Inserate
Top-News Umwelt und Natur
Kein Safer Sex im Spinnennetz!
Bauernverband Rheinland-Pfalz Süd will mit der Bundeswehr Krieg gegen Wildschweine führen
Japan: Jagd auf Delfine geht wieder los
Rehabilitations-Programm setzt neue Maßstäbe im Kampf gegen die Ausrottung der Orang-Utans
„Abenteuer Faltertage“: Mit Stift und Zählbogen in die Natur
Tierischer Shootingstar: Wolf tapst in WWF-Fotofalle
Leben auf Umweltkredit
Die Heuschrecken auf dem Biesenhorster Sand Pflegeeinsätze zeigen Erfolge
Aktivisten decken Walfangskandale auf den Färöer-Inseln auf
Russlands brennende Probleme
Bauerfeind moderiert Umweltpreis
Katzen: Eine ganze Tierfamilie in Gefahr
Stoppt das Massaker an Grindwalen auf den Färöer-Inseln
Bedrohte Fluss-Giganten
Walschützer gehen in die „Höhle des Löwen“ auf den Färöer-Inseln
Korruption im Land der Tiger
Loki Schmidt ehrt Mainzer Naturschützer für Projekte zur Artenvielfalt
Umweltzerstörung kostet laut Studie bis zu 4,5 Billionen Dollar
Alarmzeichen Algenblüte in der Ostsee
Berlin hat eine neue Brutvogelart – Die Silbermöwe Großmöwe erobert ungewöhnlichen städtischen Lebensraum
Inserate
Umweltjournal.de | Umwelt und Natur  | Artikel Nr.: 16390

Raubbau von begrenzten Bodenschätzen im pazifischen Raum

Zellingen, 02.12.2009: Schon in der Kolonialzeit wurden die Bodenschätze der pazifischen Inseln, ohne Rücksicht geplündert. Oft waren die Erträge schon nach wenigen Jahren erschöpft und karge Mondlandschaften entstanden. Aus Kostengründen sind auch heute noch Renaturierungen selten. Gerne wird Raubbau mit Wohlstand für alle und vor allem für die Region begründet, doch allzu oft gehen nur wenige als Gewinner aber ein Großteil als Verlierer daraus hervor.

Immer wieder können sich wenige nach Kolonialherrenart die Taschen füllen und hinterlassen für Jahrzehnte einen Scherbenhaufen, der entweder gar nicht oder durch die Allgemeinheit saniert werden muß.
Ein abgebauter Rohstoff ist der versteinerte und phosphatreiche Vogelkot Guano. Langezeit war dieser ein wichtiger und begehrter Düngemittelzusatz. Entstehen konnte Guano nur durch große Vogelschwärme, die sich von Pazifikfischen ernährten. Die kalten Ströme des Pazifiks, sorgten für einen großen Fischreichtum und somit für die Nahrungsquelle der dort lebenden Vögel. Durch die stetige Erwärmung der Ozeane und dessen Überfischung, ist das Nahrungsangebot für Vögel, deutlich reduziert. Wodurch die Vogelvielfalt im Pazifikraum, Jahr für Jahr weniger wurde. Somit ist die natürliche Guanoproduktion fast gänzlich versiegt und es ist abzusehen, wann die letzte Schaufelfüllung auf das letzte Transportschiff geschaufelt wird.

Ein möglicher Rohstoff der Zukunft ist das auf dem Meeresboden liegende Methanhydrat. Um sich den Rohstoff zu erschießen, wird schon heute mehr Geld für Forschung und Schürfrechte aufgewendet, als für die Erforschung der Tiefsee an sich. Um das grüne Gewissen zu beruhigen, sollen Unternehmen neben der Abbaufläche Unterwassernaturschutzausgleichsflächen erwerben. Zurecht äußern Kritiker ihre Bedenken eine Unterwasserwelt nachhaltig zu zerstören, die noch nicht einmal ausreichend erforscht wurde. Auch Befürworter beklagen die derzeitige Informationsarmut über Meeresboden und Tiefsee. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Kontinentalplatten und Vulkane die gerade im Pazifik hoch aktiv sind. Hier müssen sich Forscher und Energieunternehmen fragen lassen, in wieweit andere Methanquellen nicht einfacher und mit weniger Risiken genutzt werden können.

Landwirtschaftliche Nebenprodukte werden zunehmend in kleinen Kraftwerken, durch Vergärung zu Methangas. Ebenso findet man immer öfter, Faultürme an Kläranlagen. Des weiteren kann Methan an Kompostanlagen und bei der Mühlverarbeitung, entstehen und gewonnen werden. Methan kann wie Erdgas in den Haushalten zur Wärmegewinnung oder Vorort zu Strom verarbeitet werden.

