Haus sanieren profitieren
Osnabrück, 22.03.2007: Wer sein Haus energetisch fit für die Zukunft machen möchte, stellt sich viele Fragen: Ob sich eine neue Heizung oder Solaranlage lohnt oder wie dick Wände zusätzlich gedämmt werden sollten Antworten gibt es für Eigentümer etwa bei Verbraucherzentralen, Handwerkern oder Architekten, aber in der Regel nur auf Nachfrage: Den ersten Schritt musste der Hausbesitzer bislang selbst machen.Die neue, bundesweite Info- und Beratungskampagne der Deutschen Bundesstiftung Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt (DBU) Haus sanieren profitieren will dies ändern und so einen Beitrag zum Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.Klimaschutz leisten: Schließlich sparen moderne Häuser Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie, verbrauchen weniger endliche Brennstoffe wie Erdöl und lassen daher weniger klimaschädigende Treibhausgase in die Atmosphäre ab. Kooperationspartner ist das Handwerk: Bauhandwerker, Zimmerer oder auch Dachdecker, Maler, Heizungsinstallateure und Schornsteinfeger werden Hausbesitzer ansprechen und mit ihnen einen ersten Energie-Check durchführen. Unterstützt werden sie durch DBU-Infomaterial.
Brickwedde: "Es ist höchste Zeit, Gebäude im Bestand zu sanieren"
Von den rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland sind etwa zwölf Millionen vor 1984 gebaut worden und zu großen Teilen sanierungsbedürftig. Es ist höchste Zeit, dass wir verstärkt Gebäude im Bestand fit für die Zukunft machen, betonte heute DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde während der Pressekonferenz zum Programmauftakt. Schon heute verbrauche eine Durchschnittsfamilie 80 Prozent ihrer Energie im Haushalt fürs Heizen. Die Kosten dafür würden stetig steigen. Privathäuser verbrauchen sogar noch mehr Energie als die Industrie hierzulande, weiß der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, Dr. Heinz-Gert Schlenkermann. Mit zusätzlichen Dämmungen, neuen Fenstern oder einer modernen Heizungsanlage ließe sich das ändern: Ältere Häuser könnten nach der Sanierung bis zu 70 Prozent weniger Energie verbrauchen, so Schlenkermann. Das würde nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Geldbeutel der Eigentümer zugutekommen. Um den Wert der Immobilie langfristig zu steigern und sie so enkeltauglich zu machen, lohnt sich der Aufwand, meinte Brickwedde.
Energie-Check der Handwerker verschafft Überblick - DBU hat Mittelständler im Fokus
Energetische Haussanierungen sind Gesamtheit; Verbindungen, die nicht durch Zusammenschluß von Atomen, sondern von Molekülen entstehen.komplex: Um den Eigentümer für das Thema zu sensibilisieren, erhalten interessierte Unternehmen, die sich an der Kampagne beteiligen wollen, eine Schulung. Dann kann es losgehen: Sie begutachten das Eigenheim, machen einen kurzen Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie-Check und überreichen dem Hausbesitzer eine Broschüre mit Hinweisen zu den nächsten Schritten. Das Ganze soll nicht länger als eine halbe Stunde dauern, meinte Brickwedde. Mit der Kampagne Haus sanieren profitieren will die DBU Eigentümern einen Leitfaden an die Hand geben, um ihr Haus Schritt für Schritt zu sanieren. Wir meinen, dass unsere Partner im Handwerk so in den nächsten fünf Jahren mindestens eine Milliarde Euro für Sanierungen in Ein- und Zweifamilienhaushalten akquirieren werden, betonte Brickwedde. Ein typisches DBU-Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt: Die weltweit größte Umweltstiftung hat mit ihrer Förderung vor allem kleine und mittlere Unternehmen im Fokus. Die neue Kampagne wird dem Mittelstand helfen, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen, betonte Schlenkermann während der Pressekonferenz zum Programmauftakt. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hält als Schirmherr die Kampagne für überaus sinnvoll, weil sie sicherlich dazu beitragen wird, die Zahl der Sanierungen deutlich zu erhöhen.
Pilotphase mit Handwerkskammern Osnabrück-Emsland und Münster
Bevor Haus sanieren profitieren bundesweit umgesetzt wird, plant das Projektteam eine umfassende Pilotphase. Dazu werden die in Zusammenarbeit mit den Handwerkskammern Osnabrück-Emsland und Münster erarbeiteten Materialien und Schulungsinhalte ausführlich getestet, erläuterte Brickwedde. Deshalb sind wir angewiesen auf die aktive Mitarbeit der Handwerker. Wenn Gewerke übergreifend tätig werden, ist das für alle ein Gewinn - für Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt, Wirtschaft und Verbraucher.
Offizieller Start bei Energiemesse - Eisblockwette zum Auftakt
Am 24. März findet der offizielle Start der Kampagne im Rahmen einer regionalen Energiemesse im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU statt. Der Generalsekretär vom Zentralverband des Deutschen Handwerks, Hanns-Eberhard Schleyer, kommt dafür am Samstagmorgen nach Osnabrück. Um zu zeigen, wie wichtig die richtige Dämmung bei Gebäuden ist, hat das Projektteam gemeinsam mit der Osnabrücker Bauinnung eine Eisblockwette zum Auftakt vorbereitet: In zwei unterschiedlich gedämmten Mini-Häuschen werden zwei Eisblöcke zwei Monate lang der Sonne trotzen. Wie viel Prozent des kühlen Nass im Anschluss noch übrig ist es darf gewettet werden. Bürgermeister Burkhard Jasper und der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende, Manfred Hülsmann, werden am Samstag als Eisblock-Wettpaten den Startschuss für die Kampagne geben. Weitere Infos finden Interessierte unter www.sanieren-profitieren.de.
Autor: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Weiterführende Informationen:
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Stand: 28. Maerz 2007
Erstellt: 22. Maerz 2007
Erstellt: 22. Maerz 2007




















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