009 ist für viele nicht nachvollziehbar und wird als staatliche Gängelung angesehen", sagte Megaman-Seniorchef Werner Wiesner.

Statt des Verbots regt der Unternehmer an, auf Glüh- und Halogenlampen einen Aufpreis in Höhe von fünf Euro zu erheben. Dadurch werde das Verursacherprinzip bei den energieintensiven Lampen eingeführt und der Preisunterschied zu energiesparenden, aber teureren Lampen ausgeglichen. Energiesparende Lampen würden sich nicht erst im Laufe eines mehrjährigen Betriebs rechnen, sondern sofort. Mit den Erlösen des Glühlampen-Aufpreises könnten Umweltprojekte finanziert werden, beispielsweise kostenlose Soforthilfen zum Energiesparen für bedürftige Menschen.

Neben der Korrektur des bereits beschlossenen Glühlampenverbots müsse die noch nicht verabschiedete neue Regelung für Reflektorlampen auf den richtigen Weg gebracht werden. "Diese 2010 zu erwartende EU-Verordnung ist noch komplizierter und dem Verbraucher noch weniger zu vermitteln", warnte Wiesner.

Nach Medienberichten verzeichneten Super- und Baumärkte sowie Elektronik-Fachmärkte einen Ansturm auf Glühlampen. Dagegen ergab eine Emnid-Umfrage für "Bild am Sonntag", dass lediglich sieben Prozent der Verbraucher planen, sich mit Glühlampen zu bevorraten. Für Wiesner ist diese Momentaufnahme verfrüht: "Die Verbraucher haben die Tragweite des Glühlampenverbots noch nicht richtig begriffen. Wenn in Kürze die Torschlusspanik einsetzt, werden die Verkäufe von Glühlampen heftig anziehen." Die Initiative der Europäischen Kommission zur Energieeffizienz hält Wiesner in der Sache für richtig: "Glüh- und Halogenlampen sind Energieverschwender und in der Beleuchtung steckt ein erhebliches Potential zum Energiesparen."

