Klimawandel - Hurrikan Rita gegen Texas

Hamburg, 24.09.2005: Dieser Spätsommer wird Millionen US-Amerikanern als Zeit der Flucht in Erinnerung bleiben: Erst flohen sie im US-Bundesstaat Louisiana vor dem Hurrikan Katrina, nun fliehen die Texaner aus der Küstenregion am Golf von Mexiko ins Landesinnere - Hurrikan Rita steuert auf die US-Golfküste zu.
Obwohl Ritas Auge hunderte von Kilometer von New Orleans entfernt aufs Festland treffen wird, könnten die ergiebigen Regengüsse aus dem riesigen Wolkengebiet die immer noch katastrophale Situation in der Südstaatenmetropole weiter verschärfen.
Bis Donnerstag konnte sich ein Greenpeace-Team ein Bild von der Lage in New Orleans machen. Dann musste es sich selbst auf die Flucht vor Rita begeben. Was sie bislang zu sehen bekamen, verschlägt einem die Sprache.
Bei einem Helikopterüberflug erkennen die Greenpeacer ganze Ortschaften, die nur noch als Ruinen im überfluteten Land stehen. Immer wieder finden sie riesige Ölspuren auf dem Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser - giftiges Rohöl, gemischt mit D. ist ein Kraftstoff für Dieselmotoren, auch D.-Kraftstoff, D.-Öl, Gasöl genannt, der aus Kohlenwasserstoffen mit einem Siedebereich zwischen 170 und 370 Grad C (wie leichtes Heizöl) und aus Kraftstoffzusätzen besteht.Diesel und B. ist ein Kraftstoff für Ottomotoren, auch Vergaserkraftstoff oder Ottokraftstoff genannt. Benzin. Es stammt von leckgeschlagenen Tanks der großen Ölraffinerien der Gegend. Arbeitstrupps sind dabei die Ölverschmutzung zu bekämpfen - oftmals mit Maßnahmen, die man nur als hilflos bezeichnen kann.
In Nairn kämpfen Arbeiter bei einer Shell-Anlage gegen das Öl. Dazu werfen sie große weiße Handtücher auf die Öllachen und sammeln sie wieder ein, sobald sie sich mit dem Öl vollgesogen haben. Die Arbeiter sitzen dabei in kleinen Kähnen und sind lediglich mit Latexhandschuhen und einem Schutzhelm ausgestattet.
Die Anwohner, mit denen die Greenpeacer sprechen, wissen nichts von der Ölverseuchung. Niemand informiert sie über die Gefahren, die von dem giftigen Öl ausgehen. Wo immer ein Stück Land wieder auftaucht, sind Bäume und Gras braun - tot, nachdem sie mit dem ölverschmutzten Seewasser in Berührung kamen.
Auch drei Wochen nach dem Hurrikan Katrina liegen Abkürzung für Lastkraftwagen, siehe auch Stichwort Güterverkehr.LKW, Autos und Schiffe in der Landschaft verstreut oder hängen gar in den Bäumen. Am Rande der ölverseuchten Sumpfgebiete streunen verwahrloste Kühe, Hunde und Katzen herum: abgemagert und am Verdursten. Und auf den Straßen stauen sich erneut die Autos. Zurückgekehrte Einwohner von New Orleans müssen fliehen - diesmal vor dem Hurrikan Rita. Die Auswirkungen von Katrina und der bevorstehende Hurrikan Rita machen den Teufelskreis der Abhängigkeit vom Öl nur zu deutlich. Die USA und andere Industriestaaten haben sich vom Öl abhängig gemacht. sie sind so sehr auf Öl angewiesen, dass sie in der ganzen Welt danach suchen, um es zu fördern.
Dann verbrennen wir die Ölprodukte. Doch durch die Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung von Bezin in Autos, Heizöl in Häusern oder in der Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie wird Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre freigesetzt. Das führt zum Die während des Tages einfallende Sonnenstrahlung (Globalstrahlung) wird von der Atmosphäre und vom Erdboden in Form von Wärme gespeichert und nachts als Infrarotstrahlung in den Weltraum abgegeben. Treibhauseffekt und zur globalen Erderwärmung.
Und das hat - so die Klimaforscher - Stürme mit steigender Zerstörungskraft zur Folge. Ironie des Schicksals: Gerade in den Regionen, in denen am intensivsten Öl verbraucht wird. So kommt es dann auch noch zu riesigen Umweltkatastrophen.
"Die Ölkonzerne haben die gewaltige Kraft unterschätzt, die in den Hurrikans steckt", sagt Karsten Smid, Klimaexperte bei Greenpeace. "Selbstverständlich müssen die Ölmultis ihre Notfallpläne verbessern, aber langfristig sind Investitionen in siehe Regenerative EnergiequellenErneuerbare Energien die beste Möglichkeit etwas gegen das vermehrte Auftreten von Naturkatastrophen zu tun."
Autor: Greenpeace e.V.
Weiterführende Informationen:
- @Umweltlexikon?
- Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel
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Stand: 24. September 2005
Erstellt: 24. September 2005
Erstellt: 24. September 2005




















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