|
Hamburg/Berlin, 18.05.2002: Baumarktkette ÖBAU und Heinzel AG unter Zugzwang. Großer Erfolg der Greenpeace-Urwaldkampagne: Hornbach Österreich hat alle Artikel aus Tropen- und Urwaldholz aus dem Sortiment genommen, die Greenpeace bei einer Baumarktführung im April beanstandet hat."Wir begrüßen die prompte und mutige Entscheidung von Hornbach, sagt Martin Frimmel, Greenpeace-Waldexperte. "Jedes Jahr fallen 25 Millionen Hektar
U. sind definitionsgemäß bislang vom Menschen unberührte oder nicht veränderte, wildwachsende Waldgebiete. Urwald den Kettensägen zum Opfer! Die Umweltorganisation fordert nun auch die Baumarktkette ÖBAU auf, das gesamte Sortiment auf Produkte aus glaubhaft zertifizierter ökologischer
F. ist die planmäßige Bewirtschaftung von Wäldern zur Holzgewinnung. Forstwirtschaft und heimischen Hölzern umzustellen.
Die letzten großen Urwaldflächen finden sich vor allem in Brasilien, in Russland und Kanada. Nach Österreich importiert wird vor allem "Fichte/Tanne Massivholz A-Sortierung" aus der russischen Urwaldregion Archangelsk, Saunakabinen aus Red Cedar
Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz aus amerikanischen Urwäldern, Merbau-Parkett aus südostasiatischen Urwäldern und Parkett aus Iroko und Doussie aus Afrika.
Greenpeace fordert den Hornbach-Einkaufsleiter Klaus Götz auf, auch in Deutschland den Verkauf von Produkten aus Urwaldholz zu stoppen. Greenpeace wird wie alle großen Umweltorganisationen auch weiterhin nur das
Forest Stewartship CouncilFSC-Gütesiegel (
Der Forest Stewardship Council (FSC) wurde 1993 in Toronto gegründet, mit dem Ziel einer weltweiten Förderung einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder. Forest Stewardship Council) unterstützen. Eine Anerkennung des
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie-Gütesiegel PEFC ist nicht vorstellbar. Die Umweltorganisation fordert die Baumärkte auf, ihr gesamtes Sortiment auf Produkte aus glaubhaft zertifizierter ökologischer
F. ist die planmäßige Bewirtschaftung von Wäldern zur Holzgewinnung. Forstwirtschaft und aus heimischen Hölzern umzustellen.
Nun sind auch die Baumarktkette ÖBAU und die Heinzel AG unter Zugzwang: ÖIAG-Boss Alfred Heinzel ist einer der größten Urwaldzerstörer Europas. "Heinzel handelt mit russischem
P. kann aus Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 Prozent) bestehen. Füllstoffe sind z.B. Kreide, Bariumsulfat, Titandioxid und Kaolin. Papier und Zellstoff und hält Beteiligungen an Papierfabriken in russischen Urwaldgebieten," so Martin Frimmel. "ÖBAU verkauft nach wie vor Gartenmöbel und Bilderrahmen aus
Tropenholz ist das Holz, das in den Tropen im sog. Regenwald wächst und eingeschlagen wird. Tropenholz ebenso wie russisches Urwaldholz."
Ein weiteres großes Problem in den Baumärkten ist das Umweltgift
P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.PVC: "Das Umweltgift findet sich als
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden- und Wandbelag, Duschvorhang und Gartenschlauch, in Elektrogeräten, Kabeln und Jalousien, kommentiert Martin Frimmel. "Die Baumarktkette Obi hat bereits einen PVC-Ausstiegsplan bis 2005 vorgelegt."