Zustand des Waldes bleibt besorgniserregend
Baden-Baden, 08.11.2002: Der Zustand des Waldes bleibt besorgniserregend. Zu dieser Einschätzung kommt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)auf der Basis von Waldschadensberichten aus fünf Bundesländern. Einen Monat vor dem offiziellen Schadensbericht der Bundesregierung warnteVerbandspräsident Wolfgang von Geldern am Donnerstag in Berlin vor den Folgen der zunehmenden Der Begriff L. fasst eine Vielzahl von Verunreinigungen der Luft mit umwelt- und gesundheitsgefährdender Substanzen zusammen.Luftverschmutzung für die Wälder.
Besonders die Luftverschmutzung greift die Wälder stark an: Die Böden versauern und die Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt des Waldes geht zurück. Zu diesem Schluss kommt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald vor dem Hintergrund der Waldzustandsberichte aus fünf deutschen Bundesländern. Es besteht dringender Handlungsbedarf: Giftiges Aluminium und Mangan werden in den angegriffenen Wäldern aus dem Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden ausgewaschen und gelangen ins G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt. Grundwasser. Die Folge: Unser T. ist weltweit gesehen eine Mangelware und die Lage wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter verschärfen.Trinkwasser ist in Gefahr. Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte werden schon heute teilweise überschritten. Die SDW fordert daher, bei der Luftverschmutzung entschieden gegenzusteuern.
Schadensbilanz unterscheidet sich regional und nach den BaumartenDie Schadensbilanz 2002 fällt regional unterschiedlich aus. Besonders schlecht ist der Zustand der Buchenwälder in Rheinland-Pfalz. Jede zweite Buche ist dort geschädigt. Leicht entspannt hat sich die Situation der Kiefern in Bayern. Nur noch jede sechste Kiefer leidet hier unter den Umwelteinflüssen. Vor einigen Jahren war es noch jede vierte. Der Wald im Süden Deutschlands ist generell stärker geschädigt als im Norden. Gerade die Waldbestände in den Höchstes Gebirge in Europa, mit einer Fläche von 220.000 Quadratkilometer. Die A. sind als Wasserspeicher, Klimaregulator, ökologische Nische und als Erholungsgebiet eines der ökologisch wichtigsten Gebiete in Europa.Alpen, im Schwarzwald und im Dieser Begriff ist leider nicht online verfügbar.Rhein-Main-Gebiet sind stark in Mitleidenschaft gezogen.
Die Böden versauern, das Trinkwasser ist bedroht
Hauptursache der Waldschäden ist die Luftverschmutzung. Sie belastet die Bäume mit Stickstoffen und Nitraten. Verantwortlich hierfür ist der Straßenverkehr. Er verursacht fast 60 Prozent der Gesamtemissionen an Stickoxiden. Die Folge: Der Säuregehalt in den Waldböden hat sich in den letzten 50 Jahren verhundertfacht. Die Feinwurzeln sterben in den versauerten Böden ab. Die Bäume können einen Teil ihrer ökologischen Funktionen nicht mehr erfüllen. Auf einem Drittel der beobachteten Waldfläche ist dies bereits der Fall. Die Eigenschaft des Waldbodens, Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe aus dem Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser herauszufiltern, geht so verloren: Giftiges Aluminium ist das dritthäufigste Element (8,13 Prozent) und häufigste Metall der Erdkruste. Es liegt in der Natur hauptsächlich in Form schwerlöslicher Oxide und Silikate in Form von Tonmineralien vor und kommt deswegen nur in Spuren in biologischen Systemen vor. Aluminium, Chemisches Element der VII. Nebengruppe, Symbol Mn, Ordnungszahl 25, Schmelzpunkt 1.244 Grad C, Siedepunkt 2.032 Grad C, Dichte ca. 7,3 g/cm3, Schwermetall, MAK-Wert 5 mg/m3 (Mn-Staub). Mangan und N. das Salz der Salpetersäure ist eine anorganische Stickstoffverbindung, die natürlicher Bestandteil des Bodens ist.Nitrat gelangen ins G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt. Grundwasser. Dies gefährdet die Qualität des Trinkwassers. Schon heute werden die zulässigen Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte teilweise überschritten.
Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt geht zurück
Auch die Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt des Waldes ist durch die Stickstoffbelastung bedroht. Der Grund: Die künstliche "Düngung" mit Stickstoff raubt Pflanzen, die auf nährstoffarmen Böden gedeihen, den Lebensraum. Sie werden von anderen Pflanzen, die sich an die Umwelteinflüsse besser anpassen, verdrängt. Auf der Hälfte der beobachteten Waldfläche ist ein solcher Prozess zu beobachten.
SDW fordert einen Maßnahmenkatalog zur Reduzierung der Luftverschmutzung"Das Ökosystem Wald ist durch die Luftverschmutzung stark beinträchtigt. Ein entschiedenes Gegensteuern ist hier geboten. Denn der Wald erfüllt bedeutende ökologische Funktionen. Besonders sein Beitrag zur Reinheit des Trinkwassers ist unverzichtbar", so Wolfgang von Geldern, der Präsident der SDW.
Die SDW fordert die rotg-rüne Regierung daher zu entschiedenen Maßnahmen gegen die Der Begriff L. fasst eine Vielzahl von Verunreinigungen der Luft mit umwelt- und gesundheitsgefährdender Substanzen zusammen.Luftverschmutzung auf. Konkret wird verlangt, den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene endlich voranzutreiben. Parallel dazu müssen die Beobachtungsflächen in den Wäldern erweitert werden, um die Schäden besser auswerten zu können. Als erster Schritt, um der Versauerung des Bodens kurzfristig zu begegnen, sind verstärkte Kalkungen der betroffenen Waldgebiete nötig.
Die SDW ist eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) ist eine der ältesten deutschen Umweltschutzorganisationen. Am 5. Dezember 1947 wurde die SDW in Bad Honnef bei Bonn gegründet. Heute sind in den 15 Landesverbänden rund 25.000 aktive Mitglieder organisiert. Ziel des Verbandes ist es, den Wald als unverzichtbaren Bestandteil der Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt für den Menschen zu erhalten. Die Verbands- und Fachzeitschrift "Unser Wald" erscheint alle zwei Monate in einer Auflage von 10.000 Stück.
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Erstellt: 8. November 2002
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