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Artikel Nr.: 4059
Aufpasser für Biber
München, 29.12.2002: Rund 250.000 Euro stellt der Bayerische Naturschutzfonds dem Europareservat Unterer Inn zur Verfügung. Bayerns Umweltminister Schnappauf gab heute als Stiftungsratsvorsitzender die Finanzierungszusage, so dass ab 2003 ein Ranger für das 5.500 ha große Gebiet eingestellt werden kann. Weitere 30.000 Euro steuert der Europäische Sozialfonds bei. Die Aufgaben der Gebietsbetreuer sind vielfältig: Naturkundliche Führungen, Öffentlichkeitsarbeit und Beratung stehen ebenso auf dem Programm wie Besucherlenkung und Bestandsaufnahme der Tier- und Pflanzenarten.
Das Europareservat Unterer Inn erstreckt sich über 56 Flusskilometer von der Salzachmündung bei der Ortschaft Haiming flussabwärts bis nach Neuhaus/Schärding (Lkr. Rottal-Inn; Niederbayern). Es besteht aus Wasserflächen, Schlickbänken und Inseln.

In diesem Natur- und Vogelschutzgebiet gibt es noch unberührte Auwälder, zahlreiche Wasservögel und seit 1970 auch wieder das größte europäische Nagetier, den Biber. Er wurde damals vom
Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.Bund Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen.Naturschutz in den Auwäldern und Altwässern wieder angesiedelt.
"Mit dem Naturschutzfonds unterstützen wir die grünen Berufe und verbessern die Betreuung ökologisch wertvoller Gebiete.", betonte Schnappauf. Der Fonds finanziert sich aus Erträgen der Privatisierungserlöse im Rahmen der Offensive Zukunft Bayern sowie der GlücksSpirale.
Autor: Bayerisches Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen
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Stand: 9. November 2009
Erstellt: 28. Dezember 2002
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