Gravierende Schäden für lokale Bevölkerung und Tierwelt an Madagaskars Küste
Frankfurt a. M., 30.10.2009: Tonnen von Giftmüll, die nach der Havarie eines türkischen Frachters im August vor Madagaskar, ausgetreten sind, haben ein Walsterben und weitreichende Schäden für die Bevölkerung und Umwelt verursacht. Laut eines aktuellen WWF-Reports gleichen einige Strandabschnitte regelrechten Todeszonen. Allein im Monat September strandeten neun Wale an der Küste, an der normalerweise drei tote Wale im Jahr verzeichnet werden. Die Einwohner der Region leiden unter Atemwegserkrankungen, Durchfall und Hautkrankheiten. 39.000 Tonnen Phosphat, 568 Tonnen Öl, 66 Tonnen D. ist ein Kraftstoff für Dieselmotoren, auch D.-Kraftstoff, D.-Öl, Gasöl genannt, der aus Kohlenwasserstoffen mit einem Siedebereich zwischen 170 und 370 Grad C (wie leichtes Heizöl) und aus Kraftstoffzusätzen besteht.Diesel und 8000 Liter Schmierstoffe sind aus dem Wrack des verunglückten türkischen Frachter Gulser Ana ins Meer geflossen. Der Unfall ereignete sich zur Wurfzeit in einem Meereskorridor der zur Kinderstube der Buckelwale führt, da die bedrohten Meeressäuger vor der Insel La Reunion ihre Jungen zur Welt zu bringen. Wie Menschen auch leiden die Wale jetzt unter Atemwegsproblemen, die von Dieselausdünstungen verursacht werden. Wenn sie durch einen giftigen Ölteppich auftauchen, um Die L. besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft zu holen, führt die Verstopfung der Atemwege oft zum Tod der Walesagt Stephan Lutter, Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF Experte für Meeresschutz.
Die Schäden für Bevölkerung und Tierwelt in der gesamten Küstenregion Faux Cap sind nach WWF Einschätzung besorgniserregend und beeinträchtigen das Ökosystem vermutlich langfristig. Zunehmende E. bezeichnet die Gewässeranreicherung mit Pflanzennährstoffen (Überdüngung). Dieser Prozeß findet meist in langsam fließenden oder stehenden Gewässern statt und kann durch menschliche Eingriffe stark beschleunigt werden.Eutrophierung und Veränderungen in der Beziehung zwischen Lebewesen nach dem Prinzip Fressen und Gefressenwerden (Räuber-Beute oder Parasit-Wirt).Nahrungskette, lassen sich bereits feststellen. Der aus dem Wrack ausgetretende Phosphor wirkt wie Dünger, führt zu einem Artenreiche Abteilung des Pflanzenreichs. Niedere, autotroph lebende Pflanzen aus einzelnen Zellen oder Zellverbänden, die zumeist im Wasser, aber auch im Boden leben.Algen-Boom und entzieht den betroffenen Gewässern Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Symbol O, Ordnungszahl 8, Siedepunkt 182,97 °C, Schmelzpunkt 218,79 °C, bei Normalbedingungen farb- und geruchloses Gas, tritt normalerweise als S.-Molekül auf, kann aber auch kurzzeitig atomar oder als Ozon auftreten. Es ist das häufigste Element auf der Erde (Erdrinde 46,5 Gew-%, Gewässer 89 Gew-%, Luft 23 Gew-%). Sauerstoff. Als Resultat könnten einige Fischarten und Mollusken verschwinden so Stephan Lutter. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung, denn 25 40 % der Menschen in der Region erwirtschaften ihren Lebensunterhalt durch Der Gesamtertrag der Meeres-F. lag im Jahr 2000 laut FAO bei 100.192.612 Tonnen. In Deutschland wurden im Jahr 2002 205. 689 Tonnen Seefisch angelandet.lFischerei und leiden bereits jetzt unter einem dreimonatigen Fischereiverbot.
Autor: WWF Deutschland
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Havarie":
Öl-Alarm im UnterwasserparadiesBerlin, 06.04.2010: Durch die Havarie des chinesischen Kohlefrachters Sheng Neng 1 wird das Great Barrier Reef an der Ostküste Australiens von einer Ölpest bedroht. Für den WWF zeigt der Unfall einmal mehr die mangelnden Sicherheitsstandards auf See. Die Schiffssicherheit muss angesichts des zunehmenden Verkehrs auch in sensiblen Meeresgebieten dringend erhöht werden, betont Stephan Lutter vom WWF Deutschland.
