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Umweltlexikon
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Die EU-Umweltminister haben sich auf das Ziel geeinigt, den Verlust der Biologischen Vielfalt und die Zerstörung von Ökosystemen zu stoppen.


Jagd, Elfenbeinschmuggel, Fischerei und Heimtierhandel bestimmen die Themen der vom 13.03. bis 25.03 stattfindenden Konferenz CITES.


Weltweit sind Mäuse die am häufigsten verwendete Tierart in Forschungslaboren, mit steigender Tendenz.



Obwohl die Zerstörung und Degradierung der Wälder im Nordosten Chinas kontinuierlich voranschreitet, gibt es dort immer noch weitläufige Waldgebiete.


Bewegung für lebendige Flüsse



Im Tierreich können sich viele Weibchen glücklich schätzen, zwei X-Chromosomen zu besitzen.




Haben Sie genug von der eisigen Kälte? Dann ist es Zeit, an die Sommerferien zu denken.



Gestern zeichnete die „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ den Film DIE BUCHT als „Besten Dokumentarfilm“ aus.


Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 16155

Ein Kinofilm bringt Hoffnung für Delfine

München, 08.10.2009: DIE BUCHT. Zwei Worte. Dahinter ein schauriges Geheimnis. Nie sollte bekannt werden, was jedes Jahr mit etwa 2.000 Delfinen in einer Bucht des japanischen Fischerdorfs Taiji geschieht. Und welche unrühmliche Rolle Delfinarien dabei spielen! Der Film DIE BUCHT zeigt, wie sich der ehemalige Flipper-Trainer Ric O’Barry auf eine Undercover-Mission begibt, um diese unbequeme Wahrheit ans Licht zu bringen. Im Stil von "Ocean’s Eleven" rekrutieren er und Regisseur Louie Psihoyos ein Team von Tauchern, Surfern, Unterwasserfilmern und Special Effects-Künstlern.


Ihr Ziel: die Vorgänge am Schauplatz der grausamen Treibjagd zu dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Pro Wildlife und die WDCS sind seit Jahren in Japan aktiv. Als offizielle Filmpartner fordern sie ein umgehendes Ende der Delfinjagd. „DIE BUCHT hat erste spürbare Veränderungen bewirkt – wenn die internationale Kritik weiter wächst, haben wir die Chance, die grausame Delfinjagd in Japan endlich zu beenden", so die Einschätzung der beiden Organisationen.

Am Sonntag, dem 18. Oktober um 20 Uhr zeigt UCI KINOWELT in exklusiver Kooperation mit der WDCS und Pro Wildlife eine Preview von DIE BUCHT. Pro verkauftem Preview-Ticket spendet UCI KINOWELT 1 Euro an die beiden gemeinnützigen Organisationen und unterstützt dabei konkrete Aktivitäten zum Schutz von Delfinen in japanischen Gewässern.

- Ob sich in Ihrer Nähe ein UCI-Kino befindet, erfahren Sie hier.

Ab dem 22. Oktober läuft DIE BUCHT dann offiziell in den deutschen Kinos an. Im Rahmen des Films plant die WDCS eine große Protestkartenaktion gegen die japanischen Delfin-Treibjagden – und dabei brauchen wir Ihre Hilfe! Sowohl am 18.10. als auch ab dem 22.10. sollen in allen Kinos, in welchen DIE BUCHT läuft, nach den Vorstellungen Protestkarten verteilt werden. Wenn Sie Lust haben, für den Delfinschutz in Ihrer Stadt aktiv zu werden, melden Sie sich telefonisch unter 089 6100 2393 oder mit einer Mail an kontakt@wdcs.org.

- Eine Liste der Städte, in denen der Film ab 22.10. laufen wird, finden Sie hier.

Wissenswertes rund um den Film, warum Sie keine Delfinarien besuchen sollten und wie Sie schnell und unkompliziert helfen können, erfahren Sie auf www.delfine.org.

Lassen Sie sich diesen preisgekrönten Ökothriller nicht entgehen!

Ihr


Nicolas Entrup
WDCS Deutschland


PS: Bitte helfen Sie per Handy, der blutigen Delfinjagd ein Ende zu setzen. Senden Sie eine SMS an 81190 (Kennwort: Delfin) und unterstützen Sie den Schutz der Delfine mit 4,80 € (Ihre Kosten: 4,99 € zzgl. SMS-Versand). Als Dank erhalten Sie auf Wunsch ein Delfinbild kostenlos auf Ihr Handy.
Autor: WDCS, Whale and Dolphin Conservation Society gGmbH

