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Umweltjournal.de | Bauen, Wohnen und Garten  | Artikel Nr.: 15303

Mit Tricks am Arbeitsplatz Strom sparen

Dresden, 18.02.2009: "Wir müssen Kosten senken – diese Aufforderung hören Arbeitnehmer angesichts der Finanzkrise immer häufiger", erläutert Christian Micksch, Geschäftsführer der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH. Dabei könne das Sparen und somit das langfristige Kostensenken bereits beim bewussten Umgang mit Strom beginnen. "Jeder, ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, kann durch sein Verhalten dazu beitragen", so Micksch.



Tipps für Arbeitnehmer:
Licht ist für die tägliche Arbeit unverzichtbar, dennoch kann auch hier der Stromverbrauch reduziert werden: Schalten Sie am Arbeitsplatz nur Licht an, wenn das natürliche Tageslicht nicht ausreicht. Größere Gegenstände sind vom Fenster zu entfernen. Für Räume, die nicht regelmäßig genutzt werden, wie Konferenzraum, Küche oder Toilette, gilt es, das Licht nach dem Verlassen auszuschalten.

Der Büroalltag wird meistens mit Rechner, Drucker und Co. bestritten. Gehen Sie zu einer Besprechung oder in die Mittagspause, versetzen Sie ihren Rechner in den Ruhezustand. Das Ausschalten des Monitors bei Nichtgebrauch spart, im Gegensatz zur Installation von Bildschirmschonern, ebenfalls Strom. Nutzen Sie außerdem die automatische Stromsparfunktion an ihrem Computer. Mit dieser Option schalten sich einzelne Bestandteile wie Bildschirm oder Festplatte automatisch ab, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Zum Feierabend gilt auch hier, alle Geräte vollständig vom Netz nehmen, da auch Stand-by-Funktionen nutzlos Energie fressen.

Tipps für Arbeitgeber:
Sie sind gerade dabei, Ihr Büro neu einzurichten oder umzustrukturieren. Die richtige Planung hilft, Strom und Kosten zu sparen: Richten Sie nach Möglichkeit eine Zentralstelle für Drucker, Scanner, Kopierer und Fax ein, damit haben mehrere Mitarbeiter auf ein und dieselbe Technik Zugriff.

Server sind in fast jedem Büro zu finden. Die Kühlung der wichtigsten Einheiten wie Hauptprozessor oder Laufwerk „schluckt“ erheblich Strom. Bringen Sie deshalb den Server am besten in einem kühlen Raum unter.

Kaffeevollautomaten für Cappuccino, Espresso & Co. sind im Trend und Sie wollen Ihre Mitarbeiter damit überraschen. Achten Sie beim Kauf solcher Geräte auf den Stromverbrauch. Eine automatische Abschaltfunktion (Auto-off) drosselt diesen deutlich, denn nach einer bestimmten Zeit stellt er die Wassererwärmung automatisch ab. Kühlschränke sollten generell an einem kühlen Platz positioniert werden. Die optimale Temperatureinstellung der Geräte liegt bei 7 Grad, beim Gefriergerät sind minus 18 Grad ideal.

Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH ist ein vom Freistaat Sachsen und der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – gegründetes unabhängiges Kompetenz- und Beratungszentrum.


Bild: © Gerd Altmann, PIXELIO

Autor: Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH

Weiterführende Informationen:


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Erstellt: 18. Februar 2009