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Umweltjournal.de | Umwelt und Natur  | Artikel Nr.: 16653

Sea-World Unfall auch in deutschen Delfinarien möglich

Gerlingen, 02.03.2010: Nach dem tödlichen Angriff eines Orcas im Sea-World Freizeitpark Orlando/Florida warnt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. jetzt vor möglichen Angriffen von Delfinen in deutschen Delfinarien. Gerade Kinder, die in Delfinarien direkten Kontakt zu den Tieren haben, z. B. durch Handfütterung oder sogenannte Delfintherapien, befänden sich in großer Gefahr.

Denn auch die harmlos aussehenden Delfine sind Wildtiere, können aggressiv werden, Menschen verletzen oder sogar töten. Im Sea-World Streichelzoo in Orlando biss ein junger Delfin 2006 einen 6-jährigen in den Arm und ließ erst durch Schläge auf den Mund von dem Kind ab. PETA fordert die verbleibenden drei deutschen Delfinarien in Duisburg, Münster und Nürnberg auf, die Delfinhaltung grundsätzlich auslaufen zu lassen.

„Es ist unverantwortlich, Kinder in direkten Kontakt mit Delfinen treten zu lassen. Niemand würde das Risiko eingehen, Kinder mit Tigern oder Menschenaffen zu konfrontieren. Doch Delfine können genauso gefährlich werden!“, warnt Frank Albrecht von PETA Deutschland e. V. Im Zoo Duisburg werden Kinder in einem Boot von einem Delfin durch das Wasser gezogen und können anschließend in direkten Körperkontakt zu den Tieren treten. In Nürnberg wird die sogenannte Delfintherapie durchgeführt, bei der Kinder lange Zeit mit den Delfinen im Wasser sind. Weitere Informationen finden Sie auf www.peta.de/zoo.


Autor: PETA Deutschland e.V.

Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Delfin":
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München, 30.08.2010: Tierschützer befürchten das Schlimmste: Am Mittwoch, dem 1. September, startet vor der japanischen Küste wieder die Treibjagd auf Delfine und Kleinwale. Alljährlich werden dort bis zu 15.000 der kleinen Meeressäuger grausam abgeschlachtet.
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Agadir, 15.06.2010: Wenige Tage vor der Entscheidung, ob das derzeitig international gültige kommerzielle Walfangverbot für 10 Jahre aufgehoben werden soll, veröffentlicht die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS einen Bericht, der die Bestrebungen der Walfangstaaten - Norwegen, Island und Japan – dokumentiert, neue Walprodukte zu entwickeln und diese für den internationalen Handel vorzubereiten.
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Stand: 2. Maerz 2010
Erstellt: 2. Maerz 2010