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Artenschutz":
Die drei Gesichter der Krise
Frankfurt a. M., 16.03.2010: Die Umweltminister der EU haben sich heute auf das Ziel geeinigt, den Verlust der Biologischen Vielfalt und die Zerstörung von Ökosystemen bis 2020 zu stoppen. Der WWF begrüßt die Entscheidung und erinnert zugleich daran, dass bereits 2001 ein ähnlicher Beschluss gefällt wurde, ohne dass auf dem Gebiet des Naturschutzes entscheidende Fortschritte erzielt worden wären.
Vom Eisbär bis zum Schwarzaugenfrosch: Tierhandel bedroht die Artenvielfalt
München/Doha, 13.03.2010: Jagd, Elfenbeinschmuggel, Fischerei und Heimtierhandel bestimmen die Themen der vom 13. bis 25. März im Emirat Katar stattfindenden Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (englisch CITES). Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife stellt fünf Vertreter der bedrohten Artenvielfalt vor, über deren Schutz dort diskutiert wird.
China hat noch jede Menge Platz für wilde Tiger
Frankfurt a. M., 12.03.2010: Obwohl die Zerstörung und Degradierung der Wälder im Nordosten Chinas kontinuierlich voranschreitet, gibt es dort immer noch weitläufige Waldgebiete. Einer neuen Studie zufolge, die von WWF zusammen mit der Wildlife Conservation Society (WCS) und der Chinesischen Nordöstlichen Universität in Changchun erstellt wurde, könnten davon rund 38.500 km² eine neue Heimat für den bedrohten Amur-Tiger werden.
Roter Thunfisch: Endstation Sushi
München, 05.03.2010: Kurz vor Beginn der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) in Doha (Katar) am 13. März spaltet der Antrag Monacos, den Roten Thunfisch unter ein weltweites Handelsverbot zu stellen, noch immer die EU: Ein neuer Vorschlag der EU Kommission droht den Schutz des vom Aussterben bedrohten Speisefischs zu unterminieren.
Gewilderte Elefanten, leere Meere
München, 22.02.2010: Artenschutzkonferenz entscheidet über Schutz von Thunfisch, Haien, Elefanten und Eisbären. Ein regelrechtes Tauziehen um kommerziell genutzte marine Arten erwarten Artenschützer auf der Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens vom 13.-25. März in Katar.
Keine „grüne Welle“ für den Natur- und Artenschutz
Berlin 18.02.2010: 2007 hatte die Bundesregierung mit der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt ein Paket mit 330 Zielen und rund 430 Maßnahmen für den Erhalt der Artenvielfalt verabschiedet. Große Verantwortung für deren Umsetzung haben die Bundesländer.
Strengere Schutzmaßnahmen für Meeresräuber - Hunger auf Schillerlocke & Co rottet Haie aus
Berlin/Hamburg, 31.01.2010. Im Vorfeld zur 15. Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) vom 13. bis 25. März in Doha/Katar fordert der NABU strenge Schutzmaßnahmen für durch Überfischung bedrohte Haiarten wie Dorn-, Herings- und Hammerhaie sowie den atlantischen Blauflossenthun (Roter Thun).
Neuer Anlauf zum Stopp des Artensterbens
Berlin/Madrid, 27.01.2010: Der NABU hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen aufgefordert, sich auf der Konferenz der spanischen Ratspräsidentschaft (26.-27.1.) für ein ambitioniertes Biodiversitätsziel einzusetzen. „Alle bisherigen Forschungsberichte haben belegt, dass die Europäische Union ihr selbst gestecktes Ziel, das Artensterben bis zum Ende des Jahres 2010 zu stoppen, mit ihrer bisherigen Politik nicht erreichen kann.
Countdown 2010: Die Zeit läuft ab
Berlin, 09.01.2010: Den Kampf gegen das Artensterben nicht weiter verschleppen. Zum Beginn des Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt fordert der NABU von der Bundesregierung mehr Anstrengungen zum konsequenten Schutz von natürlichen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere. Um den Artenverlust zu stoppen, müssten vor allem die Gefährdungsursachen stärker bekämpft werden wie zum Beispiel die Vernichtung wertvoller Lebensräume durch den Umbruch von Grünland zu Äckern oder der Flächenfraß durch Verkehrs- und Bauprojekte.
80 Prozent der Bestände überfischt - Pro Wildlife fordert radikalen Umbau der Fischereipolitik
München, 06.01.2010. In diesem Jahr will die Europäische Union (EU) die Weichen für eine neue Fischereipolitik stellen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife hat der EU hierfür einen 10-Punkte-Plan vorgelegt, der die Überfischung der Meere beenden soll. Der Plan enthält unter anderem die Forderungen, den Beifang zu reduzieren und strengere Kontrollen auf See durchzuführen.

Stand: 8. Oktober 2009
Erstellt: 8. Oktober 2009