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Artikel Nr.: 1033
Ohne Waldelefant kein Regenwald - Die segensreiche Wirkung des kleinen Urwaldriesen
{b1l}Frankfurt, 25.02.2002: Je tiefer sie im Tropenwald leben, desto kleiner sind sie - die Waldelefanten des Kongobeckens und der Westküste Afrikas.
Die maximal 2,50 Meter großen Dickhäuter sind neben dem deutlich größeren Savannenelefanten die zweite Unterart des Afrikanischen Elefanten.
Waldefelefanten sind für über 40 Prozent aller Bäume der wichtigste Samenverbreiter und spielen damit eine unersetzliche Rolle für die Erhaltung der biologischen Vielfalt.
Sein Transportservice ist genau auf die pflanzliche Kundschaft ausgerichtet: Besonders gern werden harte Früchte verspeist, deren dickschalige Kerne den Darmtrakt passieren. Nach gelungener Achterbahnfahrt durch den elefantösen Verdauungstrakt werden sie dann mit dem Dung unversehrt ausgeschieden. Neben der Verbreitung via Elefantentaxi gelingt so auch das Wachstum dieser Keimlinge wesentlich besser als ohne Dickhäuters Hilfe. Denn der Dung, mit dem die Samen ausgeschieden werden, ist für keimenden Bäume wie Makore, Guinea-Pflaume oder Wilde Mango die ideale Düngung.
Der Waldelefant unterscheidet sich vom Savannenelefanten neben seiner Größe auch noch durch seine relativ kleinen runden Ohren und die kaum gebogenen, eher dünnen Stoßzähne. Seine Haut ist feiner, dichter behaart und der Rücken weniger gekrümmt. Er lebt - anders als der Savannenelefant - in kleinen Trupps von nur drei bis sechs Tieren.
Autor: WWF Deutschland
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Stand: 31. März 2003
Erstellt: 25. Februar 2002
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