Bild: © Antje Delater, PIXELIO
Autor: Natur + Kosmos

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Energiesparen, Beleuchtung":
Gutes Klima im Rathaus: Rotstift setzt bei Energieverbrauch an
Aschaffenburg, 28.01.2010: Wie die Quadratur des Kreises – so könnte der Stadt Aschaffenburg zu Beginn die Anforderungen an die Sanierung seines Rathauses vor. Der 50er-Jahre Bau hat einen hohen Energieverbrauch, benötigt eine moderne Verwaltungseinrichtung und steht unter Denkmalschutz. Kopierer und Co. lassen den Stromverbrauch und die Aufheizung der Räume nach oben schnellen. Denn die Klimaanlage ist veraltet und ein Stromfresser, auch die überholte Beleuchtung belastet das Stadtsäckel.
Neues Gütesiegel "Effizienzhaus"
Berlin, 26.11.2009: Energieeffiziente Wohnhäuser sollen zukünftig auf den ersten Blick erkennbar sein: an dem neuen Gütesiegel "Effizienzhaus" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Das Gütesiegel "Effizienzhaus" garantiert einen sehr niedrigen Energiebedarf. Miet- und Kaufinteressenten sowie Bauherren erhalten damit ein verlässliches Auswahlinstrument, ohne sich mit technischen Details der Bauausführung beschäftigen zu müssen. Eigentümer, Bauträger und Wohnungsunternehmen wiederum können ihre Gebäude als "Effizienzhäuser" öffentlichkeitswirksam ...
Stromsparen: Weihnachtsbaum mit LED-Lichterkette
Berlin, 17.11.2009: Zur Advents- und Weihnachtszeit kommen in Vorgärten, auf Balkonen und in Wohnzimmern wieder zahlreiche Lichterketten und Lichtschläuche zum Einsatz. Dabei gilt es, die Kosten für den Lichterschmuck nicht aus den Augen zu verlieren: Denn bereits zwei knapp zehn Meter lange Lichtschläuche verursachen im Zeitraum von sechs Wochen Stromkosten von rund 30* Euro. Wer stattdessen Lichtschläuche mit LEDs verwendet, spart im gleichen Zeitraum über 80 Prozent dieser Kosten.
Mission erfüllt: Schullandheim spart viel Energie und strahlt wie neu
Mentrup-Hagen, 11.11.2009: Einweihung in Mentrup-Hagen – Sanierung von DBU mit 120.000 Euro gefördert. Nach seiner Komplettsanierung hat das Schullandheim Mentrup-Hagen nicht nur ein neues Gesicht bekommen, sondern auch eine neue Mission. Sie heißt: Energie sparen.
TÜV Herbst Konferenzen zu Schimmelbildung und Wärmedämm-Verbundsystemen
Köln, 20.10.2009: Baufehler brennen immer unter den Nägeln. Falsch angebrachte Fassadendämmung zum Beispiel führt schnell zu kostspieligen Schäden an Gebäuden. Viele dieser Schäden führen zu Schimmelbildung und beeinträchtigen so die Bausubstanz und die Gesundheit der Bewohner. Dazu organisiert der TÜV Rheinland am 3. und 4. Dezember 2 Fachkonferenzen auf dem Gelände der Messe in Köln.
Gefährliche Tchibo-Handtasche: Warnung vor Datenschwund auf Bankkarten
Düsseldorf, 12.10.2009: "Tasche auf, Spot an": Tchibo hat ein ewig drängendes Problem der Damenwelt gelöst. Der Kaffeeröster offeriert in seinen Shops für 14,99 Euro, eine Umhängetasche "mit LED-Innenraum-Beleuchtung". Der Clou: Das Blaulicht wird mit Hilfe eines Magneten ein-, und nach 45 Sekunden Kramzeit wieder ausgeschaltet.
Neue Klimaschutzgesetze für Gebäude
Berlin, 30.09.2009: Mit Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Oktober 2009 muss der Energiebedarf bei Neubauten und Sanierungen um durchschnittlich 30 Prozent niedriger sein als derzeit vorgeschrieben. Was viele Bauherren nicht wissen: Durch staatliche Förderung und hohe Einsparpotenziale lohnt es sich meistens, über die gesetzlichen Vorgaben hinauszugehen. So gibt es bereits heute ...
Polarforschungsschiff Grönland wird zum Klassenzimmer
Bremerhaven, 14.09.2009: Energiesparen will gelernt sein: Am 11. September gingen im Neuen Hafen die jüngsten Energiesparer Bremerhavens an Bord des ältesten deutschen Polarforschungsschiffes der "Grönland". Im Rahmen der Abschlussveranstaltung der diesjährigen Klimaschutz-Tour fand an Bord erstmalig ...
Der Glühlampenausstieg
Berlin, 01.09.2009: Ab dem 1. September 2009 werden ineffiziente Beleuchtungstechnologien schrittweise vom Markt weichen: Das Aus für die traditionelle Glühlampe, liebevoll "Glühbirne" genannt, ist in Sicht. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Am 1. September 2009 fällt der Startschuss für eine energieeffiziente Beleuchtung in Europa. Das hilft dem Klimaschutz und spart gleichzeitig Geld."
Stromkosten hamstern
Berlin, 29.08.2009: Rund 15 Prozent der privaten Stromrechnung gehen auf das Konto der Beleuchtung. Über die gesamte Lebensdauer kann ein Haushalt mit jeder Energiesparlampe mehr als 80 Euro sparen. Statt Glühlampen sollten Verbraucher lieber eingesparte Stromkosten durch den Umstieg auf Energielampen hamstern, rät die VERBRAUCHER INITIATIVE anlässlich des am ...

Stand: 1. Juni 2009
Erstellt: 1. Juni 2009