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Ungebremster Klimawandel bedroht unsere Erde massiv

Düsseldorf, 02.10.2013: Klimaschutzminister Johannes Remmel mahnt zu vereinten Anstrengungen beim Klimaschutz. Nordrhein-Westfalen erarbeitet derzeit einen Klimaschutzplan mit Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung.

NRW-Umweltminister Johannes Remmel hat als Reaktion auf den neusten Bericht des Weltklimarates (IPCC) zum weltweiten Klimawandel stärkere Anstrengungen beim Klimaschutz gefordert. „Der Weltklimarat hat erneut Alarm geschlagen.
Die Erderwärmung und die damit verbundenen Klimafolgen schreiten weiter voran. Wir brauchen daher größere Anstrengungen auf allen Ebenen, um den Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase zu reduzieren“, sagte Klimaschutzminister Johannes Remmel zur Veröffentlichung von Teil 1 des fünften Sachstandberichts des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC).

Die Wissenschaftler des IPCC sind sich einig, dass der Mensch die Veränderung des Klimas wesentlich beeinflusst. Der Meeresspiegel werde bis 2100 um 26 bis 98 Zentimeter ansteigen – dafür sind vor allem das Gletscherschmelzen in Grönland und in der Westantarktis verantwortlich. In Europa erwartet der IPCC häufigere Wetterextreme, wie etwa Starkregen-Ereignisse.

Schon jetzt seien die Auswirkungen des Klimawandels auf NRW längst spürbar, so der Minister. „Der Klimawandel ist daher kein abstraktes Gebilde mehr. Er trifft jede und jeden von uns. Auch in unserem Bundesland wird der Klimawandel in Zukunft zu deutlich mehr Wetterextre¬men führen und sich damit auf die Lebensgrundlage von Menschen, Tieren und Pflanzen auswirken“, betonte der Minister.

„Hitzewellen und Sturzregen werden laut des jüngsten Berichts vermutlich häufiger – auch in Nordrhein-Westfalen“, so Minister Remmel. „Inzwischen sollte es doch allen klar sein: Wir brauchen einen ambitionierten Klimaschutz und brauchen einen schnellstmöglichen Umstieg auf Erneuerbare Energien, um die Erderwärmung und die Folgen des Klimawandels zu begrenzen.“


Minister Remmel sieht durch den Bericht des Weltklimarates auch den eingeschlagenen Weg in der Klimapolitik des Landes bestätigt. Mit dem Klimaschutzgesetz hat Landesregierung die Weichen für eine neue Klima- und Energiepolitik gelegt. „Von einem ambitionierten Klimaschutz profitieren Bürgerinnen und Bürger genauso wie die Wirtschaft“, sagte Remmel. NRW ist das erste deutsche Bundesland, das sich verbindliche Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen setzt. Bundesweit wird es damit eine Vorreiterrolle im Klimaschutz einnehmen.

Während auf Bundes- und EU-Ebene kaum etwas passiert, wird in Nordrhein-Westfalen derzeit mit Hochdruck ein Klimaschutzplan erarbeitet.
Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Handwerk, Energieversorgung, Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen, Verbraucherschutzorganisationen und anderen gesellschaftlichen Gruppen beraten derzeit über Strategien und Maßnahmen, mit denen die gesetzlich festgelegten Klimaschutzziele Nordrhein-Westfalens realisiert werden können: Bis 2020 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 25 Prozent, bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden.

Parallel zum Klimaschutz werden außerdem Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung erarbeitet. „Mit dem Klimaschutzplan wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, die vom IPCC aufgezeigten Entwicklungen einzugrenzen und aufzuhalten“, sagte Minister Remmel.

Der ungebremste Temperaturanstieg trifft Nordrhein-Westfalen schon jetzt nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch. Das Landesumweltamt (LANUV) hat für seinen Fachbericht 27 „ Klima und Klimawandel in Nordrhein-Westfalen“ die verfügbaren Temperatur- und Niederschlagsmessungen der vergangenen 100 Jahre für Nordrhein-Westfalen ausgewertet und kommt unter anderem zu folgenden Kernaussa¬gen:

- Seit 1951 hat sich landesweit der Beginn der Vegetationszeit nach vorne verlagert - zwischen 1951 und 2009 um etwa 16 Tage.

- Starkregentage nehmen zu. In den 2000er Jahren sind vermehrt lokale Starkregenereignisse aufgetreten, die zu Schäden an Häusern und Wohnungen geführt haben.

- Bodenerosionen durch Wasser verursachen immer wieder Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen, baulichen Anlagen und Verkehrseinrichtungen.
Starkregen ist hauptverantwortlich für diese Erosionen.

- 26 Prozent der in NRW heimischen Tierarten und zwölf Prozent der Pflanzenarten werden negativ auf die Klimaerwärmung reagieren und aus ihrem Lebensraum vertrieben.

Web-Clip: „Wie der Klimawandel NRW verändert“ https://www.youtube.com/watch?v=l8olQl-XY


Autor: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
2378 Aufrufe
Stand: 2. Oktober 2013
Erstellt: 2. Oktober 2013

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