Gravierende Schäden für lokale Bevölkerung und Tierwelt an Madagaskars KüsteFrankfurt a. M., 30.10.2009: Tonnen von Giftmüll, die nach der Havarie eines türkischen Frachters im August vor Madagaskar, ausgetreten sind, haben ein Walsterben und weitreichende Schäden für die Bevölkerung und Umwelt verursacht. Laut eines aktuellen WWF-Reports gleichen einige Strandabschnitte regelrechten Todeszonen. Allein im Monat September strandeten neun Wale an der Küste, an der normalerweise drei tote Wale im Jahr verzeichnet werden. Die Einwohner der Region leiden unter Atemwegserkrankungen, Durchfall und Hautkrankheiten.
Die Ölpest-ZeitbombeFrankfurt, 29.10.2008: Die Gefahr einer Umweltkatastrophe an der deutschen Küste durch Havarien von Tankern und Containerschiffen ist immer noch nicht gebannt. Der zunehmende Schiffsverkehr, die wachsenden Schiffsgrößen, technische Mängel und schlecht ausgebildete Besatzungen bei Billigflaggen-Schiffen sowie der Bau von Windkraftanlagen auf See erhöhen sogar die Unfallgefahr, warnt der WWF anlässlich des 10. Jahrestages der Pallas-Havarie.
Ölteppich auf der ElbeHamburg, 17.07.2008: Auf der Elbe oberhalb von Hamburg sind in der vergangenen Nacht ein Frachter und ein Tankschiff kollidiert. Aus den vier dabei aufgerissenen Tanks des Tankschiffs "Undine" liefen nach Angaben der Behörden 200.000 bis 400.000 Liter Diesel in den Fluss. Laut Behördenangaben treibt derzeit ein fünf bis sechs Kilometer langer Ölteppich zwischen Geesthacht und Hamburg und bedeckt auf diesem Abschnitt die gesamte Elbe.
Ölunfall im Wattenmeer!Cuxhafen, 15.11.2007: Das Wattenmeer ist einzigartig. Dieser besondere, empfindliche Lebensraum wäre durch die Folgen von Schiffsunfällen stark betroffen. Daher ist es wichtig, bei einem Schadstoffunfall schnell und zielgerichtet zu handeln. Dies setzt eine umfassende Vorsorgeplanung voraus.
Giftiges Öl im NationalparkHamburg, 09.11.2007: Die Ölverschmutzung im Nationalpark Wattenmeer ist nach Ansicht des WWF schwerwiegender, als zunächst angenommen. An mindestens fünf ostfriesischen Inseln Wangerooge, Norderney, Baltrum, Juist und Langeoog wurde bislang Öl angeschwemmt. Zahlreiche verölte Vögel sind gestorben. Das Öl stammt vermutlich von dem am Dienstagabend havarierten Frachter Duncan Island.
Ibiza in Öl – keine EntwarnungHamburg/Madrid, 18.07.2007: Seit sechs Tagen liegt der Frachter "Don Pedro" vor Ibiza in 48 Meter Wassertiefe auf Grund. Zwar konnten die Risse im Wrack inzwischen offenbar geschlossen werden, doch für den WWF ist das kein Grund zur Entwarnung. "Die Reederei Iscomar, der das gesunkene Schiff gehört, muss das Wrack bergen", so WWF-Experte Stephan Lutter. Nur so könne eine schleichende Ölpest vermieden werden.
Japaner beenden offiziell die WalfangsaisonHamburg, 01.03.2007: Rund zwei Wochen nach der Havarie ihres Fabrikschiffes Nisshin Maru hat die japanische Walfangflotte am Mittwoch offiziell die Heimfahrt angetreten. Die japanische Fischereibehörde erklärte die diesjährige antarkische Walfangsaison für beendet. Die Esperanza begleitete die japanische Walfangflotte aus den Gewässern des Südpolarmeers hinaus bis zum 60 Breitengrad. Dort enden die japanischen Walfanggründe.
Ölpest bedroht WeltnaturerbeHamburg, 23.01.2007: Nach Einschätzung des WWF könnte die Havarie des Containerfrachters "MSC Napoli" erhebliche ökologische Folgen für eine der schönsten Küsten Großbritanniens haben. Das Schiff war in der vergangenen Woche im Sturm "Kyrill" im Ärmelkanal in Seenot geraten. Nach gescheiterten Schleppversuchen, bei denen der Frachter auseinanderzubrechen drohte, wurde er vor der Küste von Devon auf Grund gelegt.
Ölteppich bedroht nach Schiffsunglück in Norwegen VogelschutzgebietHamburg/Oslo, 14.01.2007: Ein Ölteppich hat am Samstag vor der norwegischen Küste nach einer Frachter-Havarie ein Vogelschutzgebiet bedroht. Das zyprisches Frachtschiff war am Freitagabend bei schwerer See auf Grund gelaufen und später auseinander gebrochen. Rund 300 Tonnen Schweröl seien ausgelaufen und trieben nun auf ....
Stand: 30. Oktober 2009
Erstellt: 30. Oktober 2009
Erstellt: 30. Oktober 2009




















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