Autor: Institut Wendepunkt

Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Raubbau":
Chance für die TropenwälderChance für die Tropenwälder
München/Brüssel, 10.06.2010: Erstmals wollen Vertreter von Kommission, Parlament und Rat der EU den illegalen Import von Hölzern und Holzprodukten europaweit regeln. Ziel der Trilog-Sitzung in Brüssel am morgigen Donnerstag ist es, den Raubbau an den Urwäldern zu stoppen.
Raubbau am Meer stoppenRaubbau am Meer stoppen
Hamburg, 08.06.2010: Zum Welttag der Ozeane warnt der WWF vor der fortschreitenden Industrialisierung und Plünderung der Weltmeere. Die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko verdeutliche welche Risiken mit der zunehmenden Förderung von Rohstoffen auf dem Meer verbunden sind.
Oh wie schön war SumatraOh wie schön war Sumatra
Frankfurt a. M., 02.06.2010: Rund 20.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene fordern zusammen mit dem WWF die deutschen Kinderbuchverlage auf, ihre Produktion verantwortlich zu gestalten. Die Unterschriften wurden als Buch gebunden und kombiniert mit den Beiträgen eines Comicwettbewerbs am Dienstag der Verlagsgruppe Random House übergeben.
Raubbau von begrenzten Bodenschätzen im pazifischen RaumRaubbau von begrenzten Bodenschätzen im pazifischen Raum
Zellingen, 02.12.2009: Schon in der Kolonialzeit wurden die Bodenschätze der pazifischen Inseln, ohne Rücksicht geplündert. Oft waren die Erträge schon nach wenigen Jahren erschöpft und karge Mondlandschaften entstanden. Aus Kostengründen sind auch heute noch Renaturierungen selten. Gerne wird Raubbau mit Wohlstand für alle und vor allem für die Region begründet, doch allzu oft gehen nur wenige als Gewinner aber ein Großteil als Verlierer daraus hervor.
Blauflossenthunfisch stirbtBlauflossenthunfisch stirbt
Frankfurt, 29.08.2009: Die EU-Mitgliedstaaten und die EU Kommission entscheiden ab heute, ob sie sich für einen wirkungsvollen Thunfischschutz im Mittelmeer einsetzen werden – oder ob sie den fortgesetzten Raubbau an einer lokal vom Aussterben bedrohten Spezies zulassen. Die zunächst deutliche Unterstützung aus ...
Aufforstung statt Raubbau:  Wald kaufen, Natur rettenAufforstung statt Raubbau: Wald kaufen, Natur retten
Köln, 06.08.2009: Jede Minute wird eine Regenwaldfläche zerstört, die 30 Fußballfeldern entspricht. Jährlich fallen dem Raubbau im Regenwald so rund 30.000 Arten zum Opfer. Die meist illegale Abholzung hat nicht nur für die Tier- und Pflanzenwelt dramatische Konsequenzen, sondern auch für das Klima. Denn die Bäume dienen als sogenannte CO2-Senken. Nur Bäume sind dazu in der Lage, ...
Klimawende in den USA mit Barack Obama?Klimawende in den USA mit Barack Obama?
Berlin, 06.11.2008: Der WWF Deutschland gratuliert Barack Obama zur Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. "Wir haben hohe Erwartungen an den neuen Präsidenten der USA", so WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes. "Seine Wahl fällt in eine historisch bedeutsame Phase: Die gesamte Welt muss den Klimawandel und den Raubbau an der Natur gemeinsam bekämpfen.
Wir brauchen die Erde zweimal: Living Planet Report 2008Wir brauchen die Erde zweimal: Living Planet Report 2008
Frankfurt, 30.10.2008: Der Raubbau an der Erde nimmt immer dramatischere Formen an und ist so groß wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der neueste „Living Planet Report 2008“ des WWF, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen weitergeht wie bisher, würden bis zum Jahr 2035 zwei Planeten benötigt, um den Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken.
Urwaldkiller HolzhandelUrwaldkiller Holzhandel
Hamburg, 13.05.2008: Bundesweit werden in Baumärkten und Holzhandlungen Produkte aus illegaler Urwaldabholzung verkauft. Das ist das Ergebnis einer Recherche, die Greenpeace in den vergangenen drei Monaten im deutschen Holzhandel durchgeführt hat. Die in 700 Geschäften gefundenen Produkte aus beispielsweise Teak, Bangkirai oder Akazie stammen zu großen Teilen aus Urwaldraubbau sowie Plantagen, für die Urwald zerstört wurde.
Agro-Kraftstoff-Boom gefährdet lebenswichtige RessourcenAgro-Kraftstoff-Boom gefährdet lebenswichtige Ressourcen
Stuttgart, 23.02.2008: In großem Tempo würden derzeit die noch verbliebenen natürlichen tropischen Lebensräume in Nutzflächen umgewandelt, um den enormen Flächenbedarf für Agro-Kraftstoffe zu schaffen, stellt die Gesellschaft für Tropenökologie (gtö) zum Abschluss ihrer fünftägigen Tagung an der Universität Hohenheim fest. "Ein Raubbau unter dem Deckmantel des Klimaschutzes, der vor allem ...

Stand: 4. Dezember 2009
Erstellt: 2. Dezember 2009