Inserate
Top-News Umwelt und Natur
Kein Safer Sex im Spinnennetz!
Bauernverband Rheinland-Pfalz Süd will mit der Bundeswehr Krieg gegen Wildschweine führen
Japan: Jagd auf Delfine geht wieder los
Rehabilitations-Programm setzt neue Maßstäbe im Kampf gegen die Ausrottung der Orang-Utans
„Abenteuer Faltertage“: Mit Stift und Zählbogen in die Natur
Tierischer Shootingstar: Wolf tapst in WWF-Fotofalle
Leben auf Umweltkredit
Die Heuschrecken auf dem Biesenhorster Sand Pflegeeinsätze zeigen Erfolge
Aktivisten decken Walfangskandale auf den Färöer-Inseln auf
Russlands brennende Probleme
Bauerfeind moderiert Umweltpreis
Katzen: Eine ganze Tierfamilie in Gefahr
Stoppt das Massaker an Grindwalen auf den Färöer-Inseln
Bedrohte Fluss-Giganten
Walschützer gehen in die „Höhle des Löwen“ auf den Färöer-Inseln
Korruption im Land der Tiger
Loki Schmidt ehrt Mainzer Naturschützer für Projekte zur Artenvielfalt
Umweltzerstörung kostet laut Studie bis zu 4,5 Billionen Dollar
Alarmzeichen Algenblüte in der Ostsee
Berlin hat eine neue Brutvogelart – Die Silbermöwe Großmöwe erobert ungewöhnlichen städtischen Lebensraum
Inserate
Umweltjournal.de | Umwelt und Natur  | Artikel Nr.: 15042

Pestizide im Christbaum?

Frankfurt, 14.12.2008: Er ist das Symbol des Weihnachtsfestes: Der Christbaum. Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume kaufen die Deutschen jedes Jahr. Ein Großteil davon ist ökologisch betrachtet alles andere als festlich. Die meisten Bäume stammen aus ökologisch bedenklichem Anbau in Monokulturen. Damit die Bäume optisch ansprechend wachsen und nicht von Schädlingen befallen werden, wird in den allermeisten Fällen die Chemiekeule eingesetzt:


Herbizide für konkurrierende Gräser, Insektizide gegen Käfer und Läuse, Mineraldünger für den gleichmäßigen Wuchs und die kräftige Farbe der Nadeln. Nicht nur, dass diese Form der Waldnutzung äußerst schlecht für die Natur ist; die mit Chemikalien behandelten Bäume stehen tagelang im Wohnbereich der Menschen.

„Wer Weihnachten unter einem unbelasteten und ökologisch verantwortungsvoll gewonnenen Baum verbringen möchte, dem raten wir zum Kauf von Weihnachtsbäumen aus ökologischer Waldnutzung“, so WWF Waldexpertin Nina Griesshammer. „Am besten eignen sich dafür mit dem FSC-Siegel versehene heimische Bäume wie Fichten und Tannen“.

Das FSC-Siegel garantiert, dass der Baum aus einem Betrieb stammt, der eine umwelt- und sozialverträgliche Waldwirtschaft betreibt. Wer sich für einen solchen Tannenbaum interessiert, sollte bei den lokalen Förstereien nach Verfügbarkeiten fragen. Eine Liste der FSC-zertifizierten Förstereien finden Sie im Internet unter www.fsc-deutschland.de.

„Mit einem Öko-Weihnachtsbaum kann man an Weihnachten ein deutliches Zeichen für den Umweltschutz und gegen Monokulturen und Waldkahlschlag setzen und zugleich Dünger und Pestizide aus seinem Wohnzimmer verbannen“, so WWF Waldexpertin Nina Griesshammer.

Darüber hinaus kann der Kauf eines Öko-Tannenbaumes die Weihnachtsstimmung fördern. Meist können die Bäume im Wald von den Kunden selbst ausgewählt und geschlagen werden. Natürlich nur dort, wo eine offizielle Verkaufsstelle ist. Wer einfach in den Wald geht und einen Baum schlägt, macht sich des Diebstahls strafbar! Die Öko-Bäume sind übrigens nicht teurer als die Standartbäume.

Bild 1: © Knipseline, PIXELIO
Bild 2: © Claudia Hautumm, PIXELIO

Autor: WWF Deutschland

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Pestizide, Christbaum, Weihnachten":
Lebensmittel: Bilanz aus 85 TestsLebensmittel: Bilanz aus 85 Tests
Berlin, 27.05.2010: Biolebensmittel sind nicht automatisch gesünder oder schmackhafter als konventionelle Lebensmittel. Nach den test-Qualtiätsurteilen gibt es im Durchschnitt auch sonst keine qualitativen Unterschiede. Allerdings bietet die Ökokost zwei Vorteile gegenüber der konventionellen: Pestizide kommen selten vor. Außerdem engagieren sich die Bioanbieter wesentlich stärker für Umwelt und Soziales als Hersteller herkömmlicher Produkte.
Pflanzenschutzmittelzulassung soll effektiver werdenPflanzenschutzmittelzulassung soll effektiver werden
Berlin, 03.02.2010: EU-Experten diskutierten beim BVL Leitlinien für das neue zonale Zulassungsverfahren. Rund 70 Experten aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben vom 27. bis 29. Januar 2010 beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig über die zukünftige Zusammenarbeit der an der Pflanzenschutzmittelzulassung beteiligten Behörden diskutiert.
Die Bauarbeiten sind beendet und die saubere Stromerzeugung beginntDie Bauarbeiten sind beendet und die saubere Stromerzeugung beginnt
Dresden, 18.12.2009: Die Bauarbeiten im brandenburgischen Windpark Groß Schacksdorf sind fast beendet: wenn alles nach Plan läuft, werden sich noch vor Weihnachten alle Rotoren drehen und Energie erzeugen. Insgesamt 8 Windenergieanlagen werden schon bald rund 43.000 Personen mit Strom versorgen können.
Weihnachtsgeschichte 2009: „Papa als Nikolaus“Weihnachtsgeschichte 2009: „Papa als Nikolaus“
Saarbrücken, 16.12.2009: Es war einmal ein Vater der mit seiner Ehefrau in der Weihnachtszeit stritt, und die Ehefrau in aus seinem Haus verweiste. Der Vater kam kurzfristig bei einem Freund unter, er vermisste aber seine Kinder. So kam ihm die Idee dass er sich als Nikolaus verkleidet und er seine Kinder besuchen wollte.
Fröhliche Weihnacht überallFröhliche Weihnacht überall
Berlin, 13.12.2009: Gerade an Weihnachten laufen die Kassen in Geschenkartikelläden, Kaufhäusern und Supermärkten heiß und die Konsumkurve steigt. Dabei steigt bei Kunden zunehmend der Wunsch, nicht nur ihren Lieben mit gutem Essen und schönen Geschenken etwas Gutes zu tun. Bio- und Fair-Trade-Produkte stehen immer häufiger auf dem Einkaufszettel und auch bei Möbeln, Textilien, Elektrogeräten etc. wünschen sich Kunden zunehmend umwelt- und sozialverträgliche Produkte, die ...
Warst Du auch schön artig?Warst Du auch schön artig?
Berlin, 11.12.2009: Wer artig war, bekommt Geschenke: Was Kindern spätestens bei der Bescherung einleuchtet, sollten sich Verbraucher klar machen, wenn es den Schutz der Artenvielfalt betrifft. Nur mit ihr erhalten wir auch weiterhin die Geschenke, die uns die vielfältigen Ökosysteme bieten. Jeder Einzelne ist gefragt, denn nachhaltige Konsumentscheidungen helfen beim Schutz der Biodiversität.
Tierisch korrekte WeihnachtenTierisch korrekte Weihnachten
München, 11.12.2009: Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife appel­liert an Verbraucher, bei den Festvorbereitungen darauf zu achten, dass be­drohte Arten geschont werden. "Tierfreunde sollten nur Weihnachtsgeschenke unter den Baum legen, deren Herstellung keinen ökologischen Schaden anrich­tet", sagt Pro Wildlife-Sprecherin Daniela Freyer. Beliebte Geschenke wie Han­dys oder Korallenketten gefährden die Artenvielfalt ebenso wie ein Festessen mit Kaviar oder Seeaal.
„Am Öko-Baum die Lichter brennen“„Am Öko-Baum die Lichter brennen“
Frankfurt a. M., 09.12.2009: - Zum Weihnachtsfest 2009 rät der WWF zum Kauf von Öko-Weihnachtsbäumen aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Die Umweltstiftung möchte Verbraucher mit dem Aufruf ermutigen, auch an Weihnachten einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume kaufen die Deutschen jedes Jahr.
Der Öko-Baum an WeihnachtenDer Öko-Baum an Weihnachten
Frankfurt, 09.12.2009: Zum Weihnachtsfest 2009 rät der WWF zum Kauf von Öko-Weihnachtsbäumen aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Die Umweltstiftung möchte Verbraucher mit dem Aufruf ermutigen, auch an Weihnachten einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume kaufen die Deutschen jedes Jahr. Etwa 10 Prozent werden aus dem Ausland importiert, vor allem aus Dänemark, aus den Niederlanden, Irland, Österreich, Polen und Tschechien.
Zwei tierisch gute GeschenkideenZwei tierisch gute Geschenkideen
Köln, 04.12.2009: Die Bände „Der Braunbär“ und „Die großen Tierwanderungen“ sind zwei wunderbare Geschenke – nicht nur jetzt zu Weihnachten! Egal welchen Alters – den Beschenkten garantieren die Bücher mit zahlreichen fantastischen Tierfotos viel Freude und halten wissenswerte und interessante Überraschungen bereit.

Stand: 14. Dezember 2008
Erstellt: 14. Dezember 2008