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Artikel Nr.: 371
Tschernobyl tötet noch lange Kinder
Über etwa eine Million "Liquidatoren" waren 1986 und später nach dem Reaktorunfall mit den Aufräumarbeiten in
Am 26.4.1986 ereignete sich in einem der vier russischen Druckröhrenreaktoren (Kernkraftwerk) in Tschernobyl der bislang größte Unfall in einem Kernkraftwerk. Tschernobyl beschäftigt. Die sowjetische Regierung hat über eine Million Menschen ins atomare Feuer geschickt.
Bei den nach 1986 geborenen Kindern dieser Liquidatoren wurden jetzt siebenmal häufiger genetische Veränderungen festgestellt als bei anderen Kindern. Wissenschaftler aus Israel und der Ukraine haben diese Erkenntnisse jetzt in der
britischen Zeitschrift "Biological Sciences" veröffentlicht.
Entscheidend für die genetischen Veränderungen sind die Zeit, die ein Elternteil der Kinder als "Liquidator" am Reaktor verbracht hat. Der Chef der Liquidatoren war der
Atomphysiker Professor Wladimir Tschernosenko. Er sagte 1996 Franz Alt in einem Fernsehinterview:
"Langfristig werden Millionen durch den Am 26.4.1986 ereignete sich in einem der vier russischen Druckröhrenreaktoren (Kernkraftwerk) in Tschernobyl der bislang größte Unfall in einem Kernkraftwerk. Tschernobyl-Unfall sterben. Ich gehöre dazu." Und auf die Frage, ob westliche
Abkürzung für Atomkraftwerk.AKW tatsächlich sicherer seien, sagte der Atomphysiker: "Sie werden etwas später explodieren."
Der Atomphysiker Tschernosenko war durch seinen Einsatz in
Am 26.4.1986 ereignete sich in einem der vier russischen Druckröhrenreaktoren (Kernkraftwerk) in Tschernobyl der bislang größte Unfall in einem Kernkraftwerk. Tschernobyl total verstrahlt und vom Atombefürworter zum kämpferischen Atomgegner geworden.
"Atomenergiegewinnung ist ein Verbrechen an der Menschheit" , war jetzt seine These. Wladimir Tschernosenko starb 18 Monate nach dieser Fernsehsendung an
Durch eine bösartige Geschwulst verursachte lebensbedrohliche Erkrankung, wobei die Geschwulst in gesundes Organgewebe hineinwächst, bis schließlich das gesamte Organ durch Tumor-Gewebe zerstört ist. Krebs.
Autor: Franz Alt
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Stand: 31. März 2003
Erstellt: 12. Mai 2001
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