Sarrazins Pullover erzeugt Schimmelpilz
Berlin, 03.08.2008: Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin ist bekannt für seine markigen Worte. Nun wird dem streitbaren SPD-Politiker unterstellt, er habe den Bürgern einen warmen Wollpullover empfohlen, da die Energiepreise nicht mehr zu bezahlen seien. Tatsächlich sagte er: "Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können." "Unabhängig von der genauen Wortwahl Sarrazins, eine Wohnung bei 15° C Zimmertemperatur zu unterhalten, ist absolut realitätsfern", sagt Helge-Lorenz Ubbelohde vom Bundesverband der öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten Sachverständigen (BVS). Gebäude seien hierzulande bautechnisch für so niedrige Raumtemperaturen im Winter nicht ausgelegt.
Die Folge seien Kondensat und Schimmelpilze. Nicht nur, dass dadurch die Bausubstanz geschädigt würde, vielmehr wären nicht akzeptable Raumhygieneeinschränkungen und Mietminderungsprozesse wegen Schimmelbildung garantiert, warnt Ubbelohde.
Die Bausachverständigen im BVS kommen zu dem Schluss, dass die Preise für Heizenergie bezahlt werden müssen - egal wie hoch die Kosten sind -, um einen Wohnungsverfall zu verhindern. "Ein warmer Pullover hilft nun mal nicht gegen Schimmelpilz", so Ubbelohde.
BVS Bundesverband Sachverständiger e.V.
Foto: www.pixelio.de, Clarissa Schwarz
Autor: pressetext.austria Nachrichtenagentur AG, PTS
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Nachweis von Schimmelpilzen im Gebäude mit FluoreszenzWetzlar, 31.03.2009: Baubiologen und Sachverständigen steht mit dem Fluoreszenz-Illuminator ein neues Werkzeug zum sicheren Nachweis der unerwünschten Sporen zur Verfügung. Schimmel im Gebäude ist keine Freude: Schon geringe Mengen können die Gesundheit schädigen und einen Baumangel darstellen.
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Panoramablick in den MikrokosmosLudwigshafen, 14.09.2008: Was wie futuristische, ineinander verschlungene Skulpturen aussieht, ist eine Entwicklung der Natur. Die kugeligen Sporen des Schimmelpilzes Emericella nidulans sind von einer dünnen Schicht des Proteins Hydrophobin überzogen. Dank diesem wasserabweisenden Protein auf der Haut von Pilzen perlt Regenwasser gut ab.
Kein Fall für Heimwerker – Schimmelpilz-Bekämpfung sollte Sachverständigen überlassen werdenBonn/Seßlach, 29.05.2008: Schimmelpilze sitzen nicht auf dem Trockenen. Sie sind ein natürlicher Teil unserer belebten Umwelt. Schimmelpilze sind nicht nur ein optisches Problem. Ernsthafte Erkrankungen der Lunge, Infektionen oder Allergien können die Folge sein. Besonders heimtückisch ist der verdeckte Schimmelpilzbefall, den man nicht unbedingt an einem modrigen Geruch erkennt.
Verbraucherschützer aus Wurst und KäseStuttgart, 23.02.2008: Natürliche Mikroorganismen in Milchprodukten oder Wurst können Krankheitserreger in Nahrungsmitteln hemmen. Das von der EU finanzierte Projekt "PathogenCombat" erforscht, wie diese natürlichen Mikroorganismen in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden können, um den Verzehr von Nahrungsmitteln noch sicherer zu machen und den Verbraucher zu schützen.
Schimmel raubt den AtemMünchen, 17.02.2008: Geahnt haben es schon viele, nun ist es bewiesen: Schimmelpilze können allergische Reaktionen hervorrufen. Erstmals gelang es Forschern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Instituts für Umweltmedizin in Erfurt, die allergene Wirkung des Schimmelpilzes Aspergillus versicolor nachzuweisen.
Gift in Paprika, Tafeltrauben und RucolaBerlin, 13.10.2007: Säuglings- und Kleinkindernahrung, Eier, verschiedene Käsesorten sowie Leber und Nieren von Rind, Kalb und Schwein waren im Jahr 2006 nur geringfügig mit unerwünschten Stoffen belastet. Nur geringfügig mit Pflanzenschutzmittelrückständen belastet waren Weizen, Auberginen, Bananen, Blumenkohl, tiefgefrorene Erbsen, Melonen sowie Orangensaft und schwarzer Tee. Tomatensaft, ...
Schimmelpilz-Giften auf der SpurDortmund, 05.10.2007: Die Schrecken des "Antoniusfeuers" kennt der moderne Mensch meist nur noch aus den Geschichtsbüchern und von alten Gemälden. Schwere Bauchkrämpfe, absterbende Finger und Zehen und auch Halluzinationen marterten die Erkrankten, die dies oft nicht überlebten. Vor allem im Mittelalter raffte das "Antoniusfeuer" ganze Dörfer dahin. Dass ein Pilz für diese Krankheit verantwortlich ist, enträtselte die ...
Schimmliges Brot schädigt Leber und Nieren!Leipzig, 14.07.2007: Das Wetter der vergangenen Tage, warm und feucht, bot Schimmelpilzen ideale Bedingungen. Sie sind überall in der Natur verbreitet und können bei Temperaturen zwischen 20° und 25°C optimal wachsen. Durch Sporen, die über die Luft verbreitet werden, vermehren sie sich. Treffen sie dann auf ein Lebensmittel, keimen sie aus und bilden farblose Zellfäden, so genannte Hyphen.
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Stand: 3. August 2008
Erstellt: 3. August 2008
Erstellt: 3. August 2008




















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