Umweltjournal.de | Umwelt und Natur  | Artikel Nr.: 219

Giftvebot: WWF stellt Landkarte mit 10 stark belasteten Regionen vor





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Ein unverzuegliches weltweites Verbot der 12 giftigsten langlebigen Chemikalien (Persistant Organic Pollutants -POPs) forderte heute der WWF zu Beginn der UN-Konferenz zu Dauergiften in Johannesburg.

Der WWF stellte eine Landkarte mit 10 gravierenden Beispielen fuer die weltweite Bedrohung und Auswirkung dieser Dauergifte vor. "Von den mit PCB (polychlorierten Kohlenwasserstoffen) verseuchten Fischen in den Grossen Seen Nordamerikas bis zu den krebserregenden Dioxinen ausstossenden Muellverbrennungsanlagen in Suedafrika wird jede Region der Welt durch POPs geschaedigt,", warnte WWF-Chemieexpertin Patricia Cameron.
"Kinder von Muettern, die diesen Fisch gegessen hatten, hatten Verhaltensstoerungen und Lernprobleme." Forscher aus Japan haben z.B.
nachgewiesen, dass die Dioxinkonzentrationen in Wal- und Delfinfleisch 172 mal hoeher ist als erlaubt. Auf Spitzbergen hat die hohe PCB-Konzentration
sogar schon in Eisbaeren zu Stoerungen des Immun- und Fortpflanzungsystems gefuehrt.

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Autor: WWF Deutschland
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Stand: 31. März 2003
Erstellt: 5. Dezember 2000
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