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Berliner Bürgerinnen und Bürger haben entschieden: Natur und Weite haben Vorrang

Berlin, 26.05.2014: Im allgemeinen Europawahlkampf war diese Meldung in den deutschlandweiten Nachrichten etwas untergegangen. Dabei haben die Berliner Bürgerinnen und Bürger erneut unter Beweis gestellt, dass sie sich durch Wahlmarathon, Stimmungsmache und Grillwetter nicht vom Urnengang abhalten lassen.

Der NABU Berlin freut sich sehr über den positiven Verlauf der Wahl über die Zukunft des Tempelhofer Flugfeldes, gratuliert allen Initiatoren und dankt allen Unterstützern.

Die Berliner Naturschutzverbände hatten sich bereits frühzeitig an den Stellungnahmen zur Offenhaltung des Tempelhofer Feldes beteiligt und ihre fachlich begründeten Bedenken eingereicht.

„Der große Wert für die Berliner Stadtnatur begründet sich auf dem Zustand, den wir dort derzeit haben“, erläutert Anja Sorges, Geschäftsführerin und Pressereferentin beim NABU Berlin. „Was wir bisher an Planungen für Umgestaltungs- und Bauvorhaben vorgelegt bekommen hatten, war alles andere als zum Schutz der Natur gedacht.“ Auch der Ausgleich von potentiell anstehenden Maßnahmen, um Lebensraum von Feldlerche, Steinschmätzer und Co. zu erhalten und gleichzeitig der Berliner Bevölkerung ein Freiraum- und Naturerlebnis zu ermöglichen, stand scharf in der Kritik der Naturschützer. Denn sowohl Natur als auch der Bürgerwille schien in den Planungen des Senats kaum noch eine Rolle zu spielen.

Doch nun hat das Volk entschieden und Senator Michael Müller hatte bereits gestern am späten Abend seine Niederlage einräumen müssen. Das Tempelhofer Feld soll nicht bebaut werden, sondern Mensch und Natur Raum bieten.
Autor: NABU Berlin
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Stand: 26. Mai 2014
Erstellt: 26. Mai 2014

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