Keine Urwaldriesen zu Hackschnitzeln
Bremen, 20.02.2010: Mitglieder der Umweltorganisation ROBIN WOOD haben vor der australischen Botschaft in Berlin dagegen protestiert, dass die letzten Urwälder Tasmaniens abgeholzt und zu Holzhackschnitzeln für die Energie- und Papierwirtschaft verarbeitet werden.
Kostümiert als Bäume und Kängurus platzierten die UmweltschützerInnen ein Transparent mit der Aufschrift Protect Tasmanias unique forests (Schützt die einzigartigen Wälder Tasmaniens) vor dem Botschaftsgebäude.
Außerdem übergaben sie einen Protestbrief an den australischen Premierminister Kevin Rudd, den rund sechseinhalb Tausend BürgerInnen im Rahmen einer 1982 schlossen sich Umweltschützer zusammen, um gegen das Sterben der Wälder gewaltfrei in Aktion zu treten.ROBIN WOOD-Aktion in den letzten beiden Monaten unterschrieben hatten. Auch neun weitere deutsche Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt- und Naturschutzorganisationen unterstützen die ROBIN WOOD-Initiative und fordern einen umfassenden Schutz für die Urwälder Tasmaniens.
Die ursprünglichen Wälder der im Süden Australiens gelegenen tasmanischen Insel sind in mehrfacher Hinsicht einzigartig: Sie sind geprägt von zahlreichen, erdgeschichtlich sehr alten Baumarten, die nur auf Tasmanien vorkommen. Dort wächst die größte Laubbaumart der Welt, der Riesen-Eukalyptus, der über 100 Meter hoch wird. Im Nordwesten der Insel befindet sich das größte nicht-tropische Regenwaldgebiet der Südhemisphäre. Außerdem zeichnen sich die tasmanischen Wälder dadurch aus, dass sie deutlich mehr Chemisches Element der IV. Hauptgruppe, Symbol C, Ordnungszahl 6, Schmelzpunkt 3.550 Grad C, Siedepunkt 4.830 Grad C, Dichte 3,15 g/cm3 (Diamant), 2,1 - 2,3 g/cm3 (Graphit), Nichtmetall.Kohlenstoff speichern als die meisten anderen Waldgebiete der tropischen und gemäßigten Klimazone.
Trotz dieser Einzigartigkeit ist der größte Teil dieser Wälder nicht geschützt, weite Teile sind bereits zerstört. Sie wurden in den letzten Jahrzehnten hauptsächlich in Holzplantagen mit Kiefern- oder Der schnellwachsende Baum Eukalyptus hat ein großes natürliches Spektrum
mit rund 500 Arten und erreicht eine Wuchshöhe bis 55 Meter.
Eukalyptus-Monokulturen umgewandelt. Noch existieren mehr als eine Million Hektar ungeschützte Urwaldgebiete. Ihnen droht die Abholzung und Verarbeitung zu Holzhackschnitzeln für die P. kann aus Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 Prozent) bestehen. Füllstoffe sind z.B. Kreide, Bariumsulfat, Titandioxid und Kaolin. Papier- und Energiewirtschaft.
ROBIN WOOD fordert gemeinsam mit deutschen und australischen Umweltorganisationen wie der Wilderness Society, dass Premierminister Kevin Rudd die weltweite Bedeutung dieser einzigartigen Urwälder im südlichsten, australischen Bundesstaat anerkennt und sie unter umfassenden Schutz stellt.
Wir fordern Premierminister Kevin Rudd auf: Retten Sie die tasmanischen Urwälder!, sagt Rudolf Fenner, Waldreferent bei ROBIN WOOD. Das wäre ein überzeugender, konkreter Beitrag der australischen Das K.-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima- und U. als eigenständigen Politikbereich gibt es in der BRD seit Beginn der 70er Jahre. Umweltpolitik im Jahr der Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt und nach dem kläglichen Scheitern der Klimakonferenz in Kopenhagen.
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Urwald":
Fortschritt für UrwaldschutzMünchen/Straßburg, 07.07.2010: EU-Parlament verabschiedet Einfuhrverbot für illegal geschlagene Hölzer. Die Einfuhr illegal geschlagener Tropenhölzer in die EU wird künftig verboten. Am heutigen Mittwoch will das Europäische Parlament einer entsprechenden Verordnung zustimmen.
Keine Urwaldriesen zu Hackschnitzeln Bremen, 20.02.2010: Mitglieder der Umweltorganisation ROBIN WOOD haben vor der australischen Botschaft in Berlin dagegen protestiert, dass die letzten Urwälder Tasmaniens abgeholzt und zu Holzhackschnitzeln für die Energie- und Papierwirtschaft verarbeitet werden.
