Hitze belastet Millionen Menschen
Berlin, 12.07.2010: Anlässlich der anhaltenden Hitze in Deutschland macht der NABU auf das zunehmend belastende Klima in Städten aufmerksam und ruft dazu auf, die Lebensqualität durch Maßnahmen wie mehr Begrünung und den Verzicht auf das Auto zu verbessern.In Deutschland lebt 80 Prozent der Bevölkerung in Städten, das sind etwa 60 Millionen Menschen, so NABU-Geschäftsführer Leif Miller. Allerdings sei die Die L. besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft in Städten viel stärker mit Schadstoffen belastet und heißer als die des Umlands. Wenig Grün, viel Asphalt und allgegenwärtiger Autoverkehr seien nicht nur unangenehm, sondern auch ungesund. Besonders betroffen seien Kinder, Senioren und Kranke.
Damit aus dem Als Stadtklima bezeichnet man das gegenüber dem Umland veränderte Lokalklima in Stadt- und Industrielandschaften. Auslöser hierfür sind die Bebauungsart und dichte, das Wärmespeichervermögen der verwendeten Baustoffe, die Bodenversiegelung, die fehlende Vegetation sowie die vermehrte Emission von Abgasen (Schadstoffe aus Kfz), Aerosolen und Abwärme.Stadtklima ein Wohlfühlklima wird, seien neben stadtplanerischen Eingriffen viele kleine Schritte erforderlich. Viele Maßnahmen sind einfach und kostengünstig umzusetzen. Zugleich verschönern sie das Stadtviertel. Wer zum Beispiel seinen Innenhof begrünt oder die Baumscheibe vor der Haustür mit Blumen besetzt, ist bereits auf dem richtigen Weg. Denn Pflanzen wirken wie natürliche Anlagen zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Klimas (Temperatur und Feuchtigkeit) der Raumluft, insb. in öffentlichen Gebäuden, Büroräumen und anderen Arbeitsplätzen. Klimaanlagen, so NABU-Stadtklimaexperte Benjamin Bongardt. Hingegen sei für die Kühlung der Wohnung richtiges Lüftungsverhalten wichtig: tagsüber Fenster sind Teile der umschließenden Außenhaut eines Gebäudes und damit Grenzflächen zwischen innen und außen. Fenster und Jalousie geschlossen halten, nachts, wenn es kühler ist, lüften. Wer vom Im Jahr 2001 bewegten sich 44,3 Millionen PKW in Deutschland. Im Jahr 2020 dürften es 52 Millionen sein. Voraussetzung ist ein Bevölkerungswachstum. Bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl geht die Studie von ca. 48 Millionen PKW aus. Die Fahrleistung der PKW geht aber zurück von derzeit 12 300 km pro Jahr auf ca. 11 500. Der Spritverbrauch wird von derzeit 7,7 Litern aufgrund neuer Technologien auf 3,7 bis 4,3 Liter fallen.
Auto auf das Aufgrund zunehmender Probleme durch den Straßenverkehr (Auto, Verkehr) gilt das F. als das Verkehrsmittel der Zukunft.Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel umsteige, trüge weiterhin zu einer geringeren Belastung des Stadtklimas bei. Nicht zuletzt sind aber unsere Stadtplaner gefordert, für genügend grüne und schattige Erholungsmöglichkeiten sowie Alternativen zum Auto zu sorgen, sagte Bongardt.
Der Temperaturunterschied zwischen Stadt und Umland kann mitunter bis zu zehn Grad betragen. Experten warnen, dass sich extreme Wetterereignisse wie der Hitzesommer 2003 im Rahmen des Klimawandels häufen werden. Kühle Nächte, die der Mensch zur Erholung braucht, werden immer seltener. In Städten wird das Das K.-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima zur gesundheitlichen Belastung für alle, so Bongardt. Wir sind reizbarer, können uns schlechter konzentrieren und leisten weniger. Mit dem Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt StadtKlimaWandel will der NABU auf diese Phänomene aufmerksam machen und Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas aufzeigen.
Autor: NABU Naturschutzbund Deutschland e.V.
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Stand: 12. Juli 2010
Erstellt: 12. Juli 2010
Erstellt: 12. Juli 2010




















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