Loki Schmidt ehrt Mainzer Naturschützer für Projekte zur Artenvielfalt
Mainz, 22.07.2010: Der 2. Juli 2010 war für die Naturgartenspezialisten des Gartenmarkts Ahornblatt ein großer Tag. Prof. Loki Schmidt, Ehefrau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt, verlieh den Mainzer Naturschützern einen Preis in Form einer stilisierten silbernen Pflanze. Damit ehrte die 91-jährige die professionelle und einfallsreiche Projektarbeit zum Artenschutz.
Besonders heraus zu stellen sind dabei Aufpflanzungen von heimischen Gewächsen. Die Flächen dienen der Beobachtung, Vermehrung und Verbreitung dieser oft seltenen Wildpflanzen und Gehölzen. Die lebenden Funktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet. Gen-Pflanzenbanken sind nicht nur für die Erhaltung der Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt wichtig. Sie erlangen auch durch den Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel besondere Bedeutung, da viele der Gewächse sich durch besondere Robustheit auszeichnen.
Der Arbeit der Naturschützer begann 1987. Aus einer ökumenischen Lebensgemeinschaft, der Wolfgang-Philipp-Gesellschaft , hatte sich ein Ausschuss für naturnahen Gartenbau gebildet. Die Ehrenamtlichen entwickelten sich zu Naturgartenspezialisten, die Lehrgänge betreiben, Naturgärten und naturnahe Flächen anlegen, Fachvorträge halten, Forschungsarbeit betreiben und sich mit national und international mit Naturschützern und Fachverbänden vernetzen.
Der Preis wurde an Dr. Norbert Kleinz und Christoph Weinrich überreicht. Dass die festliche Veranstaltung in einem überhitzen Gewächshaus des Botanischen Gartens stattfand, tat dem Hochgefühl der Geehrten keinen Abbruch. Und die Silberpflanze hat ebenfalls alles gut überstanden.
Mehr über: http://mkzbiodiversitaet.jimdo.com
Weiterführende Informationen:
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Die Heuschrecken auf dem Biesenhorster Sand Pflegeeinsätze zeigen ErfolgeBerlin, 19.08.2010: Der NABU Berlin und seine Mitglieder bemühen sich an vielen Stellen in Berlin um den Schutz der Naturvielfalt. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die große innerstädtische Brache des Biesenhorster Sands in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg ein.
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Lebensraum Totholz - Gestaltung und Naturschutz im GartenDarmstadt, 09.07.2010: Totholz ist die Grundlage für neues Leben und einer der wertvollsten Lebensräume überhaupt. Denn das tote Holz zersetzt sich in Wald und Natur zu wertvollem Humus für junges Grün. Die Artenvielfalt der beteiligten Pflanzen, Tiere und Pilze ist überwältigend.
Herausforderungen für die Biologische Vielfalt post 2010Leipzig/Bonn 01.07.2010: Bereits jetzt steht fest, dass wir das 2010-Ziel, den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen, nicht erreichen werden. Um dennoch den anhaltenden Biodiversitätsverlust einzudämmen ist es umso wichtiger, die richtigen Weichenstellungen für die Zeit post 2010 vorzunehmen.
Die Artenvielfalt der Meere ist auch unsere LebensversicherungWädenswil, 08.06.2010: Nie zuvor hat sich das Leben auf unserem Planeten so rasch verändert, wie in den vergangenen hundert Jahren. Immer mehr Lebensräume werden unbewohnbar, Tier- und Pflanzenarten sterben in geradezu unheimlichem Tempo aus. Das sensible Ökosystem der Ozeane einst ein Paradies voller Leben gerät zunehmend aus dem Lot.
Forsa: Mehrheit der Deutschen meint, Natur- und Artenschutz findet zu wenig BeachtungBerlin, 25.05.2010: 53 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass bei Entscheidungen über große Bauprojekte zu wenig Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz genommen wird. In der Gruppe der unter 30-jährigen sowie der befragten Frauen sind sogar fast zwei Drittel dieser Meinung.
UN-Bericht: Biologische Vielfalt schwindet weltweit Keine Trendwende erkennbarBerlin, 11.05.2010: Die biologische Vielfalt und damit der Reichtum unserer Erde geht noch immer in dramatischem Ausmaß zurück. Das bestätigt ein UN-Bericht, dessen deutsche Fassung heute in Bonn vorgestellt wurde. Das von den Staats- und Regierungschefs der Welt auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung im Jahr 2002 in Johannesburg vereinbarte Ziel, bis zum Jahr 2010 den weltweiten Verlust an biologischer Vielfalt entscheidend zu verlangsamen, ist nicht erreicht worden.
Der Kniefall von DohaFrankfurt a. M. / Doha, 26.03.2010: Mit Anträgen zum Schutz der Roten Koralle, des Blauflossentunfischs und diverser Haiarten hätte die internationale Staatengemeinschaft auf der UN-Artenschutzkonferenz in Doha die Gelegenheit gehabt, die Artenvielfalt in den Meeren besser zu schützen.
Vom Eisbär bis zum Schwarzaugenfrosch: Tierhandel bedroht die ArtenvielfaltMünchen/Doha, 13.03.2010: Jagd, Elfenbeinschmuggel, Fischerei und Heimtierhandel bestimmen die Themen der vom 13. bis 25. März im Emirat Katar stattfindenden Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (englisch CITES). Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife stellt fünf Vertreter der bedrohten Artenvielfalt vor, über deren Schutz dort diskutiert wird.
Erstellt: 22. Juli 2010



















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