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Umweltjournal.de | Bauen, Wohnen und Garten  | Artikel Nr.: 14048

Gartenarbeit mit dem Umweltzeichen

Berlin, 22.04.2008: Wer umweltfreundlich gärtnern möchte, kann sich schon beim Kauf von Gartenutensilien für umwelt- und gesundheitsfreundliche Produkte entscheiden. Der Blaue Engel, das weltweit älteste Umweltzeichen, macht lärm-, schadstoffarme und kompostierbare Hilfsmittel sowie Produkte aus Recyclingkunststoffen leicht erkennbar.


Die VERBRAUCHER INITIATIVE informiert auf www.blauer-engel-nrw.de nicht nur zu diesen Blaue Engel-Produkten.

In vielen Gärten kommen motorisierte Hilfen zum Einsatz: Komposthäcksler, Kettensägen und andere Gartengeräte machen Gartenarbeit oft bequemer. Nicht selten jedoch belästigen sie die Nachbarn mit ihrem Lärm. Gesetzlich beginnt Lärm bei einem Schallpegel von 80 dB(A). „Dies ist vergleichbar mit der Geräuschkulisse an einer stark befahrenen Straße. Zwar liegen die Grenzwerte für lärmarme Gartengeräte mit dem Blauen Engel mit 85 bis 103 dB(A) über diesem Wert. Andere Geräte sind oft jedoch noch lauter“, erläutert Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der VERBRAUCHER INITIATIVE.

Bei Geräten mit Verbrennungsmotor schlagen außerdem Schadstoffemissionen negativ zu Buche. Diese tragen z.B. im Fall von unverbrannten Kohlenwasserstoffen (HC) und Stickoxiden (NOx) zur Ozonbildung bei. Georg Abel rät deswegen, schon beim Einkauf auf Komposthäcksler und Kettensägen mit den Auszeichnungen „weil lärmarm“ und „weil lärmgemindert und abgasarm“ zu achten. So können Gärtner direkt zur Lärm- und Schadstoffminderung in ihrer Umgebung beitragen.

Auch kompostierbare Utensilien hält der Blaue Engel für Gartenfreunde bereit. Da diese zu 100% aus biologisch abbaubaren Substanzen bestehen, können z.B. nicht mehr benötigte Pflanzentöpfe oder überflüssig gewordene Bindeschnüre an Weinranken direkt auf den Kompost gehen oder an den Pflanzen verbleiben. Darüber hinaus tragen Rasenkanten, Komposter und andere Produkte aus Recycling-Kunststoffen zur umweltfreundlichen Vermeidung von Kunststoffabfällen bei. „Denn Kunststoffreste aus Haushalten, Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie werden oft auf Deponien oder durch Verbrennung beseitigt und selten einem hochwertigen Recycling zugeführt“, so Georg Abel.

Das Sonderthema „Gärtnern mit dem Blauen Engel“ und weitere kostenlose Informationen zum Blauen Engel stellt die VERBRAUCHER INITIATIVE auf www.blauer-engel-nrw.de zur Verfügung.


Bild: www.pixelio.de

Autor: Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.

Weiterführende Informationen:


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Erstellt: 22. April 2008