Spenden für Cyber-Elefant und Online-FroschFrankfurt a. M, 29.01.2010: Auf WWF.de hat ein neues, multimediales Online-Spendentool Premiere: Unter www.wwf.de/urwaldriese/ wächst ein virtueller Urwaldriese durch die Spenden der User in ungeahnte Höhen. Der Spenden-Baum ist dem Mengaris-Baum aus Südostasien nachempfunden. Die Internetnutzer können durch ihre Spende die zahlreichen Baumbewohner, darunter Nebelparder, Nasenaffen oder Sunda-Plumploris, platzieren und den Baum ganz wie in der Realität zu einer Oase der biologischen Vielfalt werden lassen.
EU-Holzgesetz ist wurmstichigMünchen/Brüssel, 18.10.2008: Ein von der EU vorgelegter Gesetzesvorschlag zur Bekämpfung des Handels mit illegalen Hölzern ist nach Auffassung von Pro Wildlife mangelhaft. Die Artenschutzorganisation begrüßt zwar, dass die EU der Vernichtung der Regenwälder entgegentreten will, sieht jedoch erhebliche Lücken im geplanten Gesetz. "Der Entwurf ist nicht geeignet, das Verschwinden der Urwälder ...
Greenpeace fordert sofortiges Einfrieren der BiospritquoteWien, 04.10.2008: Die Umweltorganisation Greenpeace kritisiert die heutige Erhöhung der Beimischungsquote für Biosprit von 4,3 auf 5,75 Prozent. Trotz vieler Warnungen vor den negativen Umwelt- und Klimafolgen der derzeitigen Biotreibstoffpolitik hält Umweltminister Josef Pröll an einer weiteren Erhöhung der Biospritquote fest.
Milliarden für den Regenwald gut - Urwaldschutzgesetz besserBonn, 02.06.2008: Bundeskanzlerin Merkel versprach auf der am Freitag geendeten UN-Artenschutzkonferenz, dass Deutschland bis 2012 zusätzlich 500 Millionen Euro in den Regenwaldschutz investiert. Anschließend wird die Summe auf 500 Millionen jährlich erhöht. "Die Menschheit ist dabei, in wenigen Jahrzehnten zu zerstören, was die Natur in Millionen von Jahren geschaffen hat", so Merkel.
Kettensägen kreischen weiterMünchen/Bonn, 01.06.2008: Die soeben zu Ende gegangene UN-Naturschutzkonferenz (CBD) bringt kaum Fortschritte für den Schutz der Regenwälder, so das Fazit der Artenschutzorganisation Pro Wildlife. "Einigungen konnten die Teilnehmer nur bei Themen erreichen, die die Interessen von Ländern wie Brasilien, Kanada oder Malaysia nicht allzu sehr beschneiden", sagt Pro Wildlife-Sprecherin Dr. Sandra Altherr.
Urwaldkiller HolzhandelHamburg, 13.05.2008: Bundesweit werden in Baumärkten und Holzhandlungen Produkte aus illegaler Urwaldabholzung verkauft. Das ist das Ergebnis einer Recherche, die Greenpeace in den vergangenen drei Monaten im deutschen Holzhandel durchgeführt hat. Die in 700 Geschäften gefundenen Produkte aus beispielsweise Teak, Bangkirai oder Akazie stammen zu großen Teilen aus Urwaldraubbau sowie Plantagen, für die Urwald zerstört wurde.
Urwaldschutz weiter stärken Köln, 28.04.2008: Der Bundestag hat den Antrag der GRÜNEN, EU-Mittel für den Urwaldschutz zu verwenden, mit den Stimmen der Regierungsparteien abgelehnt. Das Ziel des Antrages war es, das Urwaldschutzprogramm "Forest Carbon Partnership Facility" um weitere 200 Millionen Euro aufzustocken. Mit diesen Mitteln sollen die Entwicklungsländer stärker den Urwaldschutz unterstützen.
Urwaldschutz: EU vertagt und versagtMünchen, 22.03.2008: Anlässlich des Welttages des Waldes fordert die Artenschutzorganisation Pro Wildlife die Europäische Union (EU) auf, die Einfuhr illegal geschlagener Hölzer zu stoppen. "Illegaler Holzeinschlag ist eine der Hauptursachen für die Zerstörung von Wäldern weltweit. Das Holz darf bei uns importiert werden - und die EU schaut tatenlos zu", sagt Jana Rudnick, Waldexpertin von Pro Wildlife.
Erstellt: 21. Februar 2010




















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