Pestizide im Christbaum?
Frankfurt, 14.12.2008: Er ist das Symbol des Weihnachtsfestes: Der Christbaum. Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume kaufen die Deutschen jedes Jahr. Ein Großteil davon ist ökologisch betrachtet alles andere als festlich. Die meisten Bäume stammen aus ökologisch bedenklichem Anbau in Monokulturen. Damit die Bäume optisch ansprechend wachsen und nicht von Schädlingen befallen werden, wird in den allermeisten Fällen die Chemiekeule eingesetzt:Pflanzenschutzmittel (Pestizide) zur Verkämpfung von unerwünschtem Pflanzenwuchs. In Deutschland werden jährlich rund 15.000 Tonnen Herbizide (Jahr: 2001)in der Land- und Forstwirtschaft gegen Unkräuter eingesetzt. Herbizide für konkurrierende Gräser, Pestizide zur Bekämpfung von Insekten. Bei den I. unterscheidet man vier Gruppen von Wirkstoffen: Chlorierte zyklische Kohlenwasserstoffe (wie DDT, HCB, Endrin) Organische Phosphorsäureester (wie Chlorpyrifos, Parathion), Carbaminsäureester (wie Carbofuran, Methiocarb)und Dithiocarbamate (wie Maneb, Ziram).Insektizide gegen Käfer und Läuse, Mineraldünger für den gleichmäßigen Wuchs und die kräftige Farbe der Nadeln. Nicht nur, dass diese Form der Waldnutzung äußerst schlecht für die Natur ist; die mit Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien behandelten Bäume stehen tagelang im Wohnbereich der Menschen.
Wer Weihnachten unter einem unbelasteten und ökologisch verantwortungsvoll gewonnenen Baum verbringen möchte, dem raten wir zum Kauf von Weihnachtsbäumen aus ökologischer Waldnutzung, so Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF Waldexpertin Nina Griesshammer. Am besten eignen sich dafür mit dem Forest Stewartship CouncilFSC-Siegel versehene heimische Bäume wie Fichten und Tannen.
Das FSC-Siegel garantiert, dass der Baum aus einem Betrieb stammt, der eine umwelt- und sozialverträgliche Waldwirtschaft betreibt. Wer sich für einen solchen Tannenbaum interessiert, sollte bei den lokalen Förstereien nach Verfügbarkeiten fragen. Eine Liste der FSC-zertifizierten Förstereien finden Sie im Internet unter www.fsc-deutschland.de.
Mit einem Öko-Weihnachtsbaum kann man an Weihnachten ein deutliches Zeichen für den Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz und gegen Monokulturen und Waldkahlschlag setzen und zugleich Dünger und P. sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind. Der Begriff P. steht auch häufig als Synonym für Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel.Pestizide aus seinem Wohnzimmer verbannen, so WWF Waldexpertin Nina Griesshammer.
Darüber hinaus kann der Kauf eines Öko-Tannenbaumes die Weihnachtsstimmung fördern. Meist können die Bäume im Wald von den Kunden selbst ausgewählt und geschlagen werden. Natürlich nur dort, wo eine offizielle Verkaufsstelle ist. Wer einfach in den Wald geht und einen Baum schlägt, macht sich des Diebstahls strafbar! Die Öko-Bäume sind übrigens nicht teurer als die Standartbäume.Bild 1: © Knipseline, PIXELIO
Bild 2: © Claudia Hautumm, PIXELIO
Autor: WWF Deutschland
Weiterführende Informationen:
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Pflanzenschutzmittelzulassung soll effektiver werdenBerlin, 03.02.2010: EU-Experten diskutierten beim BVL Leitlinien für das neue zonale Zulassungsverfahren. Rund 70 Experten aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben vom 27. bis 29. Januar 2010 beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig über die zukünftige Zusammenarbeit der an der Pflanzenschutzmittelzulassung beteiligten Behörden diskutiert.
Die Bauarbeiten sind beendet und die saubere Stromerzeugung beginntDresden, 18.12.2009: Die Bauarbeiten im brandenburgischen Windpark Groß Schacksdorf sind fast beendet: wenn alles nach Plan läuft, werden sich noch vor Weihnachten alle Rotoren drehen und Energie erzeugen. Insgesamt 8 Windenergieanlagen werden schon bald rund 43.000 Personen mit Strom versorgen können.
Weihnachtsgeschichte 2009: „Papa als Nikolaus“Saarbrücken, 16.12.2009: Es war einmal ein Vater der mit seiner Ehefrau in der Weihnachtszeit stritt, und die Ehefrau in aus seinem Haus verweiste. Der Vater kam kurzfristig bei einem Freund unter, er vermisste aber seine Kinder. So kam ihm die Idee dass er sich als Nikolaus verkleidet und er seine Kinder besuchen wollte.
Fröhliche Weihnacht überallBerlin, 13.12.2009: Gerade an Weihnachten laufen die Kassen in Geschenkartikelläden, Kaufhäusern und Supermärkten heiß und die Konsumkurve steigt. Dabei steigt bei Kunden zunehmend der Wunsch, nicht nur ihren Lieben mit gutem Essen und schönen Geschenken etwas Gutes zu tun. Bio- und Fair-Trade-Produkte stehen immer häufiger auf dem Einkaufszettel und auch bei Möbeln, Textilien, Elektrogeräten etc. wünschen sich Kunden zunehmend umwelt- und sozialverträgliche Produkte, die ...
Warst Du auch schön artig?Berlin, 11.12.2009: Wer artig war, bekommt Geschenke: Was Kindern spätestens bei der Bescherung einleuchtet, sollten sich Verbraucher klar machen, wenn es den Schutz der Artenvielfalt betrifft. Nur mit ihr erhalten wir auch weiterhin die Geschenke, die uns die vielfältigen Ökosysteme bieten. Jeder Einzelne ist gefragt, denn nachhaltige Konsumentscheidungen helfen beim Schutz der Biodiversität.
Tierisch korrekte WeihnachtenMünchen, 11.12.2009: Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife appelliert an Verbraucher, bei den Festvorbereitungen darauf zu achten, dass bedrohte Arten geschont werden. "Tierfreunde sollten nur Weihnachtsgeschenke unter den Baum legen, deren Herstellung keinen ökologischen Schaden anrichtet", sagt Pro Wildlife-Sprecherin Daniela Freyer. Beliebte Geschenke wie Handys oder Korallenketten gefährden die Artenvielfalt ebenso wie ein Festessen mit Kaviar oder Seeaal.
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Der Öko-Baum an WeihnachtenFrankfurt, 09.12.2009: Zum Weihnachtsfest 2009 rät der WWF zum Kauf von Öko-Weihnachtsbäumen aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Die Umweltstiftung möchte Verbraucher mit dem Aufruf ermutigen, auch an Weihnachten einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume kaufen die Deutschen jedes Jahr. Etwa 10 Prozent werden aus dem Ausland importiert, vor allem aus Dänemark, aus den Niederlanden, Irland, Österreich, Polen und Tschechien.
Zwei tierisch gute GeschenkideenKöln, 04.12.2009: Die Bände Der Braunbär und Die großen Tierwanderungen sind zwei wunderbare Geschenke nicht nur jetzt zu Weihnachten! Egal welchen Alters den Beschenkten garantieren die Bücher mit zahlreichen fantastischen Tierfotos viel Freude und halten wissenswerte und interessante Überraschungen bereit.
Stand: 14. Dezember 2008
Erstellt: 14. Dezember 2008
Erstellt: 14. Dezember 